Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  7. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  10. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  11. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  12. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  13. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  14. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  15. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern

Pro-Abtreibungsorganisationen und Lebensschützer investieren hohe Summen in US-Wahlkampf

14. Juli 2024 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Positionen der Demokraten und Republikaner unterscheiden sich in der Abtreibungsfrage deutlich.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Vor den Wahlen im November erhöhen sowohl Lebensschutzgruppen als auch Pro-Abtreibungsorganisationen ihre Ausgaben.

Eine Pro-Abtreibungskoalition, die sich „Abortion Access Now“ (dt. „Zugang zu Abtreibungen jetzt“) nennt, besteht aus neun Organisationen, darunter die linke Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU), das Center for Reproductive Rights (CRR) und die Planned Parenthood Federation of America (PPFA), der größte Anbieter von Abtreibungen in den USA. Die Gruppe hat angekündigt, in den nächsten zehn Jahren insgesamt 100 Millionen zu investieren, um ein „Recht auf Abtreibung“ im Rechtssystem der USA zu verankern. Die Kampagne soll auf verschiedenen Ebenen ansetzen und sowohl Lobbyarbeit bei Politikern als auch die Unterstützung von Basisbewegungen und Werbekampagnen enthalten.


Die Aufhebung des Urteils „Roe v. Wade“ durch den Obersten Gerichtshof im Juni 2022 habe dazu geführt, dass Politiker „extreme Abtreibungsverbote“ beschlossen und „veraltete und schädliche Gesetze“ durchgesetzt hätten, behauptet „Abortion Access Now“ in einer Stellungnahme. Die Abtreibungsgegner hätten die Abtreibung bereits in 21 Bundesstaaten verboten oder stark eingeschränkt, was „verheerende Folgen“ habe. Sie würden nicht aufgeben, bis sie den USA ein landesweites Abtreibungsverbot „aufgezwungen“ hätten.

Die Wahlkomitees der Demokratischen Abgeordneten zum Repräsentantenhaus und zum Senat werden die Abtreibungspolitik ihrer Partei in den nächsten Monaten ebenfalls bewerben.

Die Wahlkampforganisation von US-Präsident Joe Biden wird einen Schwerpunkt auf Abtreibung setzen. Hier seien die inhaltlichen Unterschiede zwischen dem amtierenden Präsidenten und seinem Herausforderer Donald Trump besonders deutlich, sagt Jen O’Malley Dillon, Vorsitzende von Bidens Wahlkampforganisation.

Planned Parenthood Votes, der politische Arm der Planned Parenthood Federation of America, will 40 Millionen US-Dollar für Pro-Abtreibungswerbung ausgeben und die Republikanische Partei wegen ihrer Lebensschutzpolitik als „extrem“ darstellen. Lokale Teilorganisationen von Planned Parenthood werden in ihren Bundesstaaten eigenständige Kampagnen durchführen, um ein „Recht auf Abtreibung“ in den Verfassungen der Bundesstaaten zu installieren.

Die Lebensschutzbewegung wird ihnen das Feld nicht kampflos überlassen. Susan B. Anthony Pro-Life America wird 92 Millionen US-Dollar investieren, um möglichst viele Wähler in den wahlentscheidenden Bundesstaaten wie Arizona, North Carolina, Pennsylvania, Wisconsin, Michigan und Ohio zu erreichen.

Für Marjorie Dannenfelser, die Präsidentin von Susan B. Anthony Pro-Life America, ist der Lebensschutz das Menschenrechtsthema unserer Zeit und ein wesentliches Thema im Wahlkampf 2024. Sie möchte erreichen, dass der nächste US-Präsident ein Lebensschützer ist und der Senat den Lebensschutz mehrheitlich unterstützt.

Bei der Wahl im November wird nicht nur der US-Präsident sondern auch das Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu gewählt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  2. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  3. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  4. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  5. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  6. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  7. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  8. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  9. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  10. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  11. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  12. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  13. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  14. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  15. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz