Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  10. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  11. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  12. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  13. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  14. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  15. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel

Katholische Bischöfe Großbritanniens warnen vor ‚Schutzzonen’ um Abtreibungskliniken

25. September 2024 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das geplante Gesetz würde sogar das stille Gebet und einvernehmliche Gespräche im Bereich der ‚Schutzzonen’ verbieten. Religiöse Menschen wären besonders stark betroffen.


London (kath.net/jg)
Die katholische Bischofskonferenz von England und Wales hat das von der britischen Labour-Regierung eingebrachte Gesetzesvorhaben verurteilt, welches jede Form von Protest und Aktivismus in der Nähe von Abtreibungskliniken verbieten soll. Dies berichtet der Catholic Herald.

Das Gesetzesvorhaben sei eine Bedrohung für die Freiheit der Rede, der Gedanken, des Gewissens und der Religion für alle religiösen aber auch für alle nichtreligiösen Menschen, warnen die Bischöfe.


Die britische Regierung will mit dem geplanten Gesetz jede Form von Protest – einschließlich stiller Gebete – in einer „Schutzzone’ von 150 Metern rund um Kliniken oder sonstigen Einrichtungen, in denen Abtreibungen durchgeführt werden, verbieten. Untersagt sind alle Aktivitäten, die Frauen davon abbringen könnten, eine Abtreibung durchführen zu lassen. Verboten wären dann auch einvernehmliche Gespräche und Unterstützungsangebote für schwangere Frauen in Krisensituationen.

Die Einrichtung von Pufferzonen sei weder notwendig noch verhältnismäßig, kritisierte John Sherrington, der für den Lebensschutz zuständige Bischof. Die Bischofskonferenz verurteile jede Form von Belästigung oder Einschüchterung und verweise auf die bereits bestehenden Gesetze und Regelungen, die zum Schutz gegen die genannten Verhaltensweisen in Kraft seien, betonte er.

In der Praxis seien religiöse Menschen von dem geplanten Gesetz unverhältnismäßig stark betroffen und würden diskriminiert. Religionsfreiheit schließe das Recht ein, sich zu seinem Glauben in der Öffentlichkeit zu bekennen und zwar auch außerhalb von Abtreibungskliniken, sagte Bischof Sherrington.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 modernchrist 27. September 2024 
 

Geschützt kann nur etwas Gutes werden!

Niemals der freie Zugang zum Töten von Kindern.
Der Begriff Schutzzone für die Bannmeilen um Tötungskliniken herum ist genauso pervers wie der Begriff "Schutzhaft" für die KZ-Haft in der Hitlerzeit. Es wird ein positives Framing benutzt für etwas Unmoralisches!


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  14. Ein Frühstück für den Verleugner
  15. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz