Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

,Haltet euch fern von allen Formen okkulter Praktiken!‘

13. November 2023 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ouija-Bretter sind keineswegs harmlose Brettspiele, sondern öffnen die Türen für den Bösen, warnt der amerikanische Exorzist Dan Reehil.


Linz (kath.net / pk) Ouija-Bretter und andere Versuche, sich mit den Toten zu unterhalten, sind spirituell gefährliche Praktiken, die keineswegs verharmlost werden sollten.  Das sagte Pater Dan Reehil im Gespräch mit „Fox News Digital“. Rehill ist Priester in der US-amerikanischen Diözese Nashville.

2018 machte er eine Exorzismus-Ausbildung am Ateneo Pontificio Regina Apostolorum in Rom und wurde im selben Jahr zum Exorzisten seiner Diözese ernannt. „Wir vergessen zu oft, dass es auf dieser Welt viel mehr gibt, als man auf den ersten Blick sieht", betonte Reehil. „Engel, Dämonen, Geister und Seelen existieren und sie können einen Einfluss auf unser Leben haben.“

Ein Exorzismus sei „eine besondere Form des Gebets, dass die Kirche gegen die Macht des Teufels benutzt“. Die katholische Kirche unterscheide zwischen zwei Formen von Exorzismen, den „kleinen“ und den „großen“, erklärte Reehil.


„Ein großer Exorzismus wird nur für jemanden durchgeführt, der nachweislich von einem oder mehreren Dämonen besessen ist, und darf nur von einem Priester durchgeführt werden, dem der Bischof dies ausdrücklich gestattet hat“, sagte Reehil. Grundsätzlich werde in der Dämonologie unterschieden zwischen drei Stufen dämonischen Eindringens – die Versuchung, die Besessenheit (auch Oppression oder Unterdrückung genannt) sowie die Besessenheit.

Die erste Stufe – nämlich die Versuchung – erlebe jeder Mensch. Die zweite Stufe, also die Besessenheit, werde sichtbar, wenn Menschen „körperlich, spirituell, geistig oder emotional“ gequält würden durch Dämonen. Sie werde gelegentlich sichtbar bei einem Menschen, zeige sich aber nicht durchgehend.

Menschen, die okkulte Praktiken ausüben, öffnen oft unbeabsichtigt die Türen, durch die solche Dämonen eindringen können. „Die Verwendung eines Ouija-Bretts lädt einen Dämon in dein Leben ein, unabhängig davon, ob die Person dies beabsichtigt oder nicht“, erläuterte der Exorzist.

Das Ouija-Brett entstand im 19. Jahrhundert als Gesellschaftsspiel und wurde als „sprechendes Brett“  bezeichnet. Zu dieser Zeit waren Séancen und andere spirituelle Praktiken sehr beliebte Aktivitäten. Heute wird das Ouija-Brett vom Unternehmen Hasbro hergestellt, das das Produkt als Brettspiel  vermarktet, mit dem mit der „Geisterwelt“ kommuniziert werden kann.

Reehil hält das für problematisch. „Obwohl es als Spiel beworben wird, ist es weit davon entfernt, eines zu sein.“ Es sei vielmehr eine Form der Weissagung, verbunden mit „tiefgreifenden spirituellen Konsequenzen, die außerhalb unserer Kontrolle liegen“. In der Bibel werde eine eindeutige ablehnende Haltung zu Wahrsagerei und okkulte Praktiken kommuniziert, betonte Reehil.

Er persönlich habe ein halbes Dutzend Fälle von dämonischer Unterdrückung gesehen, die durch Ouija-Bretter ausgelöst wurden. „Sobald die Befreiungsgebete gebetet waren und die Teilnehmer auf jegliche Kooperation mit den Dämonen verzichteten, hörte die dämonische Aktivität auf“, berichtete er. Sein Appell: „Haltet euch fern von allen Formen okkulter Praktiken – und bleibt in Gottes Nähe.“  

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefaniewillswissen 13. November 2023 
 

@kleingläubiger

Hiervor zu warnen, setzt auch voraus, dass man von der Existenz des Teufels ausgeht, woran es meist fehlen dürfte bei Veranwortlichen in der Kirche. Sie haben außerdem zu viel zu tun mit den Themen, die auch in populären Medien zu finden sind. Frau
Dr. Strauß klärt in ihrem Youtube-Kanal "magstrauss" verständlich und glaubwürdig über Esoterik auf. Ich hoffe, sie erreicht damit viele Leute, die generell bereit wären, es mal auszuprobieren und hält sie davon ab.


2
 
 kleingläubiger 13. November 2023 
 

Ich habe schon einige Male erlebt, wie, vor allem Frauen, allerlei Zaubersprüche und okkulten Blödsinn ausprobiert haben, um dies oder jenes zu erreichen. Das wird heute oft bedenkenlos benutzt wie ein Werkzeug. Über etwaige seelische Schäden erfährt man leider fast nirgendwo. Die Kirchen, die darüber aufklären sollten, befassen sich leider kaum noch damit.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  2. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  3. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  4. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  5. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  6. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  7. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  8. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  9. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  10. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  11. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  12. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  13. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  14. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  15. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz