Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  12. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  13. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  14. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  15. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein

Einschränkung der Religionsfreiheit – US-Bischöfe warnen vor neuem Ehe-Gesetz

23. November 2022 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein aktueller Gesetzesvorschlag könnte Personen und Organisationen, welche die so genannte ‚Homo-Ehe’ ablehnen, diskriminieren.


Washington D.C. (kath.net/jg)

Die katholischen Bischöfe der USA befürchten eine Einschränkung der Religionsfreiheit, wenn das US-Kongress den „Respect for Marriage Act“ beschließen sollte. Der US-Senat hat mit einer deutlichen Mehrheit von 62 zu 37 Stimmen beschlossen, die Diskussion um den Gesetzesvorschlag zu beenden. Ausgehend von dieser Abstimmung befürchten die katholischen Bischöfe eine Mehrheit für den „Respect for Marriage Act“. Der Kongress soll nach dem Erntedankfest (24.November) die Entscheidung treffen, ob der Gesetzesvorschlag in Kraft treten wird.

Der „Respect for Marriage Act“ würde die Bundesstaaten und die Bundesbehörden verpflichten, alle Ehen anzuerkennen, die in einem beziehungsweise in einem anderen Bundesstaate geschlossen werden. Das heißt, dass ein Bundesstaat, in dem es keine „Homo-Ehe“ gibt, eine solche anerkennen müsste, wenn diese in einem anderen Bundesstaat geschlossen wurde.


Timothy Kardinal Dolan, Erzbischof von New York und Vorsitzender des Komitees für Religionsfreiheit der Bischofskonferenz, hat in einer Stellungnahme alle Wähler aufgefordert, ihren Senatoren zu schreiben und sich entweder für ihr „Nein“ zu bedanken oder sie zu ersuchen, gegen den Gesetzesvorschlag zu stimmen. Der „Respect for Marriage Act“ enthalte zu wenige Bestimmungen zum Schutz der Religionsfreiheit, schreibt Kardinal Dolan. Nach Ansicht der Bischöfe würde im Zweifelsfall die Anerkennung einer „Homo-Ehe“ Vorrang vor der Religionsfreiheit haben. Das würde bedeuten, dass sich ein Bäcker nicht weigern dürfte eine Hochzeitstorte für eine „Hochzeitsfeier“ eines homosexuellen Paares zu machen, Vermieter dürften sich nicht weigern, ihre Räumlichkeiten für die Feier einer „Hochzeit“ eines gleichgeschlechtlichen Paares zur Verfügung zu stellen. Analog wären religiöse Adoptionsvermittlungen verpflichtet, Kinder an homosexuelle „Ehepaare“ zu vermitteln.

Der „Respect for Marriage Act“ sei daher ein schlechtes Vorhaben für religiöse Menschen, aber auch für nichtreligiöse Menschen, welche die Wahrheit der Ehe als Verbindung eines Mannes mit einer Frau verteidigen, schreibt Kardinal Dolan. Die Senatoren sollten sich gut überlegen, welche Konsequenzen ein „überflüssiges Gesetz“ habe.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  3. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  4. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  5. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  6. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  7. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois

Ehe

  1. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  2. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  3. US-Studie zeigt: Verheiratete junge Erwachsene sind glücklicher als unverheiratete
  4. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie
  5. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  6. „Georgia Märtyrer“-Seligsprechung am 1. Oktober – Sie verteidigten die Ehe gegen die Polygamie
  7. „Warum erlaubt die katholische Kirche keine Hochzeiten im Garten?“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Das Ende von Maria 2.0“
  3. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  4. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  9. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  10. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  11. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  14. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  15. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz