Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  12. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  13. Wir machen da was mit Medien
  14. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

,Haltet euch fern von allen Formen okkulter Praktiken!‘

13. November 2023 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ouija-Bretter sind keineswegs harmlose Brettspiele, sondern öffnen die Türen für den Bösen, warnt der amerikanische Exorzist Dan Reehil.


Linz (kath.net / pk) Ouija-Bretter und andere Versuche, sich mit den Toten zu unterhalten, sind spirituell gefährliche Praktiken, die keineswegs verharmlost werden sollten.  Das sagte Pater Dan Reehil im Gespräch mit „Fox News Digital“. Rehill ist Priester in der US-amerikanischen Diözese Nashville.

2018 machte er eine Exorzismus-Ausbildung am Ateneo Pontificio Regina Apostolorum in Rom und wurde im selben Jahr zum Exorzisten seiner Diözese ernannt. „Wir vergessen zu oft, dass es auf dieser Welt viel mehr gibt, als man auf den ersten Blick sieht", betonte Reehil. „Engel, Dämonen, Geister und Seelen existieren und sie können einen Einfluss auf unser Leben haben.“

Ein Exorzismus sei „eine besondere Form des Gebets, dass die Kirche gegen die Macht des Teufels benutzt“. Die katholische Kirche unterscheide zwischen zwei Formen von Exorzismen, den „kleinen“ und den „großen“, erklärte Reehil.


„Ein großer Exorzismus wird nur für jemanden durchgeführt, der nachweislich von einem oder mehreren Dämonen besessen ist, und darf nur von einem Priester durchgeführt werden, dem der Bischof dies ausdrücklich gestattet hat“, sagte Reehil. Grundsätzlich werde in der Dämonologie unterschieden zwischen drei Stufen dämonischen Eindringens – die Versuchung, die Besessenheit (auch Oppression oder Unterdrückung genannt) sowie die Besessenheit.

Die erste Stufe – nämlich die Versuchung – erlebe jeder Mensch. Die zweite Stufe, also die Besessenheit, werde sichtbar, wenn Menschen „körperlich, spirituell, geistig oder emotional“ gequält würden durch Dämonen. Sie werde gelegentlich sichtbar bei einem Menschen, zeige sich aber nicht durchgehend.

Menschen, die okkulte Praktiken ausüben, öffnen oft unbeabsichtigt die Türen, durch die solche Dämonen eindringen können. „Die Verwendung eines Ouija-Bretts lädt einen Dämon in dein Leben ein, unabhängig davon, ob die Person dies beabsichtigt oder nicht“, erläuterte der Exorzist.

Das Ouija-Brett entstand im 19. Jahrhundert als Gesellschaftsspiel und wurde als „sprechendes Brett“  bezeichnet. Zu dieser Zeit waren Séancen und andere spirituelle Praktiken sehr beliebte Aktivitäten. Heute wird das Ouija-Brett vom Unternehmen Hasbro hergestellt, das das Produkt als Brettspiel  vermarktet, mit dem mit der „Geisterwelt“ kommuniziert werden kann.

Reehil hält das für problematisch. „Obwohl es als Spiel beworben wird, ist es weit davon entfernt, eines zu sein.“ Es sei vielmehr eine Form der Weissagung, verbunden mit „tiefgreifenden spirituellen Konsequenzen, die außerhalb unserer Kontrolle liegen“. In der Bibel werde eine eindeutige ablehnende Haltung zu Wahrsagerei und okkulte Praktiken kommuniziert, betonte Reehil.

Er persönlich habe ein halbes Dutzend Fälle von dämonischer Unterdrückung gesehen, die durch Ouija-Bretter ausgelöst wurden. „Sobald die Befreiungsgebete gebetet waren und die Teilnehmer auf jegliche Kooperation mit den Dämonen verzichteten, hörte die dämonische Aktivität auf“, berichtete er. Sein Appell: „Haltet euch fern von allen Formen okkulter Praktiken – und bleibt in Gottes Nähe.“  

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  2. Fatima-Tag in Berlin
  3. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  4. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  5. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  6. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  7. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  8. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  9. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  10. Im Licht der Liebe
  11. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  12. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  13. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  14. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  15. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz