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Das Porträt Leos XIV. wird nun in Mosaik-Galerie der Päpste aufgenommen

15. Jänner 2026 in Chronik, 6 Lesermeinungen
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Das Mosaik für die päpstliche Basilika St. Paul vor den Mauern ist fertiggestellt und wurde vom Papst besichtigt - Die Anbringung wird in den nächsten Tagen geschehen - In der Basilika sind alle römischen Bischöfe in Medaillons verewigt - VIDEO


Vatikanstadt/Rom (kath.net/KAP) Nach rund acht Monaten im Amt erhält Papst Leo XIV. in den kommenden Tagen sein eigenes Mosaik-Porträt in der berühmten Galerie der Päpste in der Basilika St. Paul vor den Mauern in Rom. Bislang wurde dort lediglich das leere Medaillon neben Leos XIV. Vorgänger Franziskus (2013-2025) angestrahlt. 

Das runde Mosaikbild mit einem Durchmesser von 137 Zentimetern werde ab dieser Woche angebracht, sagte Vatikansprecher Matteo Bruni der Nachrichtenagentur Kathpress am Mittwoch. Die Arbeiten finden in 13 Metern Höhe im rechten Seitenschiff der Kirche statt. Sie sollen noch vor dem feierlichen Abendgebet mit Leo XIV. in St. Paul vor den Mauern zum Abschluss der Gebetswoche für die Einheit der Christen am 25. Jänner vollendet sein. 


Das Porträt, das im Mosaikstudio der Dombauhütte des Petersdoms hergestellt wurde und aus ca. 15.000 Mosaiksteinchen besteht, zeigt den ersten US-amerikanischen Papst in rotem Messgewand mit weißem Pallium und gleicht damit den Mosaikbildnissen seiner Vorgänger Franziskus und Benedikt. Es wurde laut Vatikan aus Glasuren und Goldtönen auf einer Stahlstruktur hergestellt, jedes einzelne Steinchen wurde mit ölhaltigem Stuck befestigt. Die Mosaikkünstler orientierten sich bei der Abbildung an einer zu diesem Zweck erstellten Skizze des italienischen Malers Rodolfo Papa.

Jahrhundertelange Tradition

In der Porträtgalerie der Basilika St. Paul vor den Mauern sind alle römischen Bischöfe beginnend mit Petrus in Medaillons verewigt. Das Bild des amtierenden Papstes wird mit Scheinwerfern angestrahlt. Leo XIV. ist offiziell der 267. Papst der katholischen Kirche.

Die Reihe von Medaillons der amtierenden Päpste in San Paolo fuori le mura geht auf Papst Leo den Großen (440-461) zurück. Erst seit dem 16. Jahrhundert bilden allerdings realistische Porträts die Vorlage. 1823 fielen die Mosaiken einem großen Brand zum Opfer, der die Kirche weitgehend zerstörte. Mit dem Wiederaufbau der Basilika wurden auch die Mosaike wiederhergestellt.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 15. Jänner 2026 
 

"Papst-Medaillons"

@Triceratops: ja, solche Darstellungen sind mir ganz neu, und ich war auch noch nie in Rom, aber die Mosaik-Galerie bisheriger Päpste sieht in der Tat recht gut aus.


1
 
 Triceratops 15. Jänner 2026 
 

Endlich einmal

eine künstlerische Darstellung, wo er wirklich gut getroffen ist. Bei den anderen Gemälden etc., zumindest bei denen, die ich bis jetzt gesehen habe, hat niemand die Augen so richtig hingekriegt. Hier passt es.


0
 
 Triceratops 15. Jänner 2026 
 

@SalvatoreMio

Wo sehen Sie da einen Heiligenschein? Die Abbildung ist kreisförmig, so eine Art Riesenmedaillon, und der Hintergrund ist, und dieses goldfarbene Drumherum ist einfach der Hintergrund, so wie bei allen diesen Papstabbildungen auch.


1
 
 heikostir 15. Jänner 2026 
 

@SalvatoreMio

Es gibt bei den Mosaiken keinen generellen Heiligenschein. Diesen gibt es nur bei Päpsten, die auch als Heilige verehrte werden.

Insofern sehe ich in den Darstellungen kein Problem. Es geht nicht um Verehrung sondern um eine bildliche Darstellen der Kontinuität im Petrusamt. Dass es im Laufe der Kirchengeschichte auch Päpste gab, die "absolut keine Vorbilder waren" (wie Sie schreiben, ist ein historisches Faktum, gehört dazu und darf nicht verschwiegen werden.


4
 
 SalvatoreMio 15. Jänner 2026 
 

Mosaik-Galerie der Päpste...

Ja, ich finde solche Mosaike ein wenig seltsam - überwiegend wegen des "Heiligenscheins" (oder was ist das?). So müssten dort auch einige Päpste prangen, die absolut keine Vorbilder waren.


0
 
 heikostir 15. Jänner 2026 
 

Gut getroffen! Muss aber ein eigenartiges Gefühl sein, einem Mosaikportrait, auf dem man selbst dargestellt ist, gegenüberzustehen ;-)


2
 

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