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Obamas multireligiöse Osterbotschaft

7. April 2010 in Chronik, 8 Lesermeinungen
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Obamas Ostergrüße unterscheiden sich sehr von denen seines Vorgängers George W. Bush, der immer Bibelverse zitiert habe, bemerkt eine christliche Zeitung.


Washington (kath.net/idea) US-Präsident Barack Obama hat in seiner Osterbotschaft Christen, Juden, Hindus, Muslime und Menschen ohne Glauben angesprochen. Dabei stellte er die Gemeinsamkeiten in den Mittelpunkt. Alle Menschen strebten nach sinnvollem und erfülltem Leben - „ein würdiges Leben, ein gesundes Leben, ein Leben, das Potentiale entfaltet, und ein Leben, das anderen dient“. Dieses Trachten durchdringe alle großen Weltreligionen.


Wie die Zeitung Christian Post (Washington) anmerkt, unterscheiden sich Obamas Ostergrüße sehr von denen seines Vorgängers George W. Bush. Der evangelikale Methodist habe immer Bibelverse zitiert. Obama besuchte mit seiner Frau Michelle sowie den Töchtern Malia Ann und Natasha am Ostersonntag den Gottesdienst einer schwarzen methodistischen Gemeinde in Washington. Dort nahm die Präsidentenfamilie auch das Abendmahl.

Obama hat sich bisher keiner Kirchengemeinde in der Hauptstadt angeschlossen. Er nimmt jedoch nach Angaben seines Pressesprechers Robert Gibbs „ziemlich regelmäßig“ an Gottesdiensten in der Evergreen Chapel (Immergrün-Kapelle) auf dem Landsitz Camp David teil. In Washington besuchte er zuletzt im Januar eine von Sklaven gegründete Baptistengemeinde. Bis vor zwei Jahren gehörte Obama in Chicago der Dreifaltigkeitsgemeinde der Vereinigten Kirche Christi (UCC) an. Er trennte sich von ihr im Präsidentschaftswahlkampf, weil Äußerungen des damaligen Hauptpastors Jeremiah A. Wright Irritationen ausgelöst hatten. Die theologisch liberale UCC mit etwa 1,1 Millionen Mitgliedern steht in Kirchengemeinschaft mit der deutschen Union Evangelischer Kirchen (UEK), der 13 Landeskirchen angehören.


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Lesermeinungen

  9. April 2010 
 

@diaconus

Wenn Du mir \"Beengtheit im Denken\" vorwirfst, dann denk Du mal über Deine üblichen Kategorien hinweg und frage Dich: Mit welchem Recht wenden Staaten wie z.B.- Nigeria die Scharia an? Dort wird das abscheulichste, was Menschen Menschen antun können, als Gottes Wille und Gottesrecht interpretiert und vollzogen. Hältst Du das für gottgewollt? Oder glauben wir doch an einen anderen Gott? Nein, es ist derselbe!

Was versuchst Du mir mit Deinen Erfahrungen des 2. WK zu sagen - ich verstehe es so, als daß Du sowohl rechte wie linke Ideologien kennengelernt hast und in Gott den einzig wahren Weg erkannt hast. Dáccord.

Es wird übrigens kein Strick daraus, und wenn Ihr alle meine Worte \"Ich glaube an Ihn\" und \"Messias Obama\" noch so oft durch den Fleischwolf dreht. Ich glaube daran, daß sein eingeschlagener Weg unter Berücksichtigung aller Rahmenumstände der einzige ist, der diese naive und sich selbst zu wichtig nehmende - und auch von außen maßlos überschätzte - Gesellschaft \"Amerika\" auf einen Weg führt, der dem Frieden in der Welt näher kommt als die dümmlichen Cowboy-Manieren eines George Bush (sen. + jun.!). Insofern ist er sehr wohl ein Heilsbringer und die Verkörperung einer Vision, die viele Menschen haben. Ja, ich glaube an diesen Traum und es fällt mir auch nicht schwer, Frieden als ein Wesensmerkmal des Paradieses zu beschreiben.
Daran, daß hier in 100 Jahren ein Halbmond den roten Ballken der Bundesflagge ersetzt, braucht nun wirklich niemand zu arbeiten. Es braucht auch keni egschichtswissen, um irgedetwas daraus zu lernen. Die Geburtenrate unserer muslimischen Mitbürger regelt das ganz allein.
Dein Vorwurf: MNein Name sei eine Beleidigung für alle, die eine christliche Bildung in einer Klosterschule erhalten haben prallt an mir ab und fällt mit derselben Wucht auf dich zurück: So wie, die katholische Kirche Ihre Kinder auf das Leben vorbereitet, geht es nicht. Daran sind nicht die Kinder schuld, sondern Funktionäre, die die Aufklärung und Textkritik am Christentum bis heute nicht überwunden haben. Meine Ausbilder hatten gut lachen: Im Kokon des Ordens eingesponnen standen sie nie vor der Aufgabe, sich einem Leben mit Andersdenkenden stellen zu müssen. Ihr Wohl und Wehe war nie von Kompromissen abhängig. Insofern läßt sich auch leicht jede Abweichung von der reinen Lehre verteufeln. Was mir dabei fehlt, ist die Anerkennung und die Wertschätzung für jene, die sich aus einem christlichen Grundverständnis heraus engagieren und den Mund aufmachen, auch wenn sie am einen Ende nachgeben müssen, um am anderen etwas zu erreichen.


0
 
  9. April 2010 
 

@ Klosterschüler

Zitat: \"Ein Staat, der Gesetze beschließt, auch wenn es dessen Mehrheit ist, die gegen das göttliche Recht gerichtet sind, dann ist dieser ein Tyrannenstaat.\" - Wenn Du das unterstreichst, ist Dir nicht zu helfen. Ich jedenfalls kann auf einen Gottesstaat iranischer Prägung sehr gut verzichten. Zitat Ende

Damit beweist Du nur, dass Du in Deiner Beengtheit weder richtig lesen noch richtig denken noch richtig interpretieren kannst und dass Du Denker, und dass war auch Cicero, die nicht in Dein Schema passen nicht anerkennen willst.

Wenn also die Mehrheit in einem Staat beschließen würde: Mord, (auch Abtreibung oder Euthanasie ist Mord), Betrug, Stehlen, Vergewaltigung u. a. ist straflos, was für ein Staat wäre das dann, ein Realo-Staat, der von Dir angestrebt wird? Denn all die aufgezählten Straftaten sind göttliches Gesetz und wer für das göttliche Gesetz auftritt will einen Gottesstaat?

So argumentiert nicht einmal ein größeres Kind, das eine gute Erziehung und gute Bildung erhalten hat.

Du hast einmal erklärt, dass Du schon älter bist, aber welches Geschichtswissen hast Du? Ich bin auch älter und habe den 2. Weltkrieg als Kind bewusst miterlebt. Außerdem entstamme ich aus linken Kreisen, war fast 10 Jahre hauptamtlicher Landesfunktionär und habe mich, als ich mir Gott die Erkenntnis gab, was da lief, mit Grausen von dieser Ideologie verabschiedet. Also ich kenne das von dem ich spreche sehr gut aus eigener interner Erfahrung.

Betet nur Obama und die linken Volksverführer bzw. deren Ideologie an, dann wird die christliche Kultur endgültig zerstört, was ja ihr Ziel ist, und jene, die schon in den Startlöchern scharren, werden Europa beherrschen und dann dürfen auch die jetzigen Zerstörer bzw. deren Nachkommen sich fünfmal täglich nach Mekka verneigen. Dazu braucht man nur die diesbezügliche Geschichte kennen und keine Scheuklappen haben.

Und Deine Worte, die ja @ Gandalf zitiert hat: -à das Zitat sollten wir uns alle gute merken \'Ich glaube an ihn\', gemeint ist Obama ß sagen genug aus. Auch darauf hingewiesen, dass unser Glaube an Christus, Gott Vater und Seine Gebote ist und nicht an Obama.

Dein Nickname ist eine Beleidigung für alle, die eine christliche Bildung in einer Klosterschule erhalten haben und dieser auch treu geblieben sind.


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 Gandalf 8. April 2010 

Das Bekenntnis eines \'Klosterschülers\' hier

ist schon bemerkenswert und das Zitat sollten wir uns alle gute merken \'Ich glaube an ihn\', gemeint ist Obama. Gut zu wissen, an wen \'Klosterschüler\' glaubt. Als Katholik ist mein Credo ein anderes und als Katholik nehme ich die 10 Gebote auch Ernst und alleine von diesem Maßstab hat der katholische Glaube mit dem \"Glauben\" von Obama wenig bis gar nichts zu tun.


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 Gandalf 8. April 2010 

@Klosterschüler

Dass Bush eine lesbische Tochter hat, kann man wohl nur mal in der Form beantworten, vermutlich Deine Wunschvorstellung. Aber bitte zuerst mal informieren und dann hier mitreden.


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 Apologet 8. April 2010 
 

Es gibt viele Gründe.

Es ja nicht nur die Sache mit dem Friedensnobelpreis, der ihm offensichtlich nur für mehr oder weniger leere und unrealistische Lippenbekenntnisse überreicht wurde. Hat er etwa wie vor der Wahl versprochen seine Truppen aus Irak und Afghanistan abgezogen? Nein, er hat sie vielmehr aufgestockt! Wie schon gesagt ich werde aus Obama nicht wirklich schlau, einerseits Friedensnobelpreisträger, andererseits führt der die kriegerische Linie seines Vorgängers mindestens genauso heftig fort.

Oder anders Beispiel: Was war im Sommer 2008 in Berlin, wo über 200.000 Menschen, zum Großteil Deutsche ihm zugejubelt haben, obwohl er noch überhaupt nix geleistet hat, außer, zum Großteil später nicht eingehaltene, Wahlversprechen zu verbreiten?

Zitat Klosterschüler: \"Ihn deswegen als \"falschen Hund\" zu bezeichnen, mordet den Messias von hinten durch die Brust ins Auge.\"

Bei google ergibt die Suche nach obama +messiah mehr Treffer als nach jesus +messiah. Scheinbar sind da viele Amerikaner (bzw. der englische Sprachraum) auch dieser Ansicht das Obama ein Messias ist oder zumindest sein könnte.

Der Antichrist kommt als großer Friedens- und Einheitsstifter, so die vorherrschende Bibelauslegung. Natürlich ist es kein dauerhafter Zustand, da er eben von Menschen und unter dem Einfluss des falschen Geistes entsteht. Die Probleme sind danach, wenn dieser Zustand wieder kippt, umso gravierender. Und auch ist bekannt, dass \"mancher falsche Messias\" anstelle von Jesus angebetet werden wird, wenn er seine großen \"Zeichen und Wunder\" tut. Da sollte man als Christ sehr vorsichtig sein.

\"Denn es wird mancher falsche Messias und mancher falsche Prophet auftreten und sie werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten irrezuführen.\" Mt 24,24 und auch Mk 13,22


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  8. April 2010 
 

@Apologet

\"Religion\" und unterschiedliche Glaubensauffassungen haben in der Geschichte immer wieder Anlaß zu kriegerischen Auseinandersetzungen gegeben. Ein Politiker, dem dies klar ist und der deswegen die Gemeinsamkeiten aller glaubenden Menschen herausarbeitet, ist eher gut als schlecht beraten. Er handelt im Interesse aller, ob Freimaurer oder nicht.
Die Begründung für den Nobelpreis orientiert sich stark am Vermächtnis des Stifters: Derjenige soll den Preis bekommen, der \"am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt“ und damit „im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen erbracht“. Und das war 2009 unzweifwelhaft Obama!
Natürlich wird damit zunächst seine Vision und sein Einsatz für eine Welt ohne Atomwaffen gewürdigt. Obama hat als Präsident aber tatsächlich ein neues Klima in der internationalen Politik geschaffen. Multilaterale Diplomatie steht wieder im Mittelpunkt, mit besonderem Gewicht auf die Rolle, die die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen spielen. Dialog und Verhandlungen sind hier die bevorzugten Mittel, um auch die schwierigsten internationalen Konflikte zu lösen. ( so die Tageeschau).
Auch wenn das als selbsterfüllende Prophezeiung gewertet wird, ändert es nicht an der Berechtigung der Verleihung. Sie ist Ausdruck der Hoffnung - eines der größten Themen aller Zeiten.
Obama ein Wolf im Schafspelz? Er ist kein Revolutionär, kein Staatsfeind und erscheint deswegen gezwungenermaßen opportunistisch. Ihn deswegen als \"falschen Hund\" zu bezeichnen, mordet den Messias von hinten durch die Brust ins Auge.
Ich glaube an ihn, ja; weil er der Einzige amerikanische Präsident ist, den ich als von Vernunft und Weisheit getragen regieren sehe. Bei allen Klippen, die er innenpolitisch umschiffen muß, steht der Welt ein solchen Führer zu. Welcher andere Politiker vereint soviele Gemeinsamkeiten über alle Völker in seiner Weltanschauung?


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 Apologet 7. April 2010 
 

@Vergilius Der Verdacht drängt sich natürlich auf.

Auch wenn er vielleicht selbst kein Freimaurer ist, ist er offensichtlich die bereitwillige Marionette eben dieser und auch bewusst für die Wahl als Spitzenkandidat ausgewählt und gefördert worden, um dann später zwischen den Religionen zu vermitteln, um sie vielleicht sogar in Richtung einer Welteinheitsreligion zu bringen. Der vorab überreichte Friedensnobelpreis, kann dabei meiner Meinung nach auch als Versuch angesehen werden, eine sich selbsterfüllende Prophezeihung heraufzubeschwören. Verdient hat er diesen Titel ja definitiv noch nicht. Wir werden sehen. Obama sollte man auf alle Fälle genau im Auge behalten, da er in meinen Augen ein falscher Hund ist. Bei seinem Vorgänger W. Bush wusste man wenigstens wie man dran ist, Obama hingegen ist eher der Wolf im Schafspelz.


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 Vergilius 7. April 2010 
 

Freimaurer?


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