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| ![]() Vom 'Monster' zum Menschen19. März 2009 in Aktuelles, keine Lesermeinung Möge Josef F. seine Gnadenstunde erkennen, auch wenn er jetzt vom weltlichen Gericht und das mit Recht! verurteilt wird - Ein Kommentar zum "Fall Josef Fritzl" von Dr. Josef Spindelböck St. Pölten (kath.net) Wie kann man sich diesen Sinneswandel, diese so späte Einsicht in die furchtbaren Untaten seines Verbrechens erklären? Wir wissen nicht, was in einem solchen Menschen, den manche Medien bereits als das Monster von Amstetten bezeichnet haben, vorgeht. Offenbar ist dem Angeklagten das im Prozess vorgeführte elfstündige Video mit Aussagen seiner von ihm über Jahre hinweg sexuell missbrauchten und wie eine Sklavin im Kellerverlies gehaltenen Tochter nahegegangen, die wie es heißt inkognito an diesem Tag beim Prozess sogar anwesend war. Sollte es so sein, so zeigt dies, dass auch ein Monster grundsätzlich zur Einsicht und Reue fähig ist, weil in jedem Menschen ganz tief, und sei es noch so entstellt, das Bild Gottes verankert ist, das auch den größten Verbrecher im Gewissen noch zur Einsicht und Umkehr aufruft. Möge Josef F. seine Gnadenstunde erkennen, auch wenn er jetzt vom weltlichen Gericht und das mit Recht! verurteilt wird. Die Solidarität und das Mitgefühl gilt jedoch vor allem den Angehörigen seiner Familie, die durch diesen tyrannischen Despoten und Gewalttäter ihrer elementarsten Freiheitsrechte beraubt worden sind und auf unvorstellbare Weise in ihrem Menschsein gedemütigt wurden. Möge ihnen Gott gute Menschen als Helfer schicken, die ihnen beistehen und mit dazu beitragen, die furchtbaren seelischen Wunden wenn nicht ganz zu heilen, so doch wenigstens zu lindern und etwas erträglicher zu machen! Wir werden für sie beten. Josef Spindelböck ist Professor für Moraltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Diözese St. Pölten Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuVerbrechen
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