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Klar, da tobt die Menge!

6. Februar 2013 in Kommentar, 69 Lesermeinungen
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Ein Kommentar von Linda Noé zur Diskussion über die "Pille danach", Kirche und Medien, Martin Lohmann, Günther Jauch und die wahren Helden des Alltags


Linz (kath.net)
In der gegenwärtigen Diskussion über die „Pille danach“ stört mich als Frau eines gewaltig, was in den meisten öffentlichen Diskussionen völlig unter den Tisch fällt: Hier wird die Kirche (wieder einmal) medial von vornherein ohne jegliche differenziertere Betrachtungsweise als Verein von alten grauen Herren, der lebensfremd und hartherzig gegen arme Frauen in Not agiert, dargestellt. So kam das auch deutlich in der Diskussion bei Jauch von Sonntagabend heraus, in deren Verlauf Martin Lohmann, Chefredakteur von K-TV und Vorsitzender des Bundesverbandes Lebensrecht, beispielsweise vom Publikum öffentlich verlacht wurde, noch ehe er seinen Satz über die Vielschichtigkeit der Selbstentscheidung der schwangeren Frau beenden konnte- weil es nämlich in so einem Falle eben auch um das bereits entstandene Leben gehe und nicht ausschließlich um ihr eigenes.

Vor Beendigung des Satzes war bereits allen im Saal klar: dieser ultrakonservative verstaubte Kirchenmann will gerade sagen, dass eine Frau nichts zu bestimmen hat, nicht mal über sich selbst! Klar, da tobt die Menge! So kocht man den medialen Brei und schürt Emotionen, denn die Freaks will man sehen und öffentlich auseinandernehmen!

Lohmann aber konnte man in seiner Argumentation an diesem Abend, sollte man diese vorurteilsfrei verfolgt haben, tatsächlich nirgendwo vorwerfen, herzlos vergewaltigte Frauen abzuurteilen, im Gegenteil, er antwortete auch ganz demütig auf die sehr persönliche Frage des Moderators Günther Jauch, wie er sich selbst verhalten würde, sollte beispielsweise seine eigene Tochter durch eine Vergewaltigung schwanger werden.

Ja! Das ist eine schwere Frage! Es ist ein großes Leid, dass es Menschen gibt, die so furchtbaren Verbrechen wie einer Vergewaltigung zum Opfer fallen, unter dem die Person selbst und auch ihr soziales Umfeld so schrecklich leidet! NIEMAND hat das Recht eine vergewaltigte Frau an den Pranger zu stellen, mit der Moralkeule auf sie einzuschlagen oder ihr von oben herab herz- und verständnislos zu befehlen, wie sie handeln muss. Gott respektiert unsere Freiheit und hat sie uns gegeben, weil wir ohne Freiheit nicht lieben und Ihm nicht ähnlich sein könnten.

Er hat uns auch ein Gewissen gegeben, das wir im Laufe unseres Leben bilden und nicht absterben lassen dürfen, und wir sind es Seiner Liebe schuldig, unsere Ohren gegenüber diesem Gewissen nicht zu verschließen, wenn es uns mahnt, auch wenn die Konsequenz manchmal sehr schwer zu tragen ist.

Wenn wir aber von der Gewissensentscheidung allgemein des Menschen und hier speziell in diesem Fall der vergewaltigten Frau sprechen und diese achten müssen, dann müssen wir doch auch davon sprechen, dass die Kirche als solche Gewissensentscheidungen treffen muss vor ihrem Gott! Ich möchte es am liebsten von den Hausdächern rufen: Es geht nicht um irgendwelche hartherzigen, grauen, alten, lebensfremden Männer, die sich selbst wichtiger machen möchten als sie sind und obendrein noch andere gerne in ihrem Leid schikanieren! Im Gegenteil doch!

Die Kirche kann sich eben nicht als Herr über Leben und Tod aufspielen, denn wir sind nicht selbst Gott, sondern die Kirche hat einen klaren Auftrag, das weiterzugeben, was ihr von Gott übergeben worden ist. Dazu gehört „Du sollst nicht töten“- und in der Theorie wird das noch den meisten auch kirchenfernen Menschen einsichtig sein, dass die Verwalter dieses Wortes nicht willkürlich daran etwas verändern können. Nach allem aber, was wir auch wissenschaftlich verstehen können, ist der Mensch Mensch von Anfang an, mit der Verschmelzung der Samenzelle mit der Eizelle an ist er einzigartig, alles ist bereits grundgelegt - und das nicht erst mit der Nidation.

Wo beginnt also das Leben, ab wann ist es einzigartig und schützenswert? Die Kirche sagt, von Anfang an, eben auch dort, wo es noch keine Stimme hat- denn jede andere Festlegung wäre reine Willkür. Damit macht man es sich natürlich nicht leicht. Und doch entspricht es der Liebe, die ohne Wahrheit eben keine echte Liebe ist, wenn man seinem Auftrag treu bleibt und sich eben NICHT selbst zum Richter macht. Nicht zum Richter über eine verzweifelte Frau, aber auch nicht zum Richter eines bereits entstandenen Lebens.

