Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  10. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  11. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  12. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. Leere der kirchlichen Lehre
  15. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren

Irland: Wähler lehnen Verfassungsänderung zu Familie und Rolle der Frau ab

14. März 2024 in Familie, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Referendum, das den Familienbegriff auf ‚dauerhafte Beziehungen’ ausweiten und die Rolle der ‚Frau im Haushalt’ streichen wollte, ist gescheitert.


Dublin (kath.net/jg)
Die irischen Wähler haben eine Änderung des Verfassungsartikels zur Ehe und zur Rolle der Frau in der Familie mehrheitlich abgelehnt. Dies gab Irlands Premierminister Leo Varadkar am Samstag, den 9. März, bekannt.

Die zur Abstimmung vorgelegten Änderungsbestimmungen hätten zur Folge gehabt, dass „dauerhafte Beziehungen“ außerhalb der Ehe ebenfalls als Familie gelten sollten. Außerdem sollte ein Hinweis auf die Rolle der „Frau im Haushalt“ gestrichen werden, berichtet die österreichische Tageszeitung Die Presse.

Alle großen Parteien Irlands hatten die Änderungen unterstützt. Seiner Regierung sei es offenbar nicht gelungen, die Menschen von der Notwendigkeit der Reform zu überzeugen, sagte Varadkar.


Mary Lou MacDonald, die Chefin der Oppositionspartei Sinn Fein, warf der Regierung vor, sich nicht mit der Opposition oder anderen Interessensgruppen beraten zu haben. Die Regierung habe einen „Alleingang“ unternommen und „ihre Antwort bekommen“.

Micheál Martin, der stellvertretende Premierminister Irlands, hält die Abstimmung trotz der Ablehnung der Änderungen für einen wichtigen Schritt. Nach seiner Meinung sei es klar, dass „die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur Unterstützung von Familien und zur Achtung der Gleichheitsgrundsätze nicht in Frage gestellt wurde.“

Peadar Toibin, Parteichef der konservativen Partei Aontu, wertete das Ergebnis der Volksabstimmung als „bedeutenden Sieg“ des Volkes über das politische Establishment.

Gegner der Änderungen hatten angemerkt, dass der Begriff „dauerhafte Beziehungen“ nicht klar definiert, sondern ungenau und verwirrend sei. Sie kritisierten außerdem, dass Frauen und Mütter in der geänderten Formulierung nicht mehr enthalten seien.

Andere befürchteten in den geänderten Formulierungen einen möglichen verfassungsrechtlichen Schutz polygamer Ehen und die Förderung von Einwanderung durch Familienzusammenführung. Die Regierung wies diese Vorwürfe zurück.

Verfassungsänderungen sind in Irland nur durch Volksabstimmungen möglich. 2015 hatten die irischen Wähler mehrheitlich für die Legalisierung der „Ehe“ für homosexuelle Paare gestimmt, 2018 für die Legalisierung der Abtreibung.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Irland

  1. Irland: 30 Prozent Rückgang bei katholischen Taufen in zehn Jahren
  2. „Möge die Hand Gottes uns schützen“
  3. Trendwende in Irland? Beginnt eine Rückkehr zum Glauben?
  4. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit
  5. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  6. Irische Ärzte, die Abtreibungen durchführen, erhalten dafür im Durchschnitt 21.000 Euro pro Jahr
  7. "Im Laufe der neun Monate hat Jesus Stück für Stück mein Herz verändert und geheilt!"
  8. Holy Family Mission – ein missionarisches Projekt zur Erneuerung der Kirche in Irland
  9. Irischer Priester verweigert Pro-Abtreibungspolitiker die Kommunion
  10. Der zukünftige irische Premierminister ist kein Freund der Katholiken






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Aus Finanzgründen vermietet Church of England ihre Kathedralen für moderne Musik- und Discoevents
  4. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  5. Maria, die Mutter des Friedens
  6. Leere der kirchlichen Lehre
  7. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  8. Debatte um (politischen) Islam: Österreichische Ministerin für Verbot von Muslimbruderschaft
  9. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  10. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  11. Tausende beim „March for Life“ durch London – 15 katholische Bischöfe mit dabei
  12. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  13. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  14. Der Name 'Maria' - Ein „bitteres Meer“ und Schrecken der Dämonen
  15. Papst Leo XIV. spricht mit Erzbischof Gänswein

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz