Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  6. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  11. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  12. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  13. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Die Heilige Schrift als Wort Gottes und Raum der Offenbarung in menschlicher Sprache

Australischer Bundesstaat will ‚Konversionstherapien’ streng bestrafen

12. Februar 2021 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Verboten sind nicht nur psychotherapeutische Interventionen ‚zur Unterdrückung oder Änderung der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität’, sondern auch religiöse Praktiken.


Melbourne (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Der australische Bundesstaat Victoria hat ein Gesetz beschlossen, das Konversionstherapien verbietet. Alle Versuche, die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität zu ändern oder zu unterdrücken, sollen strafbar werden. Das Gesetz muss noch von Gouverneurin Linda Dessau, der Vertreterin der britischen Krone, unterzeichnet werden und soll in den nächsten zwölf Monaten in Kraft treten. Wer gegen das Gesetz verstößt, muss mit Strafen bis zu 200.000 australische Dollar und bis zu zehn Jahren Haft rechnen.

Zu den im Gesetz definierten, verbotenen „schädlichen Praktiken“ zählen auch religiöse Praktiken wie Gebete, Befreiungspraktiken und Exorzismen. Jaclyn Symes, die Justizministerin von Victoria, besteht darauf, dass das Gesetz Gebete nicht verbiete.


Anderer Ansicht ist Monica Doumit, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit der Erzdiözese Sydney und selbst Anwältin. Der Gesetzestext selbst sage etwas anderes. Neben psychologischen Interventionen seien auch religiöse Praktiken untersagt, welche die Änderung oder Unterdrückung der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität der betroffenen Person ändern oder unterdrücken sollen, und zwar auch dann, wenn diese Person eingewilligt hat. Sexuelle Orientierung wird breit definiert als „emotionale, affektive und sexuelle Attraktion einer Person oder intime sexuelle Beziehungen mit Personen eines anderen Geschlechts, des gleichen Geschlechts oder mehr als eines Geschlechts“.

In einer Kolumne für die Zeitung The Catholic Weekly hat Doumit eine Reihe von Beispielen gebracht, die unter dem neuen Gesetz verboten sein könnten, wenn es bei den vagen Definitionen des Gesetzestextes bleibe. Die Eltern eines fünfjährigen Jungen, der darauf besteht, dass er ein Mädchen ist, könnten weder medizinische, noch psychologische oder geistliche Unterstützung erhalten. Alles andere als die Bestätigung, dass er wirklich ein Mädchen sei, wäre strafbar.

Christliche Jugendliche, die bis zur Ehe sexuell enthaltsam leben wollen, dürften sich nicht mehr treffen um sich gegenseitig zu unterstützen. Menschen mit homosexuellen Neigungen, die nach der Lehre der Katholischen Kirche leben wollen, dürften sich ebenfalls nicht mehr treffen. Die Theologie des Leibes von Papst Johannes Paul II. dürfte nicht mehr verkündet werden. Geht man streng nach Wortlaut des Gesetzes vor, dürfte ein Psychologe nicht einmal versuchen, einen Pädophilen von seiner Neigung abzubringen, kritisiert Doumit.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 nazareth 12. Februar 2021 
 

Wow! Unsere Kinder haben keinen leichten Stand! Was für eine rasante Weltuntergangs Linie! Abtreibung,Verbot von Therapien,Verbot von christl. Religionsausübung,Abtreibung,Euthansie dazu Corona Plandemie...,Häresien und Gefahr der Spaltung. Diese Themen reichen für Jahrhunderte wir haben geballt alles gleichzeitig!


1
 
 Zeitzeuge 12. Februar 2021 
 

Zugespitzt formliert könnte man denken "das Imperium schlägt zurück"!

Victioria ist der australische Heimatstaat von

Kardinal Pell mit der allen hier wohl bekannten

"Justiz" in der Causa Pell!

Lt. zeit.de vom 28.9.20 sagte Kardinal Pell:

"Ich hoffe, die Reinigung der Ställe geht sowohl
im Vatikan als auch in Victoria weiter!"

Im Link mehr über die Vorhaben in Victoria aus

CNA!

Das ist eine Art "Kulturkampf"!

Allein den Betern kann es noch gelingen!

de.catholicnewsagency.com/story/kritik-an-gesetz-gegen-konversionstherapien-in-australiens-bundesstaat-victoria-7479


6
 
 Winrod 12. Februar 2021 
 

"Vage und breite Definitionen",

damit man möglichst breit und willkürlich zuschlagen kann.


4
 
 J. Rückert 12. Februar 2021 
 

Highway to Hell

"Alle Versuche, die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität zu ändern ..." werden kriminalisiert, aber nur, wenn wer die Einbahnstraße in "falscher" Richtung fahren möchte. Und was falsch und richtig ist, das müssen die Leute notfalls halt zu spüren kriegen.
Der Weg ins Licht wird amtlich verschlossen.


4
 
 Chris2 12. Februar 2021 
 

Wie in Deutschland, wo ein homosexueller

Minister ähnliches beschließen ließ. Befangenheit? I wo! Deswegen werden höchstens hochqualifizierte Münchener Bürgermeisterkandidaten oder gar CEOs von Weltkonzernen nach gnadenlosen Kampagnen (in ersterem Fall übrigens der SZ) abgeschossen, weil sie irgendwann für eine Lebensrechtsorganisation oder eine Vereinigung zur Förderung der Familie gespendet hatten...


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  2. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  3. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  4. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  5. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
  6. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen
  7. Pfarre in der Diözese Linz ignoriert Anweisungen aus Rom

Australien

  1. Sydneys Erzbischof: "Angriff auf Juden ist Angriff auf uns alle"
  2. Video des Messerangriffs auf assyrischen Bischof soll öffentlich bleiben
  3. Australischer Priester kämpft vor Gericht für Lateinische Messe
  4. Maskenkontrolle: Australische Polizei unterbricht Feier der Messe
  5. Australischer Bischof ruft zur Covid-Impfung auf
  6. Australische Katholiken klagen Bischof in Rom an
  7. Australien: Maßregelung für Kritik an LGBT-freundlichem Lehrplan






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  6. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  9. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  10. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz