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Russland besteht aus 'getauften Gottlosen'

7. August 2010 in Weltkirche, 12 Lesermeinungen
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Theologe: Wir haben in der Illusion gelebt, ein orthodoxes Volk zu haben


Zürich (kath.net/idea)
Die Bevölkerung in Russland ist eine „Gesellschaft von getauften Gottlosen“ mit magischen und heidnischen Vorstellungen. Deshalb muss die Botschaft von Jesus Christus wieder neu verkündigt werden. Diese Überzeugung äußerte der russisch-orthodoxe Erzpriester und Kirchenhistoriker Prof. Georgij Mitrofanov (St. Petersburg) in einem Interview mit dem Magazin „Ogoniok“. Eine Übersetzung veröffentlichte jetzt das Institut „Glaube in der 2. Welt“ (G2W/Zürich). Wie Mitrofanov weiter sagte, sei man in den achtziger Jahren von der Illusion ausgegangen, dass die Russen ein orthodoxes Volk seien, das aber wegen der kommunistischen Herrschaft die Kirchen nicht besuchen könne. Doch obwohl sich dies inzwischen grundlegend geändert habe, komme nur ein kleiner Teil des Volkes regelmäßig in die Kirchen. Nach Ansicht des Kirchenhistorikers haben die Kommunisten in der Sowjet-Ära einen neuen Typus Mensch geschaffen - „den neidischen Habenichts“.

Dieser sei mit der Überzeugung aufgewachsen, das Wichtigste im Leben seien materielle Werte: „Und weil er dieser Werte beraubt war, wurde er viel habgieriger und war viel mehr auf den eigenen Vorteil bedacht als ein westlicher Spießer.“ Für die heutige Priestergeneration sei die Kirche oftmals nicht eine Gemeinschaft von Menschen, in der man eins in Christus sei.

Vielmehr sei sie in erster Linie ein Ort, an dem man mit Geschäftsleuten in Kontakt trete und rituelle Dienstleistungen anbiete: „Hier kriegt man für Geld sein Auto gesegnet, sein Baby getauft, seinen Toten beerdigt. Mehr will man ja nicht von einem Priester.“ Der Theologe fragt: „Doch was ist, wenn jemand einem so geschäftstüchtigen, oft sehr jungen Mann sein Leid klagt? Er wird ihm nichts antworten können.“

Ein Drittel der Priester theologisch ausgebildet

Mitrofanov kritisiert ferner den schlechten Bildungsstand der meisten Priester. Um Geistlicher zu werden, brauche man weder eine theologische noch sonst eine Qualifikation. Nur ein gutes Drittel aller Priester habe eine theologische Ausbildung absolviert. Dieser Misstand habe Ende der achtziger Jahre eingesetzt, „als der Staat sich nicht mehr in die Kaderpolitik der Kirche einmischte und die Bischöfe jeden weihen konnten, der das wünschte“.

Inzwischen könne jeder Priester werden, der sich einigermaßen mit dem Gottesdienst auskenne und ein Empfehlungsschreiben eines Geistlichen vorlege. Das Ergebnis sei, „dass das theologische, geistliche und kulturelle Niveau auf einem katastrophalen Tiefstand gesunken ist“.

Nach Angaben Mitrofanovs hat es zu Sowjetzeiten nur drei Seminare zur Ausbildung russisch-orthodoxer Geistlicher gegeben. Heute seien es 40. Aber nur fünf bis sieben Schulen genügten heutigen Ansprüchen an die geistliche Bildung. In Russland gehört ein Viertel der 145 Millionen Einwohner zu einer Kirche.

Neben 35 Millionen Orthodoxen gibt es 500.000 Katholiken, 250.000 Lutheraner, 150.000 Baptisten, 150.000 Charismatiker, 120.000 Pfingstler und 70.000 Adventisten.


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Lesermeinungen

 Mykrokosh 10. August 2010 
 

Weil Russland ein Teil Europas ist

Leider, ist das die traurige Realität: die Ukraine, Russland und andere Länder Mittel- und Osteuropas versinken rasch im Sumpf des Materialismus, noch ehe sie sich vom Spuck des Kommunismus befreien konnten. Das ist noch ein Beweis, dass Europa unteilbar ist und die spirituelle Krise Europas nur mit den vereinten Kräften von Ost- und Westkirche zu bewältigen ist. Gleichzeitig aber hat Osteuropa etwas zu bieten: die Kirche wird in der Gesellschaft als etwas grundsätzlich positives gesehen. Die Kirche ist \"in\", weil sie in den aktuellen Fragen der Moral sich nicht dem Zeitgeist geschlagengibt. Und die Herrschenden verstehen die Rolle der Kirche als Moralinstanz für die Gesellschaft, auch wenn sie leider nicht immer die Gebote Gottes erfüllen.


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 Karolina 8. August 2010 
 

In Rußland macht sich auch das faschistische Wirtschaftsunternehmen

Scientology ungehindert breit!!!


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 Blaise Pascal 7. August 2010 
 

Treffende Zustandsbeschreibung auch des Westens

Diese Zustandsbeschreibung trifft auch auf den Westen zu. Man ersetze bloß das Wort \"Kommunismus\" durch \"68er\". Auch die theologische Bildung einiger Priester ist auf extrem niedrigen Niveau. Manche darf man schon gar nicht mehr Katholiken nennen, weil sie nicht an die Auferstehung von Christus, oder der Auferstehung der Toten überhaupt, oder die Gottmenschlichkeit unseres Herrn Jesus Christus glauben. Sie benutzen vielleicht noch diese Worte, aber diese sind mit einem ganz anderen Inhalt gefüllt.


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 jakob05 7. August 2010 
 

ich

sehe hier einen grundsätzlichen denkfehler der anscheinend jetzt auch im osten in den kirchen fuß gefasst hat..anstatt die völlig authentische tatsache zu betonen dass im menschen nicht nur schlechtes sondern sehr viel gutes ist dass man erwähnen kann schlägt man pauschal hin...das geht soweit ins extreme dass der priester in der messe antizipert dass sowieso keiner kommen wollte und sich nur aufs grillen danach freut..um gläubige zu gewinnen wäre es sinnvoll ihre tugenden zu betonen ...den krichen täten PR manager nicht schlecht..


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 TvAvila 7. August 2010 
 

Fatima - Russland

Der Heilige Vater, Johannes Paul II., hat die Bitte der Muttergottes erfüllt und die Welt am 25. März 1984 dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht, am Petersplatz in Rom in Einheit mit allen Bischöfen der Welt.
Dies ist allgemein bekannt.

Weniger bekannt ist vielleicht dieses Geschehen - am Vortag zum liturgischen Fest *Mariä Verkündigung*:
Am 24. März 1984 besuchte Bischof Hnilica \"in geheimer Mission\" den Kreml und es gelang ihm und dem katholischen Priester, der in seiner Begleitung war, die Kirche *Mariä Verkündigung* im Kreml zu \"besichtigen\", wie andere Touristen auch.
Unbemerkt von den zahlreichen Touristen und dem Wachpersonal gelang es ihm und dem Priester, die Heilige Messe zu feiern und das Gebet für die Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens zu beten.
Seit damals liegt unentdeckt (hoffentlich immer noch) eine Wundertätige Medaille in dieser Kirche, irgendwo hinter einem Sarkophag eines Zaren. Auch der Priester hatte seinen \"Geheimauftrag\" erfült: in Moskau eine Wundertätige Medaille der Muttergottes zu pflanzen....

In geheimer Mission geschah mitten im Kreml am 24. März 1984 heimlich doch sicherlich wirkmächtig genau das, was der Heilige Vater am 25. März 1984 am Petersplatz in Einheit mit allen Bischöfen vollzog: die Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens

Russland wird sich bekehren, die ganze Welt wird sich bekehren.... Die Heilige Schrift wird sich erfüllen.


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 TvAvila 7. August 2010 
 

Die Muttergottes über Russland in Fatima

Ist es nicht die fortschreitende Verwirklichung dessen, was uns die Muttergottes in Fatima über Russland gesagt hat?
Wenn nicht....., dann wird Russland seine Irrtümer über die ganze Welt verbreiten?
Und - tun wir auch, worum uns die Muttergottes in Fatima gebeten hat?


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 centurio 7. August 2010 
 

„den neidischen Habenichts“

Die Leute sollen nichts haben und nichts dürfen. Dies ist so \"von oben\" gewollt.
Wovon sollen die armen Leute leben? - Hat dies jemals schon jemanden, auch von der Geistlichkeit wirklich interessiert?


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 Wulfspirit 7. August 2010 
 

Es gibt viel zu tun...

\"Nach Ansicht des Kirchenhistorikers haben die Kommunisten in der Sowjet-Ära einen neuen Typus Mensch geschaffen - „den neidischen Habenichts“. \"

Dieses Zitat trifft den Nagel auf den Kopf. Dieser Menschentyp taucht überall dort vermehrt auf, wo linkes Gedankengut die Menschen beherrscht. Wir sollten sehr aufmerksam sein, denn das ist auch innerhalb christlicher Gemeinden weit verbreitet.

