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Video des Messerangriffs auf assyrischen Bischof soll öffentlich bleiben

30. April 2024 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Dies verlangen der Bischof selbst und Elon Musk, der Eigentümer von X. Die australischen Behörden wollen das Video zensurieren.


Sydney (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Der assyrische Bischof Mar Mari Emmanuel, der bei einer Messerattacke während seiner Predigt verletzt worden ist, hat verlangt, dass das Video, welches den Angriff dokumentiert, online bleiben soll. Die gleiche Forderung hat der Eigentümer von X, Elon Musk, erhoben.

Am 22. April hat ein Bundesgericht in Australien die Plattform X dazu verpflichtet, alle Veröffentlichungen, welche das Video des Angriffes auf den Bischof enthalten, zu löschen. Das Gericht hat in einer einstweiligen Verfügung dem Begehren der Kommissarin für Internetsicherheit, Julie Inman Grant, stattgegeben, die verlangt hat, dass das Video weltweit nicht mehr zugänglich sein soll. Die Gültigkeit der Verfügung wurde mittlerweile bis 10. Mai verlängert. Dann soll nach einer abschließenden Anhörung festgelegt werden, ob der Inhalt auf Dauer weltweit verboten werden kann.


X hat der einstweiligen Verfügung Folge geleistet und das Video vom Netz genommen. Das Unternehmen wird sich aber dafür einsetzen, dass es wieder abrufbar ist und hat in diesem Zusammenhang eine eidesstattliche Erklärung von Bischof Emmanuel vorgelegt, in welcher dieser seinen Wunsch äußert, dass der Inhalt des Videos der Öffentlichkeit zugänglich bleibt.

Die Plattform respektiere das Recht jedes Landes, seine Gesetze durchzusetzen, die Kommissarin habe aber nicht die Befugnis festzulegen, was die Nutzer von X weltweit sehen dürfen. X werde daher das Vorhaben von Julie Inman Grant vor Gericht bekämpfen, gab das Unternehmen bekannt.

Elon Musk meldete sich persönlich zu Wort und wandte sich gegen die Kompetenzüberschreitung der australischen Behörde und Behauptungen, das Video enthalte Falschinformationen. Wörtlich schrieb er: „Die Menschen in Australien wollen die Wahrheit. X sind die einzigen, die für ihre Rechte aufstehen.“ Wenn ein Land Inhalte für alle Länder zensurieren könne, wie es die australische Kommissarin für Internetsicherheit  verlange, könne jedes Land versuchen, das ganze Internet zu kontrollieren.

Chris Pavlovski, der Geschäftsführer der Plattform Rumble, unterstützt Musk und X in dieser Auseinandersetzung. Australien habe gezeigt, dass es bereit sei, die Menschenrechte, in diesem Fall das Recht auf freie Meinungsäußerung, zu missachten, damit die Menschen nur das sehen und hören können, was die Regierung für angemessen erachtet, schrieb er.

Bischof Mar Mari Emmanuel ist in der Kirche Christ the Good Shepherd in Wakely, einem Vorort von Sydney, mit einem Messer attackiert und verletzt worden. Die Polizei stuft den Angriff als Terrorakt ein. (Siehe Link)

 


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Lesermeinungen

 heikostir 30. April 2024 
 

Das verstehe wer will. Mit welcher Begründung möchte die Komissarin für Internetsicherheit, dass dieses Video nicht mehr öffentlich zugängig ist. Weiß man darüber etwas?


3
 
 Katholiken-der-Film 30. April 2024 
 

Ich finde, schon das Standbild enthält

bereits genügend reale Informationen, um eine zu >95% sichere Einordnung des Anschlags notwendig sind. Und in der Tat: "Die Polizeichefin von New South Wales, Karen Webb, sprach auf einer Pressekonferenz nach Prüfung des gesamten Materials von einem „Terrorakt“ und religiös motiviertem „Extremismus“.


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