Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  4. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  5. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  6. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  7. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  8. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  9. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  10. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  11. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  12. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  13. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  14. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  15. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets

Das 11. Gebot einer politisch-korrekten Kirche: Du sollst nicht Trump loben!

7. März 2025 in Kommentar, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Und Vorsicht, wenn Du es trotzdem machst, dann kommt die Lokalzeitung mit einer "Horrorgeschichte" und Dein Bischof wird nervös - Warum können viele Trump nicht differenziert betrachten? - Ein Kommentar von Roland Noé


Graz (kath.net/rn)
Zugegeben, wenn man die Ukrainepolitik von Trump derzeit "betrachtet", dann fällt es einem schwer, ihn verteidigen. Das will ich in dem Punkt auch gar nicht und das kann man mit gutem Grund kritisieren, auch wenn ich noch immer hoffe und bete, dass Trump im Endeffekt für die Ukraine eine Lösung ermöglichen wird, damit das tägliche Morden durch die Russen aufhört und es für die Ukraine eine gute und sicher Zukunft geben kann.

Bei Trump muss man aber zwischen Außen- und Innenpolitik klar unterscheiden. Und in der Innenpolitik hat er bereits in den ersten Stunden viel Gutes gemacht, dass die "üblichen Verdächtigen" aufregt. Erkannt hat das auch der bekannte steirische Priester Pfr. Roger Ibounigg und das in seiner Predigt erwähnt, dass es gut ist, dass Trump klargestellt hat, dass es nur zwei Geschlechter gibt, eigentlich eine Selbstverständlichkeit. "Unter der Trump-Regierung wird es die offizielle Politik der Vereinigten Staaten sein, dass es nur zwei Geschlechter gibt: Männlich und weiblich. Der viel geschmähte Trump, wo sind die Bischöfe? Das muss ja ein Bischof sagen." Pfr. Ibounigg bekannte, dass er innerlich gejubelt hat, als er diese Inauguration-Rede hörte. Der Pfarrer von Pöllauberg betonte, dass die Heiligsprechung von Trump deswegen natürlich nicht bevorstehe. Aber dies müsse nicht sein. Gott verwendet manchmal auch Leute von außerhalb. Er erinnert dazu an den Perserkönig Kyros, der im Buch Jesaja als Werkzeug Gottes beschrieben wird. "Wenn die Kirche schweigt, dann reden andere."


Und der bekannte steirische Pfarrer hat noch weitere "Verbrechen" von Trump gelobt. Denn dieser hat angeordnet, dass die "sechsfarbige Fahne", bei der übrigens das "himmelblau", das marianische "blau" fehlt, in Zukunft an keinen amerikanischen Regierungsgebäude mehr hängen darf. "Ich sag bewusst nicht Regenbogenfahne, das Wort ist zu schön, das gehört uns". Lob gab es von Ibounigg auch, dass Trump das Fördern des Töten kleiner Kinder im Mutterleib durch Steuergelder verboten hat. Dies betreffe z.b. die umstrittene USAID. Auch, dass Trump Männer im Frauensport verboten hat und es keine Gelder mehr für den "Genderwahn" gibt, wird von Ibounigg begrüßt.

Mehr hat es nicht genügt, dass die "Kronen"-Zeitung drei Wochen später die Predigt vom 13. Februar ihren Lesern auftischt und eine Polter-Geschichte gegen den Pfarrer inszeniert: "wettert", "Brandrede", "Scharfmacher der steirischen Kirche" und Fake-News wie: "US-Präsident Donald Trump sieht der Geistliche wiederum kurz vor der Heiligsprechung", was der Pfarrer eben genau nicht gesagt hat. Die Krone echauffiert sich weiters, weil der Pfarrer im Pfarrblatt auch zur kirchlichen Sexualmoral Stellung genommen hat und Klima-Kleber als "Endzeit-Sekte" kritisiert hat. 

Nach dieser verzerrten "Kronen"-Story wurde man natürlich beim lokalen Bischof vorstellig, der von "unerfreulichen Sache" spreche. Dieser gestand aber ein, dass man beim Gendern dennoch einiges hinterfragen könne, das müsse erlaubt sein. Wie großzügig vom Bischof, möchte man fast schmunzelnd sagen. Aber eine Frage hätte ich dann schon noch: Warum sind viele Menschen bei Trump unfähig, das zu loben, was man aus christlicher Sicht klar loben muss und das kritisieren, was es zu kritisieren gibt?

P.S. Im Gespräch mit der „Krone“ differenzierte übrigens auch Ibounigg und betonte, sich in seiner Predigt hauptsächlich auf Trumps Geschlechter- und Familienpolitik bezogen zu haben. Er könne unmöglich seine gesamten politischen Handlungen beurteilen, etwa was die Ukraine oder Russland betreffe. Moralisch sei Trump für ihn kein Vorbild.

VIDEO der PREDIGT:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eine Frage hätte ich da noch

  1. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  2. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  3. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  4. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  5. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  6. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  7. „SpielerInnen“ - Der österreichische „Witze“-Kanzler und Merz-Geschwätz
  8. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  9. Quod erat demonstrandum
  10. So nicht, Mr. Präsident!







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'Rita hat das Herz eines Engels! Gott segne sie!“
  3. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  4. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  5. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  6. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  7. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"
  8. Nach Sperre: Au-pair-Plattform stimmt Vergleich mit christlichem Vater zu
  9. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus
  10. Papst-Telefonat mit Putin: Leo XIV. tief besorgt über humanitäre Lage in der ukrainischen Stadt Oles
  11. Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten
  12. Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht
  13. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  14. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  15. „Du trägst Gottes Bild“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz