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Was Trump mit der Ukraine wirklich vorhat

24. Juli 2024 in Chronik, 8 Lesermeinungen
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Boris Johnson besuchte Trump vergangene Woche und sprach mit einer britischen Zeitung darüber. Sein Vize J.D. Vance hatte schon vor Wochen bei der Sicherheitskonferenz wichtige Aspekte mitgeteilt, die viele Zeitungen verschwiegen haben


London - Washington DC. (kath.net)
Sollte Donald Trump ab Januar 2025 wieder US-Präsident sein, dann könnte er einen ganz besonderen Ukraine-Plan haben, den nicht viele (Medien) und Politiker wissen und der den Russen nur bedingt gefallen wird. Dies berichtet der britische Ex-Premier Boris Johnson, der Trump vergangene Woche besuchte und mit ihm lange darüber sprach.

In der britischen "Daily Mail“ teilte Johnson mit, dass Trump die Ukraine im Falle eines Wahlsiegs nicht einfach im Stich lassen würde sondern im Gegenteil verstärkt unterstützen würde. "Vergesst niemals, es war Trump, nicht Obama oder Biden, der den Ukrainern die Javelin-Panzerabwehrwaffen gab, die in der Schlacht um Kiew 2022 so entscheidend waren", erinnert Johnson.

Der britische Ex-Premier meinte, Trump würde der Ukraine erlauben, ihre ATACMS- und Storm-Shadow-Raketen gegen Flugplätze innerhalb Russlands einzusetzen, etwas, das Biden nach wie vor untersagt. Dadurch könnte es für die Russen viel schwieriger werden, Luftangriffe auf ukrainische Städte durchzuführen. So könnte Putin zum Einlenken gezwungen werden.


Laut Johnson könnte der Deal, den Trump vorhat, in etwa so aussehen, dass sich Putin auf die Grenzen vom 24. Februar 2022 zurückzieht, die Krim aber behalten würde. Das Land könnte auch frei sein, der EU und der Nato beizutreten. In der Ukraine selbst sollen spezielle Schutzmaßnahmen für die russischsprachige Bevölkerung eingeführt werden, auch wenn es dort nie eine Unterdrückung der russischsprachigen Bevölkerung gab. Der besondere "Trump-Deal" wäre später dann, dass ukrainische Truppen sogar US-Truppen in Europa ersetzen könnten und die USA dadurch Geld sparen würden. Die Europäer aber müssten mehr für die Verteidigung ausgeben.

Auch J.D. Vance, der ab Januar möglicherweise Vize-Präsident der USA werden könnte, hat vor einigen Wochen bei der Münchner Sicherheitskonferenz interessante Aspekte zur Ukraine mitgeteilt, die medial von deutschsprachigen Medien fast nirgendwo aufgegriffen wurden. Vance sprach damals davon, dass Trump der besten Präsident sei, der die Russen abschrecken würde.

Während Trumps Amtszeit hat Russland keine fremden Länder angegriffen, was in den letzten 20 laut Vance Jahren einzigartig ist. Die USA selber müssten sich mehr auf Ostasien konzentrieren. Europa müsste eine größere Rolle in seiner eigenen Sicherheit übernehmen. Vance stellte klar, dass das Hauptproblem in der Unterstützung der Ukraine nicht finanzielle Mittel, sondern die begrenzte Munitionsproduktion der USA und Europas sei. Die USA könnten nicht genug Waffen produzieren, um gleichzeitig Konflikte in Osteuropa, dem Nahen Osten und Ostasien zu unterstützen.

Vance verurteilte bei der Rede auch Nawalnys Tod und Putins Handlungen. Dies sei für ihn nichts Neues. Man müsse nicht mit Putin übereinstimmen. "Wir können ihn bekämpfen, und das werden wir oft tun. Aber die Tatsache, dass er ein schlechter Kerl ist, bedeutet nicht, dass wir keine grundlegende Diplomatie betreiben und die Interessen Amerikas priorisieren können. Es gibt viele schlechte Kerle auf der ganzen Welt, und ich bin viel mehr an einigen der Probleme in Ostasien interessiert als in Europa", erläutert Vance damals.

Vance sagte bei der Konferenz auch: "Nein, ich denke nicht, dass wir aus der NATO austreten sollten, und nein, ich denke nicht, dass wir Europa im Stich lassen sollten. Aber ja, ich denke, dass wir uns neu ausrichten sollten. Die Vereinigten Staaten müssen sich mehr auf Ostasien konzentrieren." Das werde die Zukunft der amerikanischen Außenpolitik für die nächsten 40 Jahre sein, und Europa muss diese Tatsache erkennen. Trump werde laut Vance Europa nicht im Stich lassen. "Ich glaube das überhaupt nicht. Ich denke, Trump gibt tatsächlich einen Weckruf, dass Europa eine größere Rolle in seiner eigenen Sicherheit übernehmen muss." Das amerikanische Sicherheitsnetz hat die europäische Sicherheit verkümmern lassen.

VIDEO - Die REDE von J.D. Vance im Original


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