Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  6. Besser keine Laienpredigt
  7. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  8. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  9. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  10. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  11. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  12. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  13. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  14. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  15. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung

USA: Nur vier Anklagen nach über hundert Angriffen auf Lebensschutzzentren und Kirchen

9. Februar 2024 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


An der einseitigen Vorgehensweise der US-Regierung gegen Lebensschützer gibt es mittlerweile viel Kritik.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Vor wenigen Tagen sind sechs Lebensschützer von einem Gericht in Nashville (US-Bundesstaat Tennessee) verurteilt worden, weil sie den Eingang zu einer Abtreibungsklinik blockiert haben sollen. Ihnen drohen hohe Haft- und Geldstrafen für einen friedlichen Protest gegen die Abtreibung. (Siehe Link)

Seit Januar 2021 hat das Justizministerium mindestens 24 Anklagen gegen Lebensschützer nach dem FACE Act (Freedom of Access to Clinic Entrances) erhoben worden, der den Zugang zu Abtreibungskliniken sicherstellen soll. Verstöße gegen FACE Act sind mit hohen Strafen belegt.


Bei einer Anhörung im Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses erinnerte Arielle Del Turco vom Family Research Council daran, dass der FACE Act ursprünglich nicht nur zum Schutz von Abtreibungskliniken, sondern auch von Schwangerschaftskrisenzentren und Gebetsstätten erlassen worden ist. Diese Schwangerschaftskrisenzentren sind Lebensschutzzentren, denn sie führen keine Abtreibungen durch, sondern ermutigen und unterstützen Frauen in Schwangerschaftskrisen.

Obwohl es hunderte Angriffe auf Kirchen und Lebensschutzzentren seit Januar 2021 gegeben hat, die eine Verfolgung nach dem FACE Act rechtfertigen würden, sind bis jetzt nur vier Personen nach diesem Gesetz angeklagt worden, die ein Schwangerschaftskrisenzentrum in Florida angegriffen haben.

Die einseitige Vorgehensweise des Justizministeriums hat mittlerweile im Kongress Beachtung gefunden. Senator Mike Lee und der Abgeordnete Chip Roy, beide von der Republikanischen Partei, haben die Aufhebung des FACE Act beantragt. Sie begründen dies unter anderem mit der gegen Lebensschützer gerichteten einseitigen Anwendung des Gesetzes durch die Regierung Biden.

Mary Szoch vom Family Research Center stellte in einem Gastkommentar in der Zeitung The Washington Stand die Prioritäten der Regierung Biden in Frage. Das Justizministerium verwende viele Ressourcen zur Verfolgung von Lebensschützern, obwohl es an der Südgrenze der USA eine Krise gebe und der Konflikt im Mittleren Osten sich ausweite. Die Regierung sollte das Steuergeld lieber zum Schutz der amerikanischen Grenze als zur Strafverfolgung friedlicher Menschen verwenden, die Hymnen singen und die Ungeborenen verteidigen, forderte sie.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
  2. „Da tut sich was“ – USA: Bemerkenswerter Anstieg von Konversionen in die röm.-kath. Kirche
  3. Nach Kritik an Erzbischof Cupich: Rechtsprofessor von katholischem Gremium abberufen
  4. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  5. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  6. US-Erzdiözese Portland ruft dieses Jahr zu noch größeren eucharistischen Prozessionen auf
  7. USA: Mörder eines Pastors fordert Todesstrafe für sich selbst

Abtreibung

  1. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  2. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  3. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  4. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  5. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  6. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar
  7. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz






Top-15

meist-gelesen

  1. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. Besser keine Laienpredigt
  8. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  9. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  10. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  11. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  12. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  13. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  14. Vom Todesurteil zur Hoffnung: 'Irans geistliche Ketten werden brechen'
  15. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz