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'Gott hängt sein Herz an uns'

6. Dezember 2004 in Deutschland, keine Lesermeinung
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Hirtenwort von Bischof Mixa (Eichstätt) zum Advent: Den Advent nicht von Stress und Konsumrausch bestimmen lassen, sondern als Chance zu neuem Denken und bewussterem Leben nutzen


Eichstätt (kath.net/pde)
Den Advent nicht von Stress und Konsumrausch bestimmen zu lassen, sondern als Chance zu neuem Denken und bewussterem Leben zu nutzen - dazu hat Bischof Walter Mixa in seinem Hirtenwort zum zweiten Adventssonntag aufgerufen. Umkehr als Ausstieg aus Gedankenlosigkeit und Irrwegen sei der richtige Weg, um dem kommenden Heiland der Menschen bereitwillig Aufnahme zu geben. Zur „Hygiene der Seele“ gehöre immer wieder ein „Stillstand auf der Straße unseres Lebens“, eine Standortüberprüfung. Der Advent biete dazu die Gelegenheit, heißt es in dem Rundschreiben des Eichstätter Bischofs, das bei den Sonntagsgottesdiensten des 5. Dezember in den Gemeinden des Bistums verlesen wurde.

„Häuser und Herzen für junge Menschen aus anderen Teilen der Welt öffnen“

In seinem Hirtenwort bittet Bischof Mixa die Gläubigen seines Bistums, für den kommenden Weltjugendtag die Türen der Häuser und Herzen für junge Menschen aus anderen Teilen der Welt zu öffnen. Der Weltjugendtag im kommenden Sommer lasse erfahren, „dass wir durch Jesus Christus in der weltweiten katholischen Kirche alle miteinander verbunden sind“. Er sei fest davon überzeugt, „dass wir durch junge Gläubige aus anderen Ländern, denen wir für einige Tage Beheimatung geben, auch reich beschenkt werden“, betont der Bischof. In der Diözese Eichstätt werden einfache Privatunterkünfte für die „Tage der Begegnung“ vom 11. bis 15. August gesucht. Dabei werden Jugendliche und junge Erwachsene aus aller Welt in der Diözese Eichstätt zu Gast sein, bevor sie gemeinsam mit den Eichstätter Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Weltjugendtag nach Köln fahren. Die Gastgeber sollten offen sein für die persönliche Begegnung, müssen aber ihre Gäste keineswegs rund um die Uhr begleiten, wird in der Ausschreibung erläutert. In den Pfarreien und auf regionaler Ebene gibt es ein Programm für die jungen Leute aus anderen Ländern und Kontinenten.

Es sei beeindruckend gewesen, wie das Weltjugendtagskreuz und das Bild der Muttergottes mit dem Jesuskind bei ihrem Weg im Juli durch die Diözese Eichstätt aufgenommen wurden, stellt Bischof Mixa in seinem Hirtenwort fest. Das Zeichen des Kreuzes lasse auch heute die Menschen nicht gleichgültig. Gerade diese Erfahrungen könnten auch eine wirksame Hilfe sein, diesen Advent und das kommende Weihnachtsfest bewusster zu erleben. Denn das Kommen des Gottessohnes in die Welt zeige: „Gott hängt sein Herz an uns“.



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