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US-Präsident: Ungeborener Mensch ist ein Kind Gottes

23. Jänner 2008 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Zehntausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebung in Washington D. C. - Messe mit 6 Kardinälen, 34 Bischöfen und 400 Priester - Grußworte von George W. Bush und Präsidentschaftskandidat John McCain


Washington D.C. (www.kath.net) US-Präsident George W. Bush hat am Dienstag 200 Teilnehmer des traditionellen jährlichen Pro-Life-Marsches im Weißen Haus empfangen und eine Grußbotschaft an die Lebensschützer gerichtet, in der er sich klar für den Schutz der ungeborenen Kinder aussprach.

Der US-Präsident betonte, er sei „zutiefst überzeugt“, dass auch das am meisten gefährdete Mitglied der menschlichen Familie ein Kind Gottes sei. Weiters erinnerte der US-Präsident daran, dass Babys im Mutterleib inzwischen in einem immer früheren Alter überleben könnten und dass jedes ungeborene Kind ein Individuum mit einem unverwechselbaren Erbgut sei.

„Die Finger und Zehen und das schlagende Herz, das wir in der Ultraschallaufnahme eines ungeborenen Kindes sehen können, enthalten etwas, das wir nicht sehen können, eine Seele“, so Bush.

Die Kundgebung findet jährlich am 22. Januar statt, zur Erinnerung an die Einführung der Abtreibung durch den Obersten Gerichtshof der USA mit der Gerichtsentscheidung „Roe gegen Wade“.

An dem Marsch nahmen zehntausende Personen teil. Unter den Teilnehmern war auch der republikanische Präsidentschaftskandidat Ron Paul. John McCain, ebenfalls Kandidat der Republikaner, schickte eine Grußbotschaft, in der er sich klar gegen Abtreibung aussprach und schwere Kritik an der gängigen Gesetzgebung übt.

Am Vorabend des 22. Januar wurde in der Basilika von Washington D. C. eine große „Pro-Life“-Messe gefeiert, an der neben tausenden Gläubigen auch sechs Kardinäle, 34 Bischöfe, 400 Priester, 60 Diakone und hunderte Seminaristen teilnahmen.

Hauptzelebrant war Kardinal Justin Rigali, Erzbischof von Philadelphia, der in seiner Ansprache betonte, dass das US-Abtreibungsgesetz mit der Würde des Menschen inkompatibel sei. „Es darf nicht bestehen bleiben, es kann nicht bestehen bleiben. Es wird nicht bestehen bleiben“, unterstrich er.



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