Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  2. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  3. Die Krise des Bischofsamtes
  4. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  7. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  8. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Der Realismus der Barmherzigkeit
  13. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  14. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  15. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"

Marsch für das Leben? - "Machen Sie sich selbst ein Bild!"

23. September 2023 in Prolife, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Jene, die sich Begriffe wie Diversität, Respekt, Toleranz auf die Fahnen schreiben, sind gegenüber dem Marsch für das Leben genau diejenigen, die sich gewalttätig, intolerant, aggressiv und unflätig verhalten." Gastkommentar von Alexandra Linder


Berlin-Köln (kath.net) Verquere Welt beim Marsch für das Leben mit insgesamt weit über 6.000 Teilnehmern: Diejenigen, die sich Begriffe wie Diversität, Respekt, Toleranz explizit stetig auf die bunten Streifenfahnen schreiben, sind beim Marsch für das Leben immer genau diejenigen, die sich gewalttätig, intolerant, aggressiv und unflätig verhalten, wenn es um andere Meinungen als die eigene geht. Und diejenigen, denen, völlig unbelegt, die abstrusesten Dinge vorgeworfen werden – Bedrohung von Frauen, Abtreibungsexperten und Politikern, Verwendung historisch unhaltbarer Begriffe, Bezeichnung von Frauen nach Abtreibung als „Mörderinnen“ etc. pp. –, nämlich der Bundesverband Lebensrecht, seine Vereine und Mitglieder, zeigten wie immer ein lebensbejahendes, sachliches und respektvolles Verhalten, sowohl in den Podiumsbeiträgen als auch während der gesamten Veranstaltung.


Wer die Bilder vergleicht, sieht klar folgendes: Auf der einen Seite positive, freundliche, sachliche, lebensbejahende Menschen, die in keiner Weise dem verbreiteten, verlogenen Klischee von fundamentalistischen, rechtsextremistischen, homophoben, antifeministischen Abtreibungsgegnern entsprechen, sondern genauso wirken, wie sie arbeiten: Für das Lebensrecht jedes Menschen weltweit von der Zeugung bis zum Tod. Das tun sie das ganze Jahr, nicht nur einmal jährlich öffentlich als Demonstrationsteilnehmer.

Wir, der Bundesverband Lebensrecht und unsere Vereine, haben Beratungsstellen, Hilfsangebote, liefern Informationen, Stellungnahmen, halten Vorträge, knüpfen Kontakte, stehen mit Infoständen auf Veranstaltungen und vieles mehr. Es gibt keine Berichte oder Belege, dass wir das in einer Weise tun, die intolerant, respektlos, aggressiv oder unflätig wäre.

In unserer wie in jeder anderen Bewegung gibt es ein paar Menschen, deren Haltung wir nicht teilen, die aber eben nicht als pars pro toto zu betrachten sind, sondern als versprengte Einzelne. In keiner anderen Bewegung jedoch wird so gezielt unter tausenden völlig unverdächtigen Teilnehmern und Engagierten danach gesucht wie in der Lebensrechtsbewegung. Honni soit qui mal y pense – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Diese beabsichtigte Diskreditierung ist so plakativ, dass sie jedem seriösen Journalisten und Beobachter sofort auffallen sollte, ebenso wie Kirchenvertretern und Politikern, die sich nicht ernsthaft mit uns und unseren Anliegen befassen, sondern es sich sehr leicht machen, indem sie die billigen Narrative von Lebensgegnern und Ideologen ungeprüft wiederholen oder übernehmen.

Mein Vorschlag: Bilden Sie sich doch einfach selbst eine Meinung. Lesen Sie, was wir veröffentlichen, hören Sie, was wir sagen, laden Sie uns zu Vorträgen und Gesprächen ein – damit wir in der Sache weiterkommen, den Betroffenen gemeinsam noch besser helfen und zusammen für Menschenwürde und Lebensrecht eintreten können.

Ermutigt durch eine Positionierung der Kölner Oberbürgermeisterin, gab es in Köln besondere Gewalt und Aggression. Wir lassen uns davon nicht einschüchtern und nicht davon abhalten, unsere Meinungs- und Versammlungsfreiheit wahrzunehmen. Wir laden jetzt schon herzlich dazu ein, am 21. September 2024 entweder in Berlin oder in Köln beim nächsten Marsch für das Leben teilzunehmen. Wir sind mehr und wir treten für das Leben ein, für das Richtige – zeigen wir es.

Alexandra Maria Linder M.A. (rechtes Foto ) ist die Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht e.V.

Fotos (c) Bundesverband Lebensrecht


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  4. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  5. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  6. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  7. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  8. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  11. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  12. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  13. Kardinal Robert Sarah in Danzig/Polen: Gebet ist Ringen mit Gott
  14. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  15. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz