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Brasilianischer Erzbischof spendet muslimischem Scheich bei einer Trauermesse die Hl. Kommunion

8. September 2023 in Weltkirche, 27 Lesermeinungen
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Der Vorfall löste eine Kontroverse unter Katholiken aus – Erzbischof Steinmetz versucht eine Erklärung


Londrina (kath.net) Geremias Steinmetz, Erzbischof von Londrina (Brasilien), reichte Ende August einem muslimischen Scheich die Kommunion bei der Trauermesse für den jüngst verstorbenen Kardinal Geraldo Majella Agnelo. Der Vorfall löste Kontroversen unter Katholiken aus. Das berichtete „ACI prensa“, der spanischsprachige Auftritt der „Catholic News Agency“.

Erzbischof Steinmetz versuchte daraufhin mit einer Erklärung zu reagieren. Auf der Website der Erzdiözese stellte er fest, dass der Scheich den verstorbenen Kardinal Agnelo seit den 1980er Jahren als Freund gekannt habe. Der Scheich sei in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft ein bekannter Mann und pflege ein respektvolles Verhältnis zur katholischen Kirche. „


Als Freund nahm er an der Eucharistiefeier teil, stellte sich in der Reihe für die Kommunion an und empfing den Leib Christi“. „Die Bilder der Übertragung der heiligen Messe zeigen, wie Scheich Mahairi die Eucharistie aus meinen Händen empfängt, aber sie zeigen nicht, wie er sie konsumiert. Angesichts der Auswirkungen dieser Bilder habe ich den Generalvikar der Erzdiözese Londrina, Rafael Solano, gebeten, mit dem Scheich zu sprechen, um die Situation zu klären.“

Steinmetz wies dann darauf hin, dass der Scheich „zutiefst bedauerte, was passiert war, da es ihm nicht darum ging, die katholische Kirche zu missachten“, und sagte zu Generalvikar Solano, dass er, nachdem er Jesus empfangen hatte, zu seiner Bank gegangen sei, sich hingesetzt und die Eucharistie konsumiert habe.“ Ihm zufolge hatte ihm Erzbischof Albano vor vielen Jahren erklärt, dass die Eucharistie der Leib Jesu sei, der als Prophet des Islam gilt“, wie im Dokument Nostra Aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Beziehung zwischen der Kirche mit nichtchristlichen Religionen gesagt werde.

Steinmetz zitierte außerdem aus „Desiderio Desideravi“, das Papst Franziskus 2022 veröffentlichte und in dem es um die liturgische Bildung des Volkes Gottes geht.

Der CIC Kanon 844 legt allerdings fest, dass katholische Spender die Sakramente erlaubt nur katholischen Gläubigen spenden; ebenso empfangen diese die Sakramente erlaubt nur von katholischen Spendern. Darauf verweist der Autor des „ACI prensa“-Beitrags, Walter Sanchez Silva.

Die Erklärung von Erzbischof Steinmetz auf der Website des Erzbistums Londrina: NOTA DE ESCLARECIMENTO
Foto des Vorfalls © Erzbistum Londrina/Screenshot


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Lesermeinungen

 BBM 11. September 2023 
 

ad @MariaMutterDerKirche, @723Mac

Es ist ein komplexes Thema. Zur kirchenrechtlichen Beurteilung hilft ein Aufsatz von Klaus Lüdicke:
http://www.theologie-und-kirche.de/luedicke-kommunionstreit.pdf,
zur inhaltlichen aber ein Interview mit Frère Alois (2006):
https://www.taize.fr/de_article3885.html. Er sagt dort: „Für ihn hat sich der allmählich vollzogene Eintritt in die volle Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche an zwei Punkten festgemacht, aus denen er nie einen Hehl machte: Die Eucharistie zu empfangen und die Notwendigkeit eines Dienstamtes der Einheit anzuerkennen, das der Bischof von Rom ausübt.“
Ich sehe darin einen entscheidenden Punkt, der ihn von anderen Fällen unterscheidet. Ich nehme an, BXVI kannte die Einstellung von Roger Schütz. Offiziell konvertiert ist Roger Schütz aber wohl nicht.


0
 
 723Mac 9. September 2023 
 

@MariaMutterDerKirche

es gibt Berichte daß Frere Roger auf die Hände des hlg. JOhannes Paul II konvertierte und der hlg. Johannes Paul II bat Frere Roger sein Lebenswerk fortzuführen (Kardinal Ratzinger sollte zu kleinem Personenkreis, die von dem Vorgang gewusst haben)
ca um 2050 (60 Jahre danach) werden solche Vorgänge öffentlich


1
 
 SalvatoreMio 9. September 2023 
 

Was in unseren Breitengraden ziemlich vergessen ist ...

Wenn man sieht, wie z. B. Japaner sich beim Gruß ein wenig voreinander verneigen, wenn sie sich begegnen; wenn man sieht, wie Muslime sich im Gebet vor dem Herrn zur Erde niederwerfen, müsste man merken, was bei uns weithin vernachlässigt wird, nämlich das Gute auch mit der Körpersprache auszudrücken. Wer den katholischen Glauben nicht kennt, kann an unserem Kommuniongang nicht erkennen, dass da ganz Großes geschieht. - Und unser Alltag? Wenn ich bei "Kleinanzeigen" etwas zum Verkauf anbiete, kommt es vor, dass mir jemand schreibt: "Hey, is noch da?" Oder vor wenigen Tagen: jemand fährt ordnungsgemäß mit dem Rad. Es kommen ihm welche zu zweit entgegen auf der falschen Seite, so dass er ausweichen musste. Als er sich beschwert, ertönt die Antwort: "Hey, Alter, halt's Maul, sonst krisste was drauf!"


2
 
 Evagrius 9. September 2023 
 

Perlen vor die Säue?

Jeder Mensch - auch Nicht- oder Andersgläubige - würde es respektieren, wenn man sich vor dem Empfang des Allerheiligsten hinkniet und die Kommunion "empfängt" statt "sich nimmt". Aber leider wurden in den Gotteshäusern die Kommunionbänke herausgerissen, dem Hochaltar wurde der Rücken zugekehrt, nur um eine bestimmte Theologie (genannt Modernismus) durchzusetzen. Ich drücke es mal relativ hart aus: Die Kirche läuft mit der Zulassung der stehenden Handkommunion, die ja ein Indult, also nicht die Regel ist, Gefahr, Perlen vor die Säue zu werfen. Und das ohne jegliche Not!


3
 
 MariaMutterDerKirche 9. September 2023 
 

Ohne Polemik: Kardinal Ratzinger + Hl.Eucharistie an Roger Schutz: Hintergrund?

vielleicht kann mir jemand erklären - mir geht es wirklich um Wissen + Verstehen- vor welchem Hintergrund lt. Kirchenrecht nicht-katholischen Mitchristen oder gar Mitgliedern anderer Religionen die Kommunion gereicht werden kann.
Mich in meinem Diaspora-Kontext verwirrt diese Praxis maximal. Ich erlebe, mit welcher Selbstverständlichkeit + verharrend in ihrem protestantischen Selbstverständnis, evangelisch-landeskirchliche (nicht Methodisten, Baptisten!) Geschwister zu den Sakramenten gehen, die ansonsten an der Katholischen Kirche ob deren ,,Rückschrittlichkeit" kein gutes Haar lassen und auch nicht bereit sind, durch Konversion Klarheit zu schaffen.


3
 
 dalet 9. September 2023 

Quid sumit mus?

"Mus sumit panem."


1
 
 SalvatoreMio 9. September 2023 
 

Mundkommunion an der Kommunionbank

@antony: ich warte schon "ewig" darauf, dass diese Fehlentwicklung erkannt und bereinigt wird!- Wir hatten einen Pfarrer, der sogar ohne wichtigen Grund die hl. Kommunion direkt hinten bei der Eingangstür spendete (ein Kommunionhelfer vorne vorm Altar). Dort hinten saßen Leute gelangweilt die Zeit ab, standen nicht mal beim Vater-Unser auf, empfingen aber den Leib des Herrn, lümmelten sich wieder hin, und waren danach schneller aus der Kirche verschwunden, als der Priester in der Sakristei. Als dieser eine andere Pfarrei übernahm, waren auch sie für immer verschwunden.


3
 
 antony 9. September 2023 

Wenn die Mundkommunion wieder Standard beim Eucharistieempfang wäre, ...

... würde so etwas viel seltener passieren.
Kaum jemand würde sich aus reinem Herdentrieb einreihen, wenn die Gläubigen an einer Kommunionbank niederknien und den Leib Christi auf die Zunge gelegt bekommen. Einfach, weil es viel mehr Überwindung kostet, wenn man das nicht kennt. Das macht man dann nur, wenn man es wirklich will, nicht, weil es alle tun.


9
 
 Jaques 8. September 2023 
 

BCreatore hat geschrieben:

> Ich möchte daran erinnern, dass Kardinal Ratzinger
> beim Requiem für Papst Johannes Paul II dem Abt
> von Taizé Roger Schütz auch die Kommunion gereicht
> hat.

Und was hat Roger Schutz mit dem moslemischen Scheikh zu tun?


7
 
 BCreatore 8. September 2023 
 

Kardinal Ratzinger

Ich möchte daran erinnern, dass Kardinal Ratzinger beim Requiem für Papst Johannes Paul II dem Abt von Taizé Roger Schütz auch die Kommunion gereicht hat.


3
 
 Zeitzeuge 8. September 2023 
 

Werter gebsy,

wer unbußfertig in der Sünde verharrt, kann auch keine geistige Kommunion empfangen, denn er bleibt ja weiter bewusst von Christus getrennt.

Die unbereute schwere Sünde schliesst aus dem
übernatürlichen Gnadenstand aus; die übernatürliche Tugend der Gottesliebe geht dann als Habitus
verloren, es können aber Glaube und Hoffnung be-
stehen bleiben, weshalb mit Hilfe der Gnade
GOTTES auch eine Bekehrung durch eine gültige,
reumütige Beichte zur Wiederherstellung des
Standes der heiligmachenden Gnade möglich ist
um wieder ein übernatürliches Gotteskind zu sein.

Bei notorischen Häretikern besteht aber die große
Gefahr der Verstocktheit, vgl. Link!

katholischglauben.info/die-suenden-wider-den-heiligen-geist/


4
 
 Mariat 8. September 2023 

Frage

Darf man in diesem Fall einem muslimischen Scheich ein Kreuzzeichen auf die Stirn machen?
Ist ein Kreuz denn für Muslime nicht verboten?


1
 
 gebsy 8. September 2023 

Ist es möglich,

vor einer Eucharistiefeier, welche von "Gefährdeten" mitgefeiert wird, allgemein zur GEISTIGEN Kommunion einzuladen?
"Gefährdete" sind aus verschieden Gründen solche, welche ohne TÄGLICHE Umkehr und regelmäßige Beichte dem Eucharistischen Herrn kein reines Herz anbieten ...


0
 
 SalvatoreMio 8. September 2023 
 

Are you a Catholic?"

Danke, Msgr.Schlegl, für Ihr persönliches Beispiel! - Ich möchte noch etwas ins Spiel bringen aus eigenem Erleben, nämlich die Erfahrung: "Was nichts kostet, ist nicht viel wert". Dazu gäbe es Unmengen an Beispielen aus dem Alltagsleben. - Nun aber der religiöse Bereich:ich war 20 und wollte katholisch werden. Die Forderung von Seiten der Kirche: 1 Jahr lang 1x wöchentlich abends zum Konvertitenunterricht. Dann Karmittwoch die feierliche Aufnahme und die Beichte, und Gründonnerstag vor der ganzen Gemeinde Erstkommunion. - Ich glaube, diese erlebte überströmende Freude und Dankbarkeit, kann beim Jawort einer Ehe nicht köstlicher und erhabener sein! - Das aber können jene, die ohne Erlaubnis und ohne tiefe Vorbereitung Christus in Gestalt des Brotes erstmals empfangen, nie erleben. So sind sie sogar Betrogene, obwohl sie das höchste Gut empfangen!


8
 
 Chris2 8. September 2023 
 

"... der ist und trinkt sich das Gericht"

Das gilt im Zweifel auch für den Kommunionspender, vor allem bei Vorsatz ("Kommt alle zur Kommunion, die ihr da seid" o.ä.). Bei einem Jahrtagsamt eines Gläubigen mit nichtkatholischer Verwandtschaft hatten sie das vorhersehbare Problem übrigens dadurch gelöst, dass sie die Kommunion hatten ausfallen lassen.


2
 
 Uwe Lay 8. September 2023 
 

Zum Niedergang der Eucharistie

Es ist zu befürchten, daß die Austeilung der Eucharistie an einen Muslim kein Einzelfall bleiben wird,da ja die Eucharistie nach den neuesten "Erkenntnissen" nichts anderes mehr sein soll als ein Begegnungsgeschehen mit der Liebe Gottes: Gott liebe jeden! Hier würde halt die Allliebe Gottes erfahrbar, sonst nichts.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


5
 
 J. Rückert 8. September 2023 
 

@Taubenbohl:
Das Verbot für wiederverheiratete Geschiedene, die Kommunion zu empfangen, sinkt jetzt auf die Ebene einer bloßen Schikane.


4
 
 Taubenbohl 8. September 2023 
 

Erzbischof zitiert Desiderio desideravi

Der Erzbischof von Londrina zitierte Nr. 6 von Desiderio desideravi, in dem der Heilige Vater feststellt: „Aber jedes Mal, wenn wir zur Messe gehen, ist der erste Grund, dass wir von seinem Wunsch nach uns dorthin gezogen werden.“ Für uns besteht die mögliche Antwort – die auch die anspruchsvollste Askese darstellt – wie immer darin, dass wir uns dieser Liebe hingeben, uns von ihr anziehen lassen.“ De rSheik wurde angezogen also (mein Kommentar)

Weiter verwies Steinmetz auf Nr. 65, die das Dokument des Papstes abschließt und besagt: „Lasst uns unsere Polemik aufgeben und gemeinsam darauf hören, was der Heilige Geist der Kirche sagt.“

Diese Ansicht wird von der Süd- und Mittelamerikanischen Kirche weitgehend geteilt (CELAM-Vorbereitungsdokument für die Oktobersynode).

Theologisch handelt es sich um eine Art Teilhardismus ... sein Verlangen zieht uns zu ihm. Auch Franziskus spricht so.


3
 
 J. Rückert 8. September 2023 
 

Todesstrafe für den Scheich?

Wie reagiert die muslimische Seite: Steht nicht die Todesstrafe auf die Blasphemie, Jesus als den "Sohn Gottes" zu ehren?


5
 
 Zeitzeuge 8. September 2023 
 

Danke für die klare Aussage, Hochwürden Msgr. Schlegl!


6
 
 SCHLEGL 8. September 2023 
 

Ein bedauerlicher Vorfall

Auf dem Foto war der muslimische Scheich eindeutig als solcher zu erkennen! Daher hätte der Bischof ohne weitere Diskussionen ihm ein Kreuzzeichen auf die Stirn machen können und um seine Bekehrung zu Christus beten können. Eventuell, mit leiser Stimme ihm sagen, dass er als Ungetaufter nicht die Kommunion empfangen könne.
Mir ist es im Stephansdom ein paarmal passiert, dass Leute, die offensichtlich NICHT katholisch, oder keine Christen waren, zur Kommunion herangetreten sind. Ich habe dann jedes Mal gefragt: " Are You a Catholic?" Wenn sie verneint haben, habe ich ihnen ein Kreuz auf die Stirn gemacht und bin weitergegangen. Es gab keine Probleme.


13
 
 Chris2 8. September 2023 
 

Dann segnet halt mit einem Kreuzchen,

so, wie es Priester machen, wenn z.B. jemand ein Baby mit zur Kommunionbank nimmt. Ich nehme dem Imam eher ab, dass er es bedauert, als dem Bischof. Denn letzterer musste wissen, was er tut. Und er ist ganz sicher nicht nicht zum ersten Mal in so einer Situation. Spätestens seit Bidens Kommunion im Vatikan (zu der ihn Franziskus ermutigt haben soll, was hoffentlich nur eine glatte Lüge ist) ist das Problem sowieso akut. Aber von Rom kommt - ja, genau - nichts...


4
 
 SpatzInDerHand 8. September 2023 

Der Erzbischof versucht allen Ernstes, die Verantwortung für diesen Vorfall

dem Scheich in die Schuhe zu schieben. Dabei hat er den Scheich möglicherweise persönlich gekannt und gewusst, wer vor ihm steht. Jedenfalls sagt er NICHT, dass er den Scheich beim Kommunionspenden NICHT gekannt habe, das fällt sehr auf. Trotzdem zitiert er gleichzeitig Papst-Franziskus-Texte, die sein Verhalten zu rechtfertigen scheinen. Da passt was echt nicht zusammen!

Der Erzbischof zeigt sich damit als unfähig, wenigstens die Verantwortung für sein schwieriges Handeln zu übernehmen!


5
 
 Seeker2000 8. September 2023 
 

Nicht Ok, aber....

...wenn man die "Erklärung" und Entschuldig des Scheichs liest (unterstellt, dass das so passt), hat er mehr kapiert als so mancher Taufscheinkatholik. Nur, weil jemand formal zum Empfang berechtigt ist, heisst das doch noch lange nicht, dass der Empfang richtig disponiert u würdig erfolgt. Nur das fällt nicht auf; und ist damit Ok?!
Es wäre interessant zu wissen, wieviele äußerlich unauffällig Menschen, die Kommunion empfangen ohne berechtigt, richtig disponiert und/oder würdig zu sein. Prominente sind doch wirklich nur ein Sandkorn in der Sahara.
Und etwas mutig in den Raum gestellt: ob jemand würdig ist/war wird letztendlich Gott/Jesus entscheiden nicht der Mensch oder ein Gesetzbuch.


6
 
 Zeitzeuge 8. September 2023 
 

Die Handlungsweise dieses Bischofs ist unentschuldbar und das

anschließende Geschwurbel unerträglich!

Der Bischof wird mit Sicherheit nicht von ROM
bestraft werden wegen Sakramentenmissbrauch... .


9
 
 matthieu 8. September 2023 
 

Sie wissen, was sie tun

Beide sind alt und klug genug. Sehr ärgerlich. Und das Herausreden ist oberpeinlich ("die Bilder zeigen nicht, wie er sie konsumiert"). Man nimmt den Leib Christi auch nicht mit in die Bank, was sind das für Sitten?
Die jungen Männer auf dem Bild sind offenbar auch irritiert.


7
 
 Jothekieker 8. September 2023 
 

Kein Katholik

Ich hoffe, dieser Vorfall wird sich auch bis nach Rom rumsprechen. Dieser Mann, der hier die Kommunion spendet, ist offenbar kein Katholik und hat am Altar nichts verloren.


3
 

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