Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  10. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  11. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  12. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  13. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  14. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  15. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel

Reliquie des kostbaren Blutes ab 1. Juli in Kroatien

2. Juli 2024 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kroatienurlauber können im Sommermonat Juli eine besondere Reliquie in der Nähe von Zagreb verehren.


Zagreb (kath.net / pk) Am 1. Juli, dem Festtag des Kostbaren Blutes Christi wurde eine Reliquie des Blutes Christi in die Kirche des Kostbaren Blutes in Prozorje in Dugo Selo überführt. Das meldet das kroatische Portal Bitno.net. Der Erzbischof von Zagreb, Dražen Kutleša, feierte dort um 18 Uhr die Heilige Messe.

Die Reliquie wird einen Monat lang in der Kirche aufbewahrt und kann von den Gläubigen verehrt werden. Der Provinzdelegierte der Missionare vom Kostbaren Blut in Kroatien, P. Ilija Grgić, sagte in einem Interview für den kroatischen katholischen Rundfunk, dass der Juli der „Betrachtung, Vertiefung und dem Eintauchen in das Geheimnis des Kostbaren Blutes“ gewidmet sei.


Bei der Reliquie handelt es sich um einen Erdklumpen, auf den das Blut Christi im Augenblick seines Todes vom Kreuz tropfte. Ein römischer Soldat namens Longinus durchbohrte die Seite Jesu mit einem Speer; nach seiner Bekehrung brachte er den Erdklumpen sowie den mit Essig getränkten Schwamm, der Jesus gegeben wurde, als er durstig war, nach Mantua.

Er lagerte beides in einer Metallkiste und vergrub diese außerhalb der Stadtmauern von Mantua. Heute befindet sich dort die Basilika des heiligen Andreas, in der die Reliquie verehrt wird. Die Echtheit der Reliquie wurde 1935 vom Bischof von Lodi, Petrus Calchi Novati, bestätigt.

Die älteste bildliche Darstellung dieser Geschichte findet sich auf der „Heilig-Blut-Tafel“ von 1489 in der Klosterkirche Weingarten, ebenso die älteste volkssprachliche Übertragung der Geschichte im deutschen Sprachraum.

Hier ist zu lesen: „Hie nach volget die histori des hailgen pluotz cristi / wie das zelest in dis wirdig gotzhus kommen sy. Am ersten / wie der ritter longinus unseren herrn sin syten öffnet mit dem / und berüret sine finstri ougen mit dem usgeflossnen / pluot cristi und wrd gesechind und geloubig. Item“.

Übertragen heißt dies: „Es folgt die Geschichte des heiligen Blutes Christi, wie die Reliquie in dieses würdige Gotteshaus gekommen ist. Zuerst [sieht man,] wie der Ritter Longinus die Seite unseres Herrn mit dem [Speer] öffnet und seine blinden Augen mit dem ausgeflossenen Blut Christi berührt und sehend und gläubig wird.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  14. Ein Frühstück für den Verleugner
  15. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz