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| ![]() Papst-Fotograf trauert 'Kodak' nach28. Jänner 2012 in Chronik, 1 Lesermeinung Mari war als 16-Jähriger in den Dienst der Vatikanzeitung «Osservatore Romano» getreten und hatte für sechs Päpste von Pius XII. bis Benedikt XVI. als Fotograf gearbeitet. Vatikanstadt (kath.net/KNA) Der ehemalige Papstfotograf Arturo Mari ist betrübt über die Insolvenz des Filmeherstellers Kodak: «In 53 Jahren, die ich im Dienst der Päpste stand, habe ich immer Kodak bevorzugt. Das war das beste Material», sagte Mari dem Sender Radio Vatikan (Dienstag). Zwar habe die Digitalfotografie enorme Fortschritte gemacht und die Übermittlung von Pressebildern beschleunigt. «Aber als Fotograf muss ich sagen, dass die ganze Poesie verschwindet, die Liebe zur Dunkelkammer, in der Fotografien entstehen, die man mit den eigenen Händen schuf.» Mari war als 16-Jähriger in den Dienst der Vatikanzeitung «Osservatore Romano» getreten und hatte für sechs Päpste von Pius XII. bis Benedikt XVI. als Fotograf gearbeitet. Unter anderem hielt er das Attentat auf Johannes Paul II. am 13. Mai 1981 im Bild fest. Die Traditionsfirma Eastman Kodak, lange Zeit Markführer für Filmmaterial und Fotoartikel, musste in der vergangenen Woche in den USA Gläubigerschutz beantragen.
(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Foto: Arturo Mari neben Johannes Paul II. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuPapst
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