
„Wo ist Fridays for Future?! Wo ist Greta?! Wo ist die UNO?! Wo ist Amnesty International?!“15. Jänner 2026 in Chronik, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Israelisch-arabisch-deutscher Extremismusforscher Ahmad Mansour mit Blick auf die Lage im Iran: „Wo sind die Studenten auf den Campus, die seit zwei Jahren ununterbrochen von Völkerrecht und Menschenrechten reden?!“ –„Shame on you!“
Berlin (kath.net) „Wo sind die Studenten auf den Campus, die seit zwei Jahren ununterbrochen von Völkerrecht und Menschenrechten reden?! Wo sind die Postkolonialisten, die sonst bei jedem Thema „Unterdrückung“ schreien?! Wo ist Fridays for Future?! Wo ist Greta?! Wo sind Kunst- und Kulturszene, die sich so gern als moralische Avantgarde inszenieren?! … Warum diese feige, kalkulierte Sprachlosigkeit?!“ Das schreibt der israelisch-arabisch-deutscher Extremismusforscher Ahmad Mansour, der selbst moderater Muslim ist, auf seinem Auftritt auf X. Es kam zu weiteren Dutzenden Verletzten. Mansour (siehe Link) setzt sich seit Jahren für einen „Euro-Islam“ ein und arbeitet in Programmen der Extremismusprävention mit. Der mutige Mahner und seine Familie in Berlin müssen aus Sicherheitsgründen schon seit Jahren unter Polizeischutz leben. 
Mansour fragt weiter nach den (fehlenden) Stimmen von UNO, Amnesty International, den „üblichen NGOs“ und kritisiert: „Statt klarer Haltung: Schweigen. Statt Solidarität: halbherzige Statements. Statt Mut: moralische Feigheit.“
Er schließt: „Shame on you!“
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