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Der illegale Ausschuss ist da

13. November 2023 in Kommentar, 18 Lesermeinungen
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Ein von Rom untersagter Synodaler Rat ist das nächste Ziel auf dem schismatischen Kurs der deutschen Laienfunktionäre und ihrer bischöflichen Steigbügelhalter. Der Montagskick von Peter Winnemöller


Linz (kath.net)

Lang erwartet, nun ist er da: Der Synodale Ausschuss. Am frühen Nachmittag des vergangenen Samstags wurde die Pressemeldung verschickt: Der Ausschuss hat sich konstituiert. Zwar fehlten acht Bischöfe bei der Auftaktversammlung, aber das störte die Anwesenden nicht, sich Satzung und Geschäftsordnung zu geben. Die Hälfte der abwesenden Bischöfe hätte vermutlich sowieso zugestimmt, die andere Hälfte der abwesenden Bischöfe wird ohnehin niemals an den Sitzungen des Ausschusses teilnehmen. Damit wäre schon fast alles gesagt, doch eben nur fast. Denn so einiges an diesem Ausschuss, den es gar nicht geben dürfte, ist sonderbar.

Etwas erstaunt durfte man sein, dass die Pressemeldungen zu Beginn und Ende vom Sekretariat der deutschen Bischofskonferenz versandt wurden. Auch das „ZdK“ hatte wortgleiche Pressemeldungen versandt. Mag man den Service der DBK eben als Service für die teilnehmenden Bischöfe auffassen, so durfte dann doch verwundern, dass das Tagungshotel in Essen die Veranstaltung auf der Beschilderung als eine Veranstaltung des Verbands der Diözesen Deutschlands (VDD) auswies. Eben jener Verband darf ja, nach Votum der Vollversammlung des Verbandes gerade nicht als Rechtsträger und nicht als Finanzier auftreten. Da aber der Trägerverein des Synodalen Ausschuss immer noch nicht gegründet ist, ist wohl der VDD wohl noch einmal eingesprungen. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt. Ablehnungen haben keine aufschiebende Wirkung, den Synodalen Weg in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.

Nun sind, so die Nachrichten zum Synodalen Ausschuss Satzung und Geschäftsordnung verabschiedet. Jetzt müssen diese noch von den Vollversammlungen des „ZdK“ und der DBK verabschiedet werden, denn – so die Begründung in der Pressemeldung – diese beiden seien Träger des Synodalen Weges. Man bleibt nicht nur seiner Linie treu, auch den einmal gewählten Narrativen bleibt man treu. Im Grunde sind nämlich die Voten von DBK und „ZdK“ völlig egal. Bereits die Einsetzung des Synodalen Ausschuss dürfte als illegal anzusehen sein, da selbiger dem erklärten Ziel dient, einen von Rom untersagten Synodalen Rat zu gründen. Warum sollte die Versammlung der Bischöfe, von denen gar nicht alle mitwirken, dem Ausschuss einen Anstrich von Legitimität verleihen?


Nun war schon der Synodale Weg eine Versammlung ohne jegliche Legitimität und ohne auch nur die geringste Entscheidungskompetenz. Beschlüsse des Synodalen Weges haben weder für Bischöfe noch für Laien eine bindende Wirkung. Angeblich wurde also von eben jenem Gremium, dem jegliche Legitimität fehlt, ein Synodaler Ausschuss eingesetzt, der sich aber jetzt selber erst einmal gründen und qua selbstgebauter Satzung und Geschäftsordnung selbst ermächtigen, irgendwelche Dinge zu tun. Weil aber die Selbstermächtigung doch nicht reicht, müssen die Träger noch mal nachermächtigen, indem sie Satzung und Geschäftsordnung absegnen. Spätestens jetzt ist man wuschig im Kopf. Und nein, auch der Synodale Ausschuss besitzt keinerlei Legitimität. Man wird jetzt wieder behaupten, böseböse rechtskatholische Kreise wollten den Synodalen Weg – zu dem sich der Ausschuss zurechnet – delegitimieren. Doch man kann nicht delegitimieren, was aus sich heraus keine Legitimität besitzt.

Auch der Synodale Ausschuss besitzt infolgedessen nicht die Kompetenz auch nur den geringsten für Katholiken bindenden Beschluss zu fassen. Dies gilt umso mehr als sich ja nun die angeblich unsinnigen römischen Befürchtungen, die bischöfliche Vollmacht werde durch ein solches Gremium unzulässig eingeschränkt, direkt am Anfang bestätigt haben. Der Synodale Ausschuss fasst seine Beschlüsse mit 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Dem Ausschuss gehören (sehr theoretisch) 74 Personen an. Wären alle anwesend, was angesichts der Tatsache, dass vier Bischöfe gar nicht mitarbeiten, nie eintreten wird, bräuchte man 50 Stimmen für einen Beschluss. Ohne die vier dauerabwesenden Bischöfe benötigt man satzungsgemäß exakt 47 Stimmen für einen Beschluss. 27 Mitglieder des „ZdK“ plus 20 Mitglieder aus dem Synodalen Weg reichen dafür aus. Mithin können in der realen Konstellation Beschlüsse des Synodalen Ausschuss gegen alle bischöflichen Stimmen gefasst werden. Hier noch irgendeine kirchliche Relevanz herbeizufantasieren, dürfte absoluten Realitätsverlust voraussetzen.

Um es auf dem Punkt zu bringen, auch die gutwilligen unter den Bischöfen könnten sich und damit dem Kirchensteuerzahler die Reisekosten und sonstigen Aufwendungen ersparen. Bischöfe haben in der schönen neuen Kirchenwelt gerade noch einen dekorativen Charakter. Zu sagen haben sie nichts mehr. Um Beschlüsse zu fassen, braucht man sie nicht. Ihre höchst devot bekannt zu gebende Selbstverpflichtung, brav umzusetzen, was die selbsternannten Kirchenreformer beschließen, reicht völlig aus.

Man kann den vier Bischöfen, die nicht mitwirken wirklich sehr dankbar sein, denn allein schon durch die rechnerische Konstellation einer möglichen Beschlussfassung gegen alle anwesenden Bischöfe wird deutlich, wie wenig der Synodale Ausschuss mit der realen Welt der katholischen Kirche zu tun hat. Man mache sich dennoch keine Illusionen. Die teilnehmenden Bischöfe werden brav umsetzen, was man ihnen umzusetzen aufträgt. Mehr und mehr werden – wie jüngst in Speyer geschehen – katholische Gläubige und Priester unter einen immer größeren Druck geraten. Das Problem daran ist vor allem, die Grenze zu erkennen, wo man in einer konkreten Bistumsstruktur oder Pfarreistruktur noch die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche zu erkennen vermag und wo sie nicht mehr zu identifizieren ist.

Die Zugehörigkeit zur Kirche, wie sie das Credo umschreibt, ist heilsnotwendig. Die Zugehörigkeit zu einer schismatischen, häretischen oder apostatischen Gemeinschaft kann schädlich für das Seelenheil und unter Umständen sogar für Katholiken verboten sein. Doch wie kann man das erkennen, wenn einst sicher katholische Bistümer oder Pfarreien nicht plötzlich, sondern sehr langsam, kaum wahrnehmbar und schleichend abfallen. Das nämlich ist das weitaus größte Problem, dass die Prozesse so langsam verlaufen, dass sie unterhalb der menschlichen Wahrnehmungsschwelle bleiben. Es ist ein nachgewiesenes Faktum, dass Menschen sehr, sehr langsam verlaufende Veränderungen nicht wahrnehmen können. Zugleich ist jeder Mensch stetig in der Gefahr überall das Gras wachsen zu hören. Nur weil ein Pfarrer mies predigt, ist er noch lange kein Häretiker. Er ist es selbst dann nicht, wenn er in der Predigt mal ein paar knackige Häresien raushaut. Das ist heute weitaus normaler, als man denkt, denn so manche Häresie tarnt sich unter lauter wirkender Gutheit. Nein, es gehört weit mehr dazu, es gehört die Absicht und der Vorsatz hinzu.

Es bleibt dabei, der Synodale Ausschuss hat den Spaltpilz des Synodalen Weges aufgegriffen und den erklärten Willen gezeigt, diesen weiter und tiefer in die Kirche in Deutschland hinein zu tragen. Insofern kann der Moment kommen, er kann in jedem Bistum und in jeder Pfarrei zu einer anderen Zeit kommen, zu der man den Katholiken nur raten kann, die Zahlung der Kirchensteuer an dieser Stelle zu dieser Zeit nun einzustellen. Schon die Verwendung von Kirchensteuermitteln für den illegalen Synodalen Ausschuss könnte ein valides Argument für die Verweigerung der Kirchensteuerzahlung sein. In dieser Phase des schismatischen Prozesses, denn inmitten eines solchen befinden wir uns, müsste sich vielleicht einmal ein mutiger Bischof finden, der Kriterien klar benennt, anhand derer die Gläubigen erkennen können, wann sie die Kirchensteuer noch zahlen sollten, wann sie diese noch fakultativ zahlen dürfen oder wann der Moment eintritt, ab dem gläubige Katholiken auf keinen Fall mehr zahlen sollten. So absurd es erscheinen mag, es kann der Moment kommen, da die Weigerung der Kirchensteuerzahlung der Akt eines Bekenners sein könnte.


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 14. November 2023 
 

Sanktionen gegen lehrabweichende Bischöfe

@Zeitzeuge: dass Bischöfe abgesetzt und in die Wüste geschickt werden können, erleben wir dramatisch. - In Deutschland fürchten sie dieses Schicksal aber gewiss nicht, weil die Weltsynode sie in ihrem ketzerischen Tun nur beflügelt! - Jesus sagte: "Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat schon die Ehe mit ihr gebrochen! - Wir als Kirche sind "die Braut des Lammes" und verpflichtet, dem Bräutigam Christus zu folgen. Bischöfe, die eine Kirchenspaltung provozieren sind insofern für mich auch eine Art "Ehebrecher".


3
 
 Zeitzeuge 14. November 2023 
 

@Richelius: Nach Ihrer Meinung erstreckt sich also der päpstlicher

Jurisdiktionsprimat nicht auch über die Bischöfe?

Außerdem sind Lehrabweichler gem. can. 1364 § 1 CIC
ipso facto exkommuniziert als Tatstrafe was zum
Schutz des Glaubens und der Gläubigen vom Hl. Stuhl
als Spruchstrafe bestätigt werden müßte.

Auch in anderen Ländern gibt es lehrabweichende
Bischöfe, ja auch Kardinäle.

Daß Gal 1, 6-9, worauf ja die Exk. fußt, in
Deutschland nicht gelten soll, halte ich theol.
für ausgeschlossen, das kirchliche Strafrecht
ist doch in Deutschland durch die Konkordate
nicht suspendiert!


3
 
 Richelius 13. November 2023 
 

@ Zeitzeuge

Ich vermute, das hat mit den unglückseligen deutschen Konkordaten zu tun. Es gibt leider viele Diözesen in denen die Bischöfe gewählt werden. Da nutzt die Absetzung nichts.


1
 
 Chris2 13. November 2023 
 

Die "andere Kirche" nimmt Gestalt an.

Doch der Unterschied zur als "Bischofssynode" getarnten "Weltsynode" ist nur graduell. Denn eine Grenze bei der Beteiligung von Laien bis hin zum Stimmrecht wird immer als willkürlich angreifbar sein, sobald man die Büchse der Pandora einmal geöffnet hat. Eines ist aber auch klar: Anders als bei der Weltsynode haben sich die Nachfolger der Apostel hierzulande schon jetzt selbst zu Statisten degradiert. Sich selbst gleich viele Stimmen zuzugestehen wie dem vielleicht letzten noch existierenden "Zentralkommittee", ist bestenfalls ein Treppenwitz der Kirchengeschichte, viel eher Totalversagen oder gar offener Verrat am Hirtenauftrag Jesu. Auf jeden Fall ein Versagen mit gravierenden Folgen für viele Millionen Katholiken (die oft schon jetzt nicht einmal mehr ahnen, dass sie kaum noch katholisch sind)...


3
 
 Chris2 13. November 2023 
 

@Aquilinus

Das perfide daran ist, dass man die gewollten Fehlentwicklungen dann den katholisch gebliebenen Bischöfen in die Schuhe schieben wird. Denn "wer hätte das ahnen können". Niemand natürlich. Genausowenig, wie man hätte ahnen können, dass offene Grenzen, Passfreiheit für 2/3 der Zuwanderer und straffreie falsche Identitäten für Einwanderer aus muslimischen Ländern einem neuen Antisemitismus (präziser: Judenhass) den roten Teppich ausrollen würde. Obwohl: In linken Kreisen gab es den ja offenbar auch schon lange (RAF!), wie sich jetzt offen zeigt. All das "nie wieder!" und "Nazis!"-Geschrei war also nichts als Heuchelei und nur ein Vehikel im politischen Kampf gegen Andersdenkende, während sich die "bösen Rechten" offensichtlich heraushalten oder gar auf die Seite der Israelis schlagen, so wie z.B. Marine Le Pen bei einem Marsch von 100.000 Menschen in Paris (übrigens ohne Macron).


3
 
 dalex 13. November 2023 
 

Das Episkopat hat

seinen Unglauben zur Doktrin der römisch-katholischen Kirche erschreckend mehrheitlich in den namentlichen Abstimmungen zu den Handlungstexten bewiesen. Gewiss, sie haben noch viel entschärft, aber wir kennen den eigentlichen Tenor der Texte: Feminismus, Gender, Michel Foucault. Es war eine Ent-täuschung, sie tut weh, aber wir wissen nun, woran wir sind. Insofern ist der Synodale Ausschuss nur konsequent. Wir haben nun einmal überwiegend Bischöfe, die sich von ZdK regieren lassen wollen. Ist doch auch viel entspannter für die Herren.


3
 
 naiverkatholik 13. November 2023 
 

..nicht mehr apostolische Kirche

@aquilinus
Ich wiederhole: Wenn das apostolische sprich bischöfliche Amt für die apostolische Kirche konstitutiv ist in dem Sinne, dass die Bischöfe als Apostelnachfolger für Bewahrung und Beurteilung der Lehre letztzuständig und nicht per Syn-Satzung durch Nichtbischöfe überstimmbar sind, dann haben wir in Deutschland nicht mehr die apostolische Kirche.
Das apostolische Glaubensbekenntnis ist betroffen und beschädigt.


5
 
 Waldi 13. November 2023 
 

Ich sage es als Katholik klipp und klar:

Ich wende mich von der deutsch-katholischen Kirche entschieden ab, denn ich lasse mir von diesem entgeistigten Klerus die katholische Glaubenswahrheit nicht versalzen und zerstören! Das ist das einzige, was die DBK und das "ZdK" auf dem Synodalen Irrweg gemeinsam zustande bringen! Glaubensvermittlung als Hoffnung für die Menschen in dieser verrückten Welt, gleich Null! Die Kirchen sind und bleiben ganau so leer - wie die religiös ausgehungerten Seelen der Menschen!


5
 
 Aquilinus 13. November 2023 
 

@naiverkatholik

Sie haben richtig gerechnet!
Der sogenannte "Synodale Ausschuss" hat sich unter anderem auf eine künftige Entscheidungsfindung mit Zweidrittelmehrheit aller anwesenden Mitglieder geeinigt.
Dem Synodalen Ausschuss gehören nominell die 27 Ortsbischöfe, 27 Vertreter des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) und weitere 20 von der Vollversammlung des Synodalen Wegs gewählte Mitglieder an.
Wenn man die 4 standhaften Bischöfe abzieht, genügen also 47 Stimmen für die zweidrittel Mehrheit. Damit können die 23 Bischöfe jedes Mal komplett überstimmt werden. Die Bischöfe haben sich somit selber überflüssig gemacht.


5
 
 Uwe Lay 13. November 2023 
 

Die neue Rätekirche

Auch wenn dieser Ausschuß dogmatisch und kirchenrechtlich illegal ist, wird er den Synodalrat vorbereiten, der dann faktisch die Katholische Kirche regieren und somit die hierarissche Struktur der Kirche außer Kraft setzen wird. Wir bekämen dann in Deutschland 4 katholische Bistümer und eine autonome von Kirchenräten regierte Neukatholische Kirche.
Papst Franziskus geht hart mit conservativen Kritikern um, er schickt sie in die Wüste, aber gegen die chismatischen Deutschlands hält er sich zurück.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


5
 
 SalvatoreMio 13. November 2023 
 

Lehrabweichler

Lieber@Zeitzeuge: das fragen wir uns schon lange, nicht wahr? Warum greift Rom nicht ein? An den Folgen des Synodalen Weges und der Weltsynode sehen wir es deutlicher: manches gefällt dem Papst und den homofreundlichen Bischöfen, die er um sich sammelt. Doch dabei geschieht immer deutlicher das, was obiges Foto zeigt: der eine stolze Stamm, an dem wir uns klammerten und orientierten, wird mit der Spitzhacke bearbeitet. Es entsteht ein Keil, eine Zweiteilung, es sammeln sich - wie bei der Natur der Bäume, "Schädlinge", die vom Heiligen Geist reden, aber noch mehr Durcheinander, Glaubensunlust und Unglauben produzieren.


6
 
 ThomasR 13. November 2023 
 

die Gläubigen akzeptieren es nicht

die Austrittzahlen schießen in die Höhe
(geht es tatsächlich darum um neue Austritte zu provozieren?)


2
 
 J. Rückert 13. November 2023 
 

Wieder ein gehaltvoller

"Infomöller" zum Montag.


3
 
 kleingläubiger 13. November 2023 
 

In den weltlichen Medien wird man bald, ob aus Bosheit oder Unkenntnis, dazu lesen können: Endlich nimmt die (verstaubte) katholische Kirche einen wichtigen Schritt in Richtung Moderne und notwendiger Reformen. Die Medienkonsumenten werden sicher auf die Richtige Denkrichtung geschubst.


5
 
 ottokar 13. November 2023 
 

Da sind wir ja gespannt, ob der Papst einschreitet:

Was ist schlimmer: päpstliche Anweisungen nicht zu befolgen oder wie Bischof Strickland die Tradition der Kirche zu vertreten? Ich denke wir kennen die Antwort des Papstes.


4
 
 naiverkatholik 13. November 2023 
 

Bischof als Grüßaugust und Kindersegner. Apostolische Kirche futsch.

Mathematik: Ohne die vier Bischöfe, die, Rom gehorchend, nicht mitmachen beim SynAusschuss genügen 47 Stimmen für Beschlüsse, auch die katholische Lehre betreffende. Diese 47 Stimmen werden allein durch ZdK- und SyWeg-Laien erreicht.Hab ich das richtug verstanden? Dann ist die apostolische Kirche futsch, wenn Apostolität neben apostolischer Lehre auch das apostolische bischöfliche Amt beinhaltet. Bischof wird Grüßaugust und netter Kindersegner.


4
 
 Zeitzeuge 13. November 2023 
 

Lehrabweichler werden von ROM nicht ernsthaft sanktioniert, aber wieso denn nicht?


6
 
 ThomasR 13. November 2023 
 

Illegaler Ausschuss ist da und kostet wieder mehrere Tausend EUR

deises Geld ist gefragt im Lebensschutz, in der Obdachlosenhilfe und in Missionen Inklusive Treffen in einem nicht unbedingt günstigen Hotel Essener Hof - reine Geldverscchwendung für mich (es gibt auch Konferenzräume in Kirchenhand in Essen)


7
 

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