Übrigens theoretische und philosophische Grundlage des Kommunismus ist der dialektische und historische Materialismus von Marx, Engels, Lenin und Stalin. Sie geben in ihren Veröffendlichungen ganz offen zu, das ihr Ziel die gewaltsame Unterdrückung Andersdenkender ist. Dort wird es als \"Diktatur des Proletariats\" benannt und auch schöngeredet.

Ich bin inzwischen sehr, sehr hellhörig geworden, sobald davon geredet wird \"den Reichen zu nehmen und den Armen zu geben\".
Reich ist in vielen Köpfen schon ein Mensch, welcher arbeitet und für sich und seine Familie sorgt. Wer dann auch noch Arbeitsplätze schafft(wie sooft gefordert) ist ein Ausbeuter. Das ist jeder kleine Handwerker, jeder kleine Imbissbudenbetreiber etc.

Es ist eine sehr, sehr anspruchsvolle Aufgabe Glauben zu vermitteln , Glauben einem Materialisten überhaupt begreiflich, verständlich zu machen und nahe zu bringen.


2
 
 SCHLEGL 7. August 2010 
 

Traurige Wahrheit

Nicht nur die Bischöfe und Priester in Russland und anderen osteuropäischen Staaten, sehen sich dem Problem mit \"getauften Heiden\" gegenüber, sondern auch wir in Westeuropa kennen dieses Phänomen. Die Kirche und die Pfarre als Anbieter von \"religiösen Dienstleistungen\". Wehe dem Pfarrer, der einmal beim Taufgespräch einen Aufschub der Taufe anregt, weil er zur Überzeugung gelangt ist, dass die Eltern zwar getauft sind, ebenso der Pate, aber in Bezug auf Christentum und Kirche NICHTS da ist. Sofort gibt es Empörung, man zahle ja schließlich seine Kirchensteuer, was bildet der Pfarrer sich ein......! Um mich klar auszudrücken, ich bin gegen jede \"Verweigerung\" der Taufe! Aber manches Mal muss der Taufe eine gediegene Katechese vorausgehen. Bei einer kirchlichen Trauung verlangen wir neben dem Brautgespräch zumindest das Eheseminar. Die Ukrainisch-griechisch-katholische Kirche hat in der Diözese Lemberg einen sechsmonatigen verpflichtenden Glaubenskurs für Eheleute eingeführt (auf der ostkirchlichen Hochschule Trumau bei Wien ist dieses Modell geboren worden). Seither ist die Zahl der zerbrochenen Ehen in der Diözese Lemberg drastisch zurückgegangen! Wir müssen den Mut haben mehr zu verlangen, auch in der Priesterausbildung bei uns. Zu meiner Studienzeit war die Matura in griechischer Sprache noch verpflichtend. Wer im Gymnasium nicht Griechisch gehabt hat, musste auf der Universität eine Griechischmatura nachmachen. Hebräisch mit Prüfung war in den ersten beiden Studienjahren abzulegen. Ich finde es ungemein wichtig Texte im Original nachlesen und mit dem Wörterbuch übersetzen zu können. Kardinal Dr.König verlangte auf der theologischen Fakultät eine einjährige Vorlesung über \"Naturwissenschaft und Theologie\". Meines Wissens gibt es die jetzt nicht mehr. Es kann nicht darum gehen, möglichst viele, sicher gutwillige Männer zu Priestern zu weihen, wir müssen, wie es im Petrusbrief nachzulesen ist, jederzeit bereit sein, Auskunft zu geben über die Hoffnung, die uns erfüllt. Wir leben in einer Zeit, in der die Welt kleiner geworden ist, in einer Zeit die ausschließlich von naturwissenschaftlichem und ökonomischem Denken geprägt ist. Hier muss der Priester als Gesprächspartner, auch über das nötige Sachwissen verfügen, sonst gerät die Seelsorge ins Ghetto. Gerade in der Auseinandersetzung mit den Ideologien unserer Zeit, wäre auch ein gediegenes Wissen in Profangeschichte und in Kirchengeschichte, sowie der Patristik (Lehre der Kirchenväter) unendlich wichtig. Die mit Rom verbundenen katholischen Ostkirchen haben nach ihrer Wiederzulassung 1989 in der Ukraine und in Siebenbürgen, begonnen die Ausbildung der Seminaristen an westliche Standards heranzuführen. Leider ist viel zu wenig gute theologische Literatur in die osteuropäischen Sprachen übersetzt (für die Slowakei zum Beispiel gibt es kein Lexikon für Theologie und Kirche in Landessprache). Das heißt wer dort etwas in Theologie lernen will, muss Englisch oder Deutsch können. Vor 25 Jahren schrieb der griechisch orthodoxer Soziologe Professor Sawramis (er lehrt in der BRD) ein Buch unter dem Titel \"Zwischen Himmel und Erde\"-zur Situation der orthodoxen Kirche in Griechenland und in Osteuropa. Auch in Griechenland, wo es keine Kirchenverfolgung gab, hatten damals von den circa 8000 Priestern , 4000 einen \"Hauptschulabschluss\", etwas über 2000 eine Matura, und nur der Rest von circa 1700 ein theologisches Studium! Und jetzt greift die geballte westliche Ideologie durch die EU nach den osteuropäischen Staaten. Das Bibelwerk Klosterneuburg hat zum Beispiel der russisch orthodoxen Kirche Hilfestellung geleistet, damit Priester und Gläubige gegen die meist aus Amerika eindringenden Sekten argumentieren können! Leider habe ich auch bei uns Priester erlebt, die das Theologiestudium irgendwie geschafft haben, aber überhaupt nicht theologisch argumentieren können. In Österreich haben wir, Gott sei Dank, in den meisten Pfarren noch religiös fundierte Kerngemeinden, aber das religiöse Wissen über den Glaubensinhalt ist oft erschreckend gering, das erlebe ich nicht selten bei Beichten und Aussprachen. Das bedauernswerte russische Volk, hat 70 Jahre die ganze Aggressivität des materialistischen Kommunismus ertragen müssen (40 Millionen ehemaliger Sowjetbürger wurden 1989 als alkoholkrank bezeichnet!). Das Ergebnis war nicht selten der so genannte \"Sowjetmensch\", der sich mit Lügen, Verleumdungen, nicht erbrachten Arbeitsleistungen, Diebstahl und Denunziation irgendwie durchs Leben brachte. Mit dem Ende des Kommunismus, waren diese Menschen natürlich nicht ausgewechselt und sind nun für die orthodoxe Kirche (natürlich auch für die katholischen Priester in Russland) eine bleibende Herausforderung. Das oft zitierte \"Heilige Russland\" hatte es in der Vergangenheit nicht gegeben, es ist eine große Illusion gewesen. Dem orthodoxen Kirchenhistoriker, der diese Zustände aufzeigt, gebührt der Dank seiner Kirchenleitung und unser Respekt. Vor zwei Jahrzehnten wurde der orthodoxe Priester Alexander Men , für seine überzeugenden Predigten auf dem Weg zu seiner Kirche mit einer Hacke der Schädel eingeschlagen, der orthodoxe Priester Gleb Jakunin wegen der Kritik an der Hierarchie seiner Kirche und ihrer Hörigkeit gegenüber dem Sowjetregime, vom Dienst suspendiert. Wir hoffen für unsere orthodoxe Schwesterkirche, dass auch sie die Notwendigkeit der \"Neuevangelisierung\" ihres Landes erkennt, aber das auch gleichzeitig wir hier im Westen unsere Aufgabe wahrnehmen ein lebendiges Christentum in Treue zur Gesamtkirche zu erwecken. Msgr. Franz Schlegl rit.lat/rit.byz.ukr.