Meine Frage ist nun, wie können wir den Menschen, so wie es meiner Meinung nach auch Martin Lohmann bei Jauch getan hat, in Liebe und Demut begegnen ohne auf jemand einzuprügeln, und trotzdem nicht wegrelativieren, dass wir zum Schutz des Lebens aufgerufen sind, auch dort, wo es gerade erst entstanden ist?

Wie kann man heute verständlich machen, dass die Kirche MITLEIDET mit den Menschen, die Opfer eines Verbrechens geworden sind, wie zum Beispiel eine vergewaltigte Frau, ihre ganz schwierige Situation sieht und sie nach bestem Wissen und Gewissen und Gottes Hilfe unterstützen möchte, das Richtige zu tun?

Nein, man kann es niemandem von oben herab befehlen, Heldentaten oder Übermenschliches zu vollbringen, und Heiligkeit kann man nicht erzwingen. Wir müssen die Menschen begleiten und ihnen die Möglichkeit geben, Jesus in Person, in Liebe UND Wahrheit unverwässert zu begegnen- und da muss sich jeder von uns selbst an der Nase nehmen, der sich Christ nennt und anderen Hilfe im Glauben, und kein Hindernis sein soll. Ohne diese lebendige Beziehung zu Jesus ist es eben nicht möglich, so manchen steinigen Weg im Leben zu gehen!

Ebenso wenig darf man allerdings annehmen, man könne der Kirche befehlen, die sich nicht selbst zum Richter über Leben und Tod machen kann, den Schutz des Lebens von Anfang an einfach weg zu relativieren, weil eine sehr schwere Situation besteht, unter der die Frau und wir alle, die wir ein Herz haben, mit leiden.

Und wo wir schon einmal dabei sind, über Heiligkeit zu sprechen- die weniger abgehoben ist, als so mancher heute beim Hören dieses Begriffes denkt: Diese Gelegenheit möchte ich von Herzen auch nützen, um mich bei all den Helden des Alltags zu bedanken, die liebevoll und demütig für die Wahrheit eintreten, sich gegebenenfalls dafür öffentlich verspotten lassen ohne polemisch und bissig zurückzuschlagen, sondern einfach, besonnen und klar bleiben, oder auch bei denen, die öffentlich gar nie gesehen werden, so wie die vielen Frauen und Männer, die in ihrem Alltag und in Stille die Kreuze ihres Lebens tragen, alte und behinderte Menschen und Angehörige annehmen und mittragen, auch dort wo dies oft ein großes Leiden und Schwierigkeiten bedeutet.

Es gibt sie, diese Helden, auch wenn sie meistens keinen Lärm machen in den Medien. Wie viele können auch Zeugnis davon geben, wie sehr sie Gott gerade ihrem Leid begegnen und sich getragen wissen auch vom Gebet und der Gemeinschaft innerhalb der Kirche, und wie ihnen das zur wahren Freude wird, die ihnen niemand mehr nehmen kann.

(Foto by www.cross-press.net)


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Lesermeinungen

 Descartes 11. Februar 2013 
 

Feindesliebe geht nur über Verständnis

@Adson: Feindesliebe sollte hier nicht das richtige Wort sein, denn ich bin hoffentlich kein Feind, und auch die unverständigsten Kommentatoren sind nicht meine Feinde. Man mag es in Bezug auf die Ansichten verstehen: Man kann ein Feind von Ansichten sein, aber das sollte selbstverständlich sein, weil eine konkrete Ansicht zwangsläufig entgegen gegenteiliger Ansichten ist.
Das Publikum bei Jauch hatte nicht viel andere Möglichkeiten, seinen überraschten Unmut kundzutun als einen Laut von sich zu geben, denn das Argumentieren war den Gästen im Rampenlicht vorbehalten. Wir hier aber können Argumente austauschen. Wenn man denn welche hat. Übrigens: Wo ich etwas noch nicht beantwortet habe, dann deshalb, weil es wegmoderiert wurde.
Danke @Marienzweig


0
 
 kreuz 8. Februar 2013 

jeden Tag neu versuchen..

..ein besserer Mensch zu werden. das ist das Schwierigste am Christsein.
gesegnetes WE

\"I don`t wanna talk about You/ like You`re not in the room\"
(ich möchte nicht über Dich reden/ als ob Du nicht da wärst)

www.kathtube.com/player.php?id=30129


1
 
 Marienzweig 8. Februar 2013 

Bitte anders!

@Adson von Melk
Danke, dass Sie für @Descartes eingesprungen sind.
Ich bin wie Sie der Ansicht, dass jeder seine Argumente äußern und Gegenargumente anführen darf, solange dies sachlich geschieht.
Als beleidigend habe ich @Descartes nie empfunden. Er war immer höflich, vielleicht etwas kühl.
Vor Wochen hatte ich einen -ich möchte sogar sagen- fruchtbaren Austausch mit ihm.
Zu keiner Zeit hatte ich mich dabei unwohl gefühlt.
Wir sollten @Descartes nicht wie einen Hund davonjagen. Das wäre schrecklich!
Behandeln wir ihn doch, wie wir selbst behandelt werden möchten - mit Achtung.
Wir beklagen uns über die ungerechte und einseitige Berichterstattung, die konservativ gesinnten Christen in den Medien zuteil wird.
Haben wir nicht Besseres zu bieten?
Wir haben!
Und so hoffe ich, dass @Descartes zurückkommt.


4
 
 kreuz 8. Februar 2013 

danke @ Adson

\"Und deshalb verlange ich von mir als Christ dasselbe für einen Poster wie @Descartes.\"


3
 
 Adson_von_Melk 8. Februar 2013 

PS. Frau Noes Artikel war nach den Turbulenzen

der letzten Tage wirklich eine Wohltat.


1
 
 Adson_von_Melk 8. Februar 2013 

Vielen Dank, @Gertrud

Für den Herrn Lohmann verlange - ja, VERLANGE ich im Namen einer ordentliche Debatte, dass man ihn anhört, auch wenn man anderer Meinung ist. Und vor allem dass er nicht wegen seiner Meinung angepöbelt wird.

Und deshalb verlange ich von mir als Christ dasselbe für einen Poster wie @Descartes.

Ich bin anderer Meinung als er, manche seiner Ansichten kann ich gar nicht nachvollziehen. Und ja, auch er formuliert gern provokant. Aber er hat schon auch das Recht, sich zu äußern.

Darauf wollte ich hinaus: Wir Christen sollten uns doch besser benehmen als unsere Gegner. Wie war das mit der Feindesliebe?


3
 
 gertrud mc 8. Februar 2013 
 

@Adson
Gut, dass S i e auch hier sind.


1
 
 Descartes 8. Februar 2013 
 

@medpilger89

Dann gibt es erst mal keine Schmetterlinge mehr. Worauf wollen Sie hinaus?


4
 
 Descartes 8. Februar 2013 
 

Schlimmer grölen als die \"Meute\" gegen Lohmann bei Lanz und Jauch

anstatt sachlich zu argumentieren. Ich habe einige konkrete und grundlegende Argumente für meine Position in Erwiderung auf ach so sicher hier behauptete Annahmen genannt. Man muss nicht darauf eingehen, aber man sollte sich dann auch nicht damit herausreden, dass der Diskissionspartner nicht ernst zu nehmen sei und deshalb auch seine Argumente, das ist dann doch zu bequem. Mag sein, dass es thematisch zu weit führt, hier wieder auf Evolution und Theodizee zu kommen, aber meiner Meinung nach hängt das einfach mit dem Sachverhalt zusammen. Wenn das alles so abstrus ist, dann versucht doch, es zu widerlegen bzw. euren Standpunkt besser zu belegen und gebt nicht so schnell auf.
Danke @Adson!


5
 
 Adson_von_Melk 8. Februar 2013 

Vom Troll unterscheidet @Descartes die Ehrlichkeit

Ich habe vor ein paar Monaten eine lange Debatte zum Thema Vernunft und Glaube mit ihm geführt, und zwar aus genau denselben Gründen, die er weiter unten für sein Hiersein angibt.
Natürlich konnten wir uns nicht einigen: ich bin Katholik, er ist Atheist oder zumindest extremer Agnostiker, und philosophisch neigt er zum Materialismus/Szientismus. Sieht man ja auch hier.

Anders als @Kathole so oft, betrachte ich Widerspruch aber nicht gleich als feindseligen Akt aus allzu schnell unterstellten minderwertigen Motiven, sondern als Gelegenheit, möglichst gewinnend meine christlichen Argumente vorzulegen.

Poster @Descartes folgt seinem Namensgeber, insofern er alles in Zweifel zieht, bis zu einem Punkt wo ich nur mehr den Kopf schütteln kann.

Aber Troll? Zum Troll gehört die Unehrlichkeit, und @Descartes meint im Großen und Ganzen, was er sagt. So gruselig wir das auch finden mögen.


6
 
 Christa 7. Februar 2013 

Danke Frau Noé

Genau so sehe ich das auch. Wenn man zu Lehre der Kirche steht und dies auch noch öffentlich bekennt wird man verlacht. Wir sind eine wertelose Gesellschaft geworden, aber ein Funke Hoffnung bleibt - das Gebet!!


2
 
 medpilger89 7. Februar 2013 

Die gesammelten Werke von Decartes

nochmal durchgelesen und in einem schockartigen Zustand nachgedacht, wo man auf diese Weise denken lernt. Vielleicht stammt er von einem anderen Stern, jedenfalls Logik ist nicht sein Ding. Troll ist pragmatisch ausgedrückt, denn diese Denkart ist pervers. Ich denke, dass ihm eine breite Masse hier im Forum nicht folgen kann.


2
 
 Bene16 7. Februar 2013 
 

Danke @Kathole

Ich erinnere mich an die versuchte Diskