Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  4. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  5. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  6. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  7. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  10. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  11. Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
  12. Neuer Hirtenstab für Papst Leo XIV. betont die Auferstehung
  13. L'Avvenire sorgt für Confusione!
  14. Das Porträt Leos XIV. wird nun in Mosaik-Galerie der Päpste aufgenommen
  15. THESE: Und die Bibel hat doch Recht!

Nein zur Segnung Homosexueller: Papst entließ verantwortliche Mitarbeiter der Glaubenskongregation

5. Juli 2023 in Weltkirche, 26 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus sei durch das Dokument verletzt gewesen, sagte Juan-Carlos Cruz. Der Sekretär der Glaubenskongregation wurde zum Bischof einer italienischen Diözese ernannt.


Vatikan (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Papst Franziskus habe die Mitarbeiter des Dikasteriums für die Glaubenslehre, die für das Nein zur Segnung homosexueller Paare verantwortlich seien, aus dem Dikasterium entfernt. Das behauptete Juan-Carlos Cruz, bei der pro-LGBT-Konferenz „Outreach“ die von 16. bis 18. Juni 2023 in Manhattan stattgefunden hat.

Cruz ist ein offen homosexueller Mann, der von Papst Franziskus im Jahr 2021 in die Päpstliche Kommission zum Schutz von Minderjährigen berufen worden ist.

Das Dokument des Dikasteriums für die Glaubenslehre (damals Kongregation für die Glaubenslehre) habe den Papst verletzt, sagte Cruz. Er habe bei einer persönlichen Begegnung mit Franziskus gemerkt, wie verletzt der Papst gewesen sei. Franziskus habe ihm gesagt: „Ich habe es nicht unterzeichnet.“

Das entschuldige den Papst nicht, fuhr Cruz fort, da er letztverantwortlich sei. Zu dessen Verteidigung wolle er jedoch darauf hinweisen, dass die Personen, welche das Dokument verfasst hätten, nicht mehr im Dikasterium für die Glaubenslehre seien. „Und das ist wirklich gut, aber wir müssen noch viel, viel mehr tun“, sagte Cruz wörtlich.


Schon 2021 hat er der chilenischen Nachrichtenplattform La Tercera mitgeteilt, Franziskus sei durch die Ablehnung der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare verletzt, obwohl er letztlich dafür verantwortlich sei. Das Dokument müsse im Kontext des Vatikan verstanden werden, „vom Fanatismus einiger“, sagte Cruz. Er habe mit dem Papst gesprochen, der durch das, was geschehen sei, sehr verletzt sei. Franziskus habe das Dokument nicht unterschrieben, sagte er und fügte hinzu, er sei sicher, dass Franziskus die Situation korrigieren werde.

Fünf Tage später berief Franziskus Cruz in die Päpstliche Kommission zum Schutz von Minderjährigen. Cruz hatte das Dokument der Glaubenskongregation zuvor öffentlich als „Versuch, das nicht Verteidigbare zu verteidigen“ kritisiert.

Tatsächlich hat Papst Franziskus einen Mitarbeiter der Glaubenskongregation, der für das Dokument verantwortlich war, aus der Glaubenskongregation entfernt. Im Januar 2022 wurde Erzbischof Giacomo Morandi zum Bischof der italienischen Diözese Reggio Emilia-Guastalla ernannt. Morandi war zuvor Sekretär der Kongregation für die Glaubenslehre und damit an zweiter Stelle in der Hierarchie der Kongregation.

In dem 2021 veröffentlichten Dokument der Glaubenskongregation steht wörtlich, es ist „nicht erlaubt, Beziehungen oder selbst stabilen Partnerschaften einen Segen zu erteilen, die eine sexuelle Praxis außerhalb der Ehe (das heißt außerhalb einer unauflöslichen Verbindung eines Mannes und einer Frau, die an sich für die Lebensweitergabe offen ist) einschließen, wie dies bei Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts der Fall ist.“ Das Vorhandensein positiver Elemente in diesen Beziehungen sei nicht in der Lage, diese zu rechtfertigen und damit rechtmäßig zum Gegenstand einer kirchlichen Segnung zu machen, „weil diese Elemente im Dienst einer Verbindung stehen, die nicht auf den Plan des Schöpfers hingeordnet ist“, heißt es weiter. Segnungen gleichgeschlechtlicher Verbindungen seien auch deshalb nicht zulässig, weil „Segnungen für Personen in Beziehung zu den Sakramenten stehen“. Sie würden in gewisser Weise „eine Nachahmung oder einen analogen Hinweis auf den Brautsegen darstellen“.

Das Dokument ist von Kardinal Luís Ladaria, dem Präfekten der Glaubenskongregation, unterzeichnet. Im letzten Absatz heißt es wörtlich: „Papst Franziskus wurde in der dem unterzeichnenden Sekretär dieser Kongregation gewährten Audienz über das vorliegende Responsum ad dubium samt der Erläuternden Note informiert und hat ihre Veröffentlichung gutgeheißen.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst

Homosexualität

  1. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  2. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  3. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  4. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  5. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest

Glaubenskongregation

  1. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  2. Präfekt Fernández: „Das Kreuz braucht keine 738 Meter Stahl oder Beton, um erkannt zu werden“
  3. Kardinal Fernandez, Präfekt des Glaubensdikasteriums: „Synodalität: Warum nein und warum ja?“
  4. Keine Zustimmung aus Rom zur Handreichung der Deutschen Bischofskonferenz!
  5. Vatikan: Erscheinungen von Amsterdam haben keinen übernatürlichen Ursprung






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  3. ADIOS!
  4. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  5. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  10. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  11. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  12. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  13. Neuer Hirtenstab für Papst Leo XIV. betont die Auferstehung
  14. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  15. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz