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| ![]() Es ist hart, sich zu freuen10. Juni 2009 in Chronik, keine Lesermeinung Die Abtreibungsklinik des US-Arztes George Tiller wird nach seiner Ermordung geschlossen - etwas, worum sich Lebensschützer seit Jahren bemühten. Deren Freude ist "unter diesen Umständen" schwer getrübt. Wichita (kath.net) Nach dem Mord an George Tiller wird dessen Abtreibungsklinik geschlossen. Das verkündeten die Anwälte der Familie, wie die CNA meldet. Der Arzt aus dem US-Bundesstaat Kansas leitete eine von US-weit drei Kliniken, die auch im letzten Drittel der Schwangerschaft noch Abtreibungen durchführten. Die Schließung geschieht nach Angaben der Anwälte für immer und sofort. Ein gewalttätiger Abtreibungsgegner hatte Tiller am 31. Mai in dessen protestantischer Kirche erschossen. Der 51-jährige Täter wurde des Mordes angeklagt. Von der Bluttat haben sich führende Pro-Life-Vertreter klar distanziert. KATH.NET hat berichtet. Mary Kay Culp, Leiterin der Gruppe Kansans for Life, sagte zur Schließung der Abtreibungsklinik Tillers nach seinem Tod: Wir sind tief erschüttert, dass das unter diesen Umständen erfolgt ist. Seit etwa fünf Jahren setzte sich die Gruppe auf rechtlicher Ebene für die Schließung sein. Kansas for Life war entsetzt von der Ermordung Tillers. Die Schließung seiner Klinik unter den Umständen seiner Ermordung war entsetzlich, betonte sie. Auf dieses Weise ist es hart, sich über einen Sieg zu freuen, wenn man aus einem legitimen Grund hätte gewinnen können. Sie seien nahe dran gewesen, die Schließung rechtlich zu erwirken, und dann passierte das. Der Erzbischof von Kansas-City, Joseph Naumann, schrieb in einer Kolumne, dass er eine Messe für Tiller und seine Familie aufopfern werde. In der Pro-Life-Bewegung geht es darum, Leben zu retten und nicht, es zu nehmen. Abtreibende zu töten richtet eine Kultur des Todes auf, weil es die Prämisse aufstellt, dass wir Probleme lösen, indem wir menschliches Leben zerstören, anstatt der Wahrheit die Ehre zu geben, dass jeder Mensch nach dem Bild Gottes geschaffen ist. Er rief die Lebensschützer auf, für die Bekehrung der Abtreiber zu beten und zu erkennen, dass diese keine bösen Menschen sind. Dazu zählte er auch Beispiele von bekehrten Abtreibungsärzten auf. Abtreiber sind Männer und Frauen, die sich in einer sehr bösen Tätigkeit engagieren, ein menschliches Leben zu zerstören, aber oft aus dem heraus, was sie in ihrer fehlgeleiteten Denkart für edle Gründe halten. Ich glaube, dies traf auf Doktor George Tiller zu. Er rief zu Gebet für die Abtreibungsärzte auf: Liebt sie aus ihren Kliniken heraus. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuUSA
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