3
 
 Waldi 7. August 2010 
 

Wie sich die Bilder gleichen!

Diese beklagenswerten Zustände kann man eins zu eins auch auf das Christentum in Deutschland und in Europa übertragen. Den einzigen Aufschwung verzeichnet der Islam. Auf Grund dieser Entwicklung werden wir noch endzeitliche Zustände erleben, die uns recht unsanft aus dem Schlummer reißen werden.


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 Apologet 7. August 2010 
 

Ist in den

deutschsprachigen Ländern nicht anders! Und gemacht dagegen wird sogut wie nichts. Katechismusunterricht wird quasi nirgends mehr angeboten, außer im Katechumenat. Dabei hätten es viele der als Baby \"getaufen Gottlosen\" bei uns eigentlich genauso gut nötig, wie die wenigen Taufbewerber!


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 XPistosIHSous 7. August 2010 
 

Ich: Wir haben in der Illusion gelebt, ein katholisches Volk zu haben

Bei uns sieht es fast nicht anders aus. Zwar haben unsere Priester scheinbar eine bessere Ausbildung als unsere orthodoxen Freunde genießen dürfen, doch sind wir auch umgeben von so genannten \"Papier-Katholiken\". Wie viele der ca. 24 Millionen deutschen Katholiken sind denn noch wirklich katholisch? Wenn man sich doch ansieht, wie viele sonntags oder an anderen Tagen die heilige Messe besuchen. Ähnlich wie in Russland ist man zu sehr der Gier verfallen, und sieht den Glauben als unnütz an.


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