Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  4. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  5. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  6. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  9. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  10. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  11. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  12. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  13. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  14. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  15. 'Tödliche Bedrohung': Bischof Barron warnt vor Kollaps der westlichen Zivilisation

Was Trump mit der Ukraine wirklich vorhat

24. Juli 2024 in Chronik, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Boris Johnson besuchte Trump vergangene Woche und sprach mit einer britischen Zeitung darüber. Sein Vize J.D. Vance hatte schon vor Wochen bei der Sicherheitskonferenz wichtige Aspekte mitgeteilt, die viele Zeitungen verschwiegen haben


London - Washington DC. (kath.net)
Sollte Donald Trump ab Januar 2025 wieder US-Präsident sein, dann könnte er einen ganz besonderen Ukraine-Plan haben, den nicht viele (Medien) und Politiker wissen und der den Russen nur bedingt gefallen wird. Dies berichtet der britische Ex-Premier Boris Johnson, der Trump vergangene Woche besuchte und mit ihm lange darüber sprach.

In der britischen "Daily Mail“ teilte Johnson mit, dass Trump die Ukraine im Falle eines Wahlsiegs nicht einfach im Stich lassen würde sondern im Gegenteil verstärkt unterstützen würde. "Vergesst niemals, es war Trump, nicht Obama oder Biden, der den Ukrainern die Javelin-Panzerabwehrwaffen gab, die in der Schlacht um Kiew 2022 so entscheidend waren", erinnert Johnson.

Der britische Ex-Premier meinte, Trump würde der Ukraine erlauben, ihre ATACMS- und Storm-Shadow-Raketen gegen Flugplätze innerhalb Russlands einzusetzen, etwas, das Biden nach wie vor untersagt. Dadurch könnte es für die Russen viel schwieriger werden, Luftangriffe auf ukrainische Städte durchzuführen. So könnte Putin zum Einlenken gezwungen werden.


Laut Johnson könnte der Deal, den Trump vorhat, in etwa so aussehen, dass sich Putin auf die Grenzen vom 24. Februar 2022 zurückzieht, die Krim aber behalten würde. Das Land könnte auch frei sein, der EU und der Nato beizutreten. In der Ukraine selbst sollen spezielle Schutzmaßnahmen für die russischsprachige Bevölkerung eingeführt werden, auch wenn es dort nie eine Unterdrückung der russischsprachigen Bevölkerung gab. Der besondere "Trump-Deal" wäre später dann, dass ukrainische Truppen sogar US-Truppen in Europa ersetzen könnten und die USA dadurch Geld sparen würden. Die Europäer aber müssten mehr für die Verteidigung ausgeben.

Auch J.D. Vance, der ab Januar möglicherweise Vize-Präsident der USA werden könnte, hat vor einigen Wochen bei der Münchner Sicherheitskonferenz interessante Aspekte zur Ukraine mitgeteilt, die medial von deutschsprachigen Medien fast nirgendwo aufgegriffen wurden. Vance sprach damals davon, dass Trump der besten Präsident sei, der die Russen abschrecken würde.

Während Trumps Amtszeit hat Russland keine fremden Länder angegriffen, was in den letzten 20 laut Vance Jahren einzigartig ist. Die USA selber müssten sich mehr auf Ostasien konzentrieren. Europa müsste eine größere Rolle in seiner eigenen Sicherheit übernehmen. Vance stellte klar, dass das Hauptproblem in der Unterstützung der Ukraine nicht finanzielle Mittel, sondern die begrenzte Munitionsproduktion der USA und Europas sei. Die USA könnten nicht genug Waffen produzieren, um gleichzeitig Konflikte in Osteuropa, dem Nahen Osten und Ostasien zu unterstützen.

Vance verurteilte bei der Rede auch Nawalnys Tod und Putins Handlungen. Dies sei für ihn nichts Neues. Man müsse nicht mit Putin übereinstimmen. "Wir können ihn bekämpfen, und das werden wir oft tun. Aber die Tatsache, dass er ein schlechter Kerl ist, bedeutet nicht, dass wir keine grundlegende Diplomatie betreiben und die Interessen Amerikas priorisieren können. Es gibt viele schlechte Kerle auf der ganzen Welt, und ich bin viel mehr an einigen der Probleme in Ostasien interessiert als in Europa", erläutert Vance damals.

Vance sagte bei der Konferenz auch: "Nein, ich denke nicht, dass wir aus der NATO austreten sollten, und nein, ich denke nicht, dass wir Europa im Stich lassen sollten. Aber ja, ich denke, dass wir uns neu ausrichten sollten. Die Vereinigten Staaten müssen sich mehr auf Ostasien konzentrieren." Das werde die Zukunft der amerikanischen Außenpolitik für die nächsten 40 Jahre sein, und Europa muss diese Tatsache erkennen. Trump werde laut Vance Europa nicht im Stich lassen. "Ich glaube das überhaupt nicht. Ich denke, Trump gibt tatsächlich einen Weckruf, dass Europa eine größere Rolle in seiner eigenen Sicherheit übernehmen muss." Das amerikanische Sicherheitsnetz hat die europäische Sicherheit verkümmern lassen.

VIDEO - Die REDE von J.D. Vance im Original


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ukraine

  1. Nuntius in Kiew ermutigt zur Unterstützung der Ukrainer
  2. Ukraine: Sophienkathedrale als Leuchtturm der Hoffnung
  3. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  4. Ukrainische Katholiken erhalten katholische Kirche für 50 Jahre zurück
  5. Die menschenverachtenden Angriffe auf die Ukraine durch Russland gehen täglich weiter!
  6. Papst Leo XIV. plant Ukraine-Besuch!
  7. Friedensappell für Ukraine von Kardinal Woelki und Weihbischof Hrutsa aus Lwiw
  8. Bei Treffen mit Leo: Selenskyj lädt Papst in die Ukraine ein
  9. Kritische Analyse des US-Friedensplanes von Präsident Donald Trump
  10. Kiewer Erzbischof bei Osloer Friedensgebet: Ukraine durchlebt Kreuzweg







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  4. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  5. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  6. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  7. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  8. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  9. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  10. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  13. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  14. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf
  15. 'Tödliche Bedrohung': Bischof Barron warnt vor Kollaps der westlichen Zivilisation

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz