Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  9. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  10. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  11. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  12. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  13. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  14. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  15. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv

Nicht mehr länger 'katholisch'

17. Dezember 2010 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein US-amerikanisches Krankenhaus hatte eine Abtreibung durchgeführt und darf sich nicht länger „katholisch“ nennen, falls es nicht zur Übereinstimmung mit der katholischen Lehre zurückkehrt.


Phoenix/Arizona (kath.net) Thomas Olmsted, Bischof von Phoenix im Bundesstaat Arizona, hat das St. Joseph´s Hospital in Phoenix informiert, dass er ihm die Berechtigung entziehen kann, sich als “katholisch” zu bezeichnen, nachdem dort im November 2009 eine Abtreibung durchgeführt worden war. Dies berichtet die katholische Nachrichtenagentur CNA.


Erst jetzt wurde der Brief des Bischofs vom 22. November an Lloyd Dean, den Präsidenten der gemeinnützigen Catholic Healthcare West (San Francisco) bekannt, die auch das Krankenhaus in Phoenix betreibt. Bischof Olmsted wird dem Krankenhaus in Phoenix nicht länger erlauben, sich „katholisch“ zu nennen, wenn es den Forderungen des Bischofs nach Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche nicht entsprechen wird.

In diesem Krankenhaus war eine Abtreibung bei einer Frau durchgeführt worden, die wegen Lungenhochdruck die Fortsetzung der Schwangerschaft mit ziemlicher Sicherheit nicht überlebt hätte. Nach dieser Abtreibung war die Ordensschwester Margaret McBride exkommuniziert worden, welche den Ärzten zu der Abtreibung geraten hatte - kath.net hatte berichtet.





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Wolfgang63 19. Dezember 2010 
 

Brief

Ich vergass den Link zum Brief des Bischofs. Hier ist er:
http://www.aclu.org/files/assets/2010-11-22-bishopletter1.pdf
Erschreckend darin sind die Begründungen: Offenbar geht es diesem Bischof um Macht und persönliche Anerkennung, nicht um das Wohl der betroffenen Menschen. Sie finden Formulierungen wie \"it disregards my authority to interpret the moral law\", \"until this point you have not acknowledged my authority to settle this question\", \"it is ultimatively the authority of the bishop that is determinative\", \"in keeping with my moral authority as bishop\", \"you have discounted my legitimate authority\" und endet im letzten Absatz mit \"I sincerely hope that you will respect my authority to be vigilant over all entities\". Mir ist noch nie so schlecht geworden und ich war selten so beschämt über den Brief eines Bischofs wie in diesem Fall. Es ist eine Schande für den katholischen Glauben.


2
 
 Wolfgang63 18. Dezember 2010 
 

Grausam?

Zunächst sollte man den Artikel vervollständigen: Die Frau hatte bereits vier Kinder. Ihre Überlebenschancen waren sehr gering und das Kind wäre mit ihr gestorben. Der Artikel erweckt den Eindruck, als wäre es ein Zeichen christlicher Nächstenliebe, wenn man die Frau und ihr Kind hätte sterben lassen und vier Kinder ohne Mutter zurück geblieben wären. Dies als katholisch \"konsequent\" zu akzeptieren schnürt mir den Hals zu.

Den Brief des Bischofs habe ich gelesen (unten ist der Link): Das ist menschenverachtend. Medizinische Mittel sind ein Werkzeug das in unsere Hand gelegt wurde. Seine Anwendung zum Zweck der Nächstenliebe ist unsere Pflicht. Hier ging es um die Rettung des Lebens einer mehrfachen Mutter vor dem praktisch sicheren Tod ihrer Person und ihres Kindes.


1
 
 Bonifaz2010 17. Dezember 2010 
 

@ Tina 13

Das ist wahr, sehr traurig ist das. In eine solche Situation wird man selber hoffentlich nie kommen. Trotzdem gibt es auch hier nur eine richtige Entscheidung - und das Krankenhaus hat sich, jedenfalls dem Bischof zufolge, offenbar falsch entschieden.


0
 
 Tina 13 17. Dezember 2010 

Konsequent – aber trotzdem sehr traurig

„In diesem Krankenhaus war eine Abtreibung bei einer Frau durchgeführt worden, die wegen Lungenhochdruck die Fortsetzung der Schwangerschaft mit ziemlicher Sicherheit NICHT überlebt hätte.“

Dies ist sehr traurig, wer kann schon sagen, wie er sich selbst entschieden hätte, bei so einer Diagnose. Leben oder Tod wähle? (Ein Wunschkind oder der Tod?) Sehr traurig das Ganze. (Wer von euch ohne Sünde ist der werfe den ersten Stein.)

O HERR, göttlicher Richter hab Erbarmen gestraft sind sie alle schon. So etwas geht an keinem ohne „Narben“ vorbei.


4
 
 Bonifaz2010 17. Dezember 2010 
 

Konsequent

Das ist eine konsequente Entscheidung. Es wäre wahrscheinlich notwendig, auch manchen Universitäten das Prädikat \"katholisch\" zu entziehen, jedenfalls gemessen daran, was manche Theologieprofessoren von sich geben.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  2. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  3. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  4. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  5. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  6. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  7. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  8. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  9. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  10. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  4. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  5. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  6. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  7. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  8. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  9. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  10. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  11. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  12. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  13. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  14. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  15. Die Lehre der Kirche vom ‚gerechten Krieg‘ - ein kurzer Überblick

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz