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CDL kritisiert Pläne zur Abschaffung der Mitversicherung von Ehepartnern27. März 2026 in Familie, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Schlechterstellung der klassischen Familie – „Vor allem Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen würden die spüren. Frauen, die unbezahlt Familien- und Erziehungsarbeit zu Hause leisten, würden erheblich benachteiligt“
Berlin (kath.net/CDL) Am 23.3. berichtete das Handelsblatt über Pläne der Bundesregierung, die Mitversicherung von Ehepartnern in der Krankenversicherung abzuschaffen. Hierzu nimmt die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben e. V. (CDL), Susanne Wenzel, wie folgt Stellung:
„Die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern würde zu einer deutlichen Mehrbelastung von Familien führen. Nach den vorliegenden Berichten sollen die Ehepartner einen eigenständigen Beitrag von 225 Euro im Monat (200 Euro GKV und 25 Euro PV) zahlen müssen, was zu einer Mehrbelastung des Haushaltseinkommens von 2.700 Euro im Jahr führen würde. Vor allem Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen würden die spüren. Frauen, die unbezahlt Familien- und Erziehungsarbeit zu Hause leisten, würden erheblich benachteiligt. Hinzu kommt, dass aufgrund einer dauerhaft unausgewogenen Ausgabenpolitik und des immer größer werdenden Defizits der Krankenkassen der Beitragssatz im nächsten Jahr um voraussichtlich 0,6 Prozentpunkte ansteigen würde, ebenso der Zusatzbeitrag.
Dass Reformen notwendig sind, ist unbestreitbar. Allerdings fehlt es ganz offensichtlich nicht an Einnahmen. Die Bundesregierung wäre aus Sicht der CDL gut beraten, sich einmal die Ausgabensituation anzusehen, insbesondere die strukturelle Fehlfinanzierung der Bürgergeldempfänger in Höhe von rund 10 Mrd. Euro muss angegangen werden. Dies würde bereits zu einer erheblichen Entlastung der GKV führen.
Stattdessen geraten gerade wieder einmal klassische Familienkonstellationen ins Visier der Sparüberlegungen. Frauen, die Familien- und Erziehungsarbeit leisten, sollen in die Erwerbstätigkeit gezwungen werden – zu Lasten ihrer Kinder und Familien. Dass diese Pläne ausgerechnet von einer christdemokratisch geführten Bundesregierung kommen, ist ungeheuerlich.
„Wir stellen Familien in den Mittelpunkt“, heißt es im Koalitionsvertrag. Gerade angesichts des andauernden Geburtenrückgangs sollten die Rahmenbedingungen für Familien und die Gründung von Familien erleichtert, Familien gefördert und unterstützt, aber nicht noch stärker belastet werden.“ 
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Lesermeinungen| | Hibiskus 30. März 2026 | | | | so wenig Interesse? Hat die F a m i l i e keinen Wert mehr? Da will man mit neuen Gesetzen die bewährte und liebevolle Familie zerstören und nieman wehrt sich!
Nur "Fragezeichen" meldet sich und erklärt warum. Wir leiden ganz entscheidend daran, dass unsere Politiker weitgehend überhaupt nicht mehr wissen, was eigentlich eine Familie ist.
Sollten sich unsere Politiker da in ihrend Ideen nicht endlich einmal bescheiden? Welche Beitrag leisten sie? Fehlt da nicht der Respekt gegenüber den Eltern die noch nach Kräften unser Volk erhalten?
Deutschland schrumpft, weil es keine Deutschen mehr gibt! |  0
| | | | | Fragezeichen?! 28. März 2026 | | | | Es bahnt sich eine weitere Katastrophe an! Mal wieder geht es gegen die Familien. Mütter, die sich entscheiden, zu Hause zu bleiben um sich um ihre Kinder zu kümmern, gerade auch Mütter, die mehrere Kinder haben und die auch noch in der Grundschulzeit ihrer Kinder zu Hause sein möchten, um diese zu empfangen und Ihnen zum Beispiel Mittagessen zu machen, um bei den Hausaufgaben zu helfen, vielleicht noch ein Elternteil nebenbei zu pflegen, gerade diese Familien und häufig sind es auch christliche Familien, sollen jetzt durch den Staat und gerade auch mit Billigung der CDU, SPD sowieso, gezwungen werden, eine Berufstätigkeit aufzunehmen. Leider hört von den deutschen Bischöfen kein Wort dazu. Leider erkennt man nicht, dass damit die Familie konkret angegriffen wird. Wenn man den Frauen und Müttern die Krankenversicherung streicht, können Sie Ihre Berufung als Frau und Mutter in der Familie nicht mehr nachkommen. Wie gesagt eine Katastrophe. Ich bitte Bischof Wilmer dringend sich hierzu öffentlich zu äußern. Danke und viel Segen!R |  0
| | | | | Hibiskus 28. März 2026 | | | | ein unerträgliches Unterfangen Ehe und Familie sind eine Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft. Sie haben ein gemeinsames Einkommen, von dem alle Mitglieder leben. Es kann deshalb auch aus diesem gemeinsamen Einkommen nur für alle die Versicherung geben, die für alle da ist. - Wer arbeitet, wer wieviel zum Gesamteinkommen beiträgt entscheiden allein die Mitglieder dieser Familie. - Die aktuelle Regelung schützt diesen Zustand bei richtiger Anwendung. Die neuen Bestrebungen versuchen nur die echte Familie zu zerstören. |  1
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