Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  13. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Journalist von Gersdorff: Bischöfen in Deutschland „fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“

1. März 2024 in Deutschland, 48 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kritik an Behauptung von Augsburger Bischof Meier, wonach „keine Kirche die Wahrheit für sich gepachtet“ habe: Kirchenkrise, „weil immer weniger Bischöfe oder generell Hirten in der Lage sind, den Menschen zu sagen, was ist der Glaube“ - VIDEO


Augsburg (kath.net) Nachdem der Augsburger Bischof Bertram Meier öffentlich vertreten hatte, dass „keine Kirche die Wahrheit für sich gepachtet“ habe, reagiert der Journalist und Katholik Mathias von Gersdorff mit starker Kritik. Das, was der noch „relativ konservative“ Bischof Meier „hier sagt, wird die Leute verwirrt hinterlassen. Sie sagen: okay, wie kann ich das verstehen, wenn das II. Vatikanische Konzil bzw. Lumen gentium genau das Gegenteil sagt, was Bischof Meier sagt?“


Gersdorff erläutert, dass man sich „in einer unglaublichen Krise der Kirche, des Glaubens“ befinde, „weil immer weniger Bischöfe oder generell Hirten in der Lage sind, den Menschen zu sagen, was ist der Glaube, woran sollen sie festhalten, wie sollen sie leben.“ Gersdorff sucht nach den Ursachen des bischöflichen Versagens: „entweder trauen sie sich [nicht] oder sie können das nicht mehr oder sie wollen das nicht mehr oder sie stehen unter irgendwelchem Druck“ (vielleicht der Medien) – aber „alles, was hier fehlt, ist Bekennertum und dass die Leute schlichtweg hören: das ist der katholische Glaube, so wie das die katholische Kirche immer gelehrt hat.“ Gerade in Deutschland bestehe „eine Situation, in der man ständig herumtrickst, um genau diese Wahrheit nicht zu sagen“ vielleicht empfindet man sie als unangenehm oder man hat Angst, deswegen angegriffen zu werden: „Es fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“

Archivfoto Bischöfe bei der Frühjahrvollversammlung der DBK (c) Deutsche Bischofskonferenz/Marko Orlovic

Das Statement in voller Länge auf Video:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  3. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  4. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  7. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  8. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  9. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  10. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  11. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  12. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  13. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  14. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz