Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wachsendes Interesse unter jungen Katholiken an der Alten Messe
  2. Kirchen laufen die Gläubigen in Scharen weg, weil sie zu zeitgemäß sind!
  3. Für Innsbrucker Bischof Glettler ist Linzer Skandal-Bild 'Art Korrektiv' zu bisherigen Marienfiguren
  4. 'Das war ein Wunder. Gott hat Trump gerettet - der Schuss hat ihn um Millimeter verfehlt'
  5. Einspruch – um der Ehre der Gottesmutter Maria willen!
  6. US-Prediger sagte im März 2024 das Trump-Attentat voraus!
  7. New York Times: Neu geweihte Priester sind selbstbewusst und konservativ
  8. Wahre missionarische Jünger sein, in der Gemeinschaft und in Nüchternheit des Lebens
  9. "... denn es war Gott allein, der das Undenkbare verhindert hat"
  10. Ab jetzt werden die Einnahmen aus der Kirchensteuer sinken
  11. Elon Musk twittert an deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz: „@Bundeskanzler, was ist das?“
  12. Nur 0,001 Prozent der Deutschen bezeichnen sich als ‚divers’
  13. Vatikan: Erscheinungen von Amsterdam haben keinen übernatürlichen Ursprung
  14. Von der Schechina bis zur Heiligen Eucharistie
  15. Trump ernennt einen gläubigen Katholiken zu seinem running mate: J.D. Vance

Drei Lehren aus ‚Der Herr der Ringe’

13. März 2024 in Kultur, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Warum man die kleinen Dinge nicht unterschätzen soll, Opfer notwendig sind und wie wichtig Kameradschaft ist, zeigt die Romantrilogie des englischen Philologen und Autors John R.R. Tolkien.


Oxford (kath.net/jg)
Tolkiens Epos „Der Herr der Ringe“ sei ein sehr hilfreiches Werk für unsere Zeit, in der viele von uns vor großen persönlichen Herausforderungen stehen, schreibt Theresa Civantos Barber in einem Artikel für die englischsprachige Ausgabe von Aleteia.

Aus ihrer kürzlich erfolgten Lektüre des dreiteiligen Werkes, welches sie allen ihren Lesern empfiehlt, zieht sie drei wesentliche Lehren:

1) Unterschätze die kleinen Dinge nicht

Die mächtigen Kräfte des Bösen hätten den Fehler gemacht, die kleinen Dinge nicht ernst zu nehmen, einschließlich des Volkes der kleinwüchsigen Hobbits. Die Bösewichte hätten nur auf große, starke Mächte geachtet, die so gewaltig waren wie sie selbst. Genau das habe ihre Niederlage ermöglicht.


„Der Herr der Ringe“ habe sie daran erinnert, dass sich die kleinen Dinge – im Guten wie im Bösen – mit der Zeit summieren und einen großen Unterschied machen können, stellt Civantos Barber fest.

2) Opfer sind es wert

Am Ende der Trilogie muss Sam Gamgee feststellen, dass sein bester Freund Frodo Beutlin Mittelerde verlassen wird. Er sei durch die Ereignisse zu tief verletzt worden, um bleiben zu können, sagt Frodo. Er habe das Auenland gerettet, aber nicht für sich selbst. So müsse es oft sein, wenn Dinge in Gefahr seien. Jemand müsse sie aufgeben, damit andere sie behalten können, erklärt er Sam beim Abschied.

Viele Menschen würden auch in unserer Zeit Opfer bringen, damit ihre Familien und Gemeinden sicher seien. Diese Opfer seien manchmal mit großen Kosten verbunden, aber sehr wertvoll. Jeder von uns könne in eine Situation gelangen, in der ein Opfer von ihm verlangt wird, schreibt die Autorin.

3) Kameradschaft ist alles

„Der Herr der Ringe“ sei unter anderem deshalb so beliebt, weil der Freundschaft zwischen Männern viel Raum gegeben werde. Tolkiens Erfahrungen im Ersten Weltkrieg seien hier Pate gestanden. Die gemeinsam bewältigten Gefahren würden ein enges Band der Treue, Loyalität und Kameradschaft schmieden, das sonst kaum zu finden sei.

Männer und Frauen brauchen Beziehungen und Freundschaften. Es sei aber viel einfacher, in der Literatur Freundschaften zwischen Frauen zu finden als zwischen Männern. Daher habe „Der Herr der Ringe“ einen besonderen Platz für Beispiele von Kameradschaft.


Link zum Artikel von Theresa Civantos Barber auf Aleteia (englisch): 3 Powerful lessons from ‚The Lord of the Rings’

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Wilolf 13. März 2024 
 

1 und 2 gefällt mir, aber bei 3 bin ich mir nicht so sicher:

„Es sei aber viel einfacher, in der Literatur Freundschaften zwischen Frauen zu finden als zwischen Männern.“ Das wäre mir neu. Da habe ich wohl eine ganz große Bildungslücke. Oder vielleicht lese ich auch völlig andere Literatur als die Autorin.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Literatur+Kunst

  1. ‚Aurë entuluva!’ – eine literarische Reise ins Abendland
  2. Papst: "Literatur ist wie ein Stachel im Herzen"
  3. Franziskus würdigt italienischen Dichter Dante zum 700. Todestag
  4. Christlicher Lotse durch die Welt der Literatur
  5. R. I. P. Christopher Tolkien!
  6. ‚Noel’: Weihnachtsgedicht von John R.R. Tolkien entdeckt
  7. Griffener Pfarrer dementiert Kirchenübertritt Peter Handkes
  8. Dabei hat der “Fat Guy”über jedem Glas Whisky das Kreuz geschlagen
  9. ‘Herr der Ringe’-Autor J.R.R. Tolkien war tiefgläubiger Katholik
  10. War G.K. Chesterton ein Heiliger?






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Eine Bitte an Ihre Großzügigkeit
  2. US-Prediger sagte im März 2024 das Trump-Attentat voraus!
  3. Für Innsbrucker Bischof Glettler ist Linzer Skandal-Bild 'Art Korrektiv' zu bisherigen Marienfiguren
  4. 'Das war ein Wunder. Gott hat Trump gerettet - der Schuss hat ihn um Millimeter verfehlt'
  5. Kirchen laufen die Gläubigen in Scharen weg, weil sie zu zeitgemäß sind!
  6. "... denn es war Gott allein, der das Undenkbare verhindert hat"
  7. Ab jetzt werden die Einnahmen aus der Kirchensteuer sinken
  8. Trump ernennt einen gläubigen Katholiken zu seinem running mate: J.D. Vance
  9. Vatikan: Erscheinungen von Amsterdam haben keinen übernatürlichen Ursprung
  10. Vamos España - 'Ohne Gott hat nichts im Leben einen Sinn.'
  11. New York Times: Neu geweihte Priester sind selbstbewusst und konservativ
  12. Maria Kirchental: Gemeinschaft nimmt Arbeit auf
  13. Einspruch – um der Ehre der Gottesmutter Maria willen!
  14. Wachsendes Interesse unter jungen Katholiken an der Alten Messe
  15. Wer war Feuerwehrmann Corey Comperatore, der beim Attentat auf Trump starb?

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz