Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  7. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  8. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  9. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  10. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  11. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  12. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  13. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  14. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  15. Fünfmal Mary: Eine US-Familie und ihre ungewöhnliche Namenstradition

Irland: Wähler lehnen Verfassungsänderung zu Familie und Rolle der Frau ab

14. März 2024 in Familie, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Referendum, das den Familienbegriff auf ‚dauerhafte Beziehungen’ ausweiten und die Rolle der ‚Frau im Haushalt’ streichen wollte, ist gescheitert.


Dublin (kath.net/jg)
Die irischen Wähler haben eine Änderung des Verfassungsartikels zur Ehe und zur Rolle der Frau in der Familie mehrheitlich abgelehnt. Dies gab Irlands Premierminister Leo Varadkar am Samstag, den 9. März, bekannt.

Die zur Abstimmung vorgelegten Änderungsbestimmungen hätten zur Folge gehabt, dass „dauerhafte Beziehungen“ außerhalb der Ehe ebenfalls als Familie gelten sollten. Außerdem sollte ein Hinweis auf die Rolle der „Frau im Haushalt“ gestrichen werden, berichtet die österreichische Tageszeitung Die Presse.

Alle großen Parteien Irlands hatten die Änderungen unterstützt. Seiner Regierung sei es offenbar nicht gelungen, die Menschen von der Notwendigkeit der Reform zu überzeugen, sagte Varadkar.


Mary Lou MacDonald, die Chefin der Oppositionspartei Sinn Fein, warf der Regierung vor, sich nicht mit der Opposition oder anderen Interessensgruppen beraten zu haben. Die Regierung habe einen „Alleingang“ unternommen und „ihre Antwort bekommen“.

Micheál Martin, der stellvertretende Premierminister Irlands, hält die Abstimmung trotz der Ablehnung der Änderungen für einen wichtigen Schritt. Nach seiner Meinung sei es klar, dass „die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur Unterstützung von Familien und zur Achtung der Gleichheitsgrundsätze nicht in Frage gestellt wurde.“

Peadar Toibin, Parteichef der konservativen Partei Aontu, wertete das Ergebnis der Volksabstimmung als „bedeutenden Sieg“ des Volkes über das politische Establishment.

Gegner der Änderungen hatten angemerkt, dass der Begriff „dauerhafte Beziehungen“ nicht klar definiert, sondern ungenau und verwirrend sei. Sie kritisierten außerdem, dass Frauen und Mütter in der geänderten Formulierung nicht mehr enthalten seien.

Andere befürchteten in den geänderten Formulierungen einen möglichen verfassungsrechtlichen Schutz polygamer Ehen und die Förderung von Einwanderung durch Familienzusammenführung. Die Regierung wies diese Vorwürfe zurück.

Verfassungsänderungen sind in Irland nur durch Volksabstimmungen möglich. 2015 hatten die irischen Wähler mehrheitlich für die Legalisierung der „Ehe“ für homosexuelle Paare gestimmt, 2018 für die Legalisierung der Abtreibung.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Irland

  1. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  2. Irische Ärzte, die Abtreibungen durchführen, erhalten dafür im Durchschnitt 21.000 Euro pro Jahr
  3. "Im Laufe der neun Monate hat Jesus Stück für Stück mein Herz verändert und geheilt!"
  4. Holy Family Mission – ein missionarisches Projekt zur Erneuerung der Kirche in Irland
  5. Irischer Priester verweigert Pro-Abtreibungspolitiker die Kommunion
  6. Der zukünftige irische Premierminister ist kein Freund der Katholiken
  7. Umfrage in Irland: 90 % wollen, dass Frauen Information über Alternativen zur Abtreibung erhalten
  8. Irland: Justizausschuss des Parlaments lehnt Euthanasiegesetz ab
  9. Irischer Bischof kritisiert Verbot von Erstkommunionen und Firmungen
  10. Irland: Das letzte Land Europas ohne öffentliche Messen






Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  7. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  8. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  9. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  12. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  13. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  14. Fünfmal Mary: Eine US-Familie und ihre ungewöhnliche Namenstradition
  15. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz