Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  5. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  6. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  7. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  8. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  9. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  10. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  13. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  14. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  15. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung

US-Regierung gegen Abtreibungs-Agenda der Vereinten Nationen

2. April 2025 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Vertreter der USA bei den Vereinten Nationen hat ein ‚Recht auf Abtreibung‘ und die Gender-Ideologie bei der Konferenz der UN-Frauenrechtskommission abgelehnt.


New York (kath.net/LifeNews/jg)
In New York City wurde letzte Woche das jährliche Treffen der Kommission der Vereinten Nationen zur Rechtsstellung der Frau beendet.

Das Treffen fand dreißig Jahre nach der vierten Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 statt. Damals verabschiedeten die Delegierten eine Erklärung und Handlungsprogramm, angeblich mit dem Ziel, die Gleichstellung der Frau zu erreichen. Hillary Clinton, damals First Lady der USA, gab die Parole aus: „Menschenrechte sind Frauenrechte und Frauenrechte sind Menschenrechte“. Seither wird diskutiert, was genau mit der Forderung gemeint ist, schreibt Grace Melton von der konservativen Heritage Foundation.

Die Konferenz in Peking ergab eine progressive Wunschliste, Abtreibung war aber im Abschlussdokument nicht enthalten. Der Kampf endete 1995 aber nicht. Jedes folgende Treffen der Frauenrechtskommission hat erneut eine Debatte über so genannte „sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte“ – ein linker Sammelbegriff, der auch Abtreibung umfasst – mit sich gebracht.


So war es auch bei diesem Treffen, schreibt Melton. Schon in seiner Eröffnungsansprache behauptete UN-Generalsekretär António Guterres, dass Frauenrechte in Bedrängnis seien. Er warnte die Delegierten vor der „Rückkehr des Gifts des Patriarchats“, weil „reproduktive Rechte“ in Gefahr seien.

Die „Vision“ der Konferenz von Peking sei „außer Reichweite“, beklagte Guterres, da „diskriminierende soziale Normen in allen sozialen Institutionen – dem Staat, dem Markt, der Religion, der Gesellschaft und der Familie – immer noch tief verankert seien.“ Der „Gegenwind gegen soziale und reproduktive Gesundheit und Rechte“ stelle langjährige globale Abkommen in Frage und missachte etabliertes Wissen, welches „die Gesundheit und das Wohlergehen von Frauen und Mädchen“ sicherstelle, bedauerte der UN-Generalsekretär.

Das Narrativ von „Gegenwind“ und „Rücknahme“ bezüglich Frauenrechten sei ein Dauerton in der Konferenz der Frauenrechtskommission gewesen. Damit seien grundsätzlich alle gemeint, welche die Positionen der „sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte“, Abtreibung und Gender-Ideologie nicht übernehme. Lebens- und Familienschutzorganisationen seien seit Jahren im Visier der Feministinnen, schreibt Melton.

In diesem Jahr sei jedoch die US-Regierung unter Donald Trump zum schlimmsten „Gegner von Frauenrechten“ erklärt worden. Unter der Regierung von Präsident Biden seien die USA gemeinsam mit der Europäischen Union, der UN-Bürokratie und feministischen Gruppen für die Verbreitung von Abtreibung und Gender-Ideologie eingetreten. Obwohl Elise Stefanik noch nicht als UN-Botschafterin bestätigt worden sei, sei die US-Delegation klar für den Lebensschutz und gegen die Gender-Ideologie aufgetreten, betont Melton.

Die USA würden „radikale Ideologien, welche Frauen durch Männer an Orten und bei Chancen ersetzen wollen, die für Frauen eingerichtet wurden, nicht mehr unterstützen“, sagte der Vertreter der USA – eine klare Zurückweisung der von der Regierung Biden unterstützen Gender-Ideologie.

Die USA werden die „ungesunde und extremistische Gender-Ideologie“ bekämpfen, heißt es in der Stellungnahme des US-Vertreters weiter. Durch den Wiedereintritt in die Genfer Konsens-Deklaration hätten sich die USA zu ihrem Einsatz für die Frauengesundheit, den Schutz des Lebens in alle Phasen und die Verteidigung der Familie als grundlegender Einheit der Gesellschaft bekannt, betonte er.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“
  2. Menschenrecht auf Abtreibung?
  3. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  4. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  6. US-Arzt gibt Freundin im Schlaf Abtreibungspillen, Baby stirbt
  7. Abtreibungszentrum von Planned Parenthood in Manhattan geschlossen

UNO

  1. Vatikan setzt sich für Erneuerung der UN ein
  2. China attackiert Lebensschutz-Maßnahmen der US-Regierung bei den Vereinten Nationen
  3. UN-Sonderberichterstatterin: Leihmutterschaft ist Gewalt gegen Frauen und Kinder
  4. US-Regierung will Gender-Ideologie aus dem Programm der UNICEF streichen
  5. ‚Keinen Cent mehr für Judenhass!’
  6. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  7. Katholische Eltern gegen UN-Agenda 2030 auf dem Weltjugendtag






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  4. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  5. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  11. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  12. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  13. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  14. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  15. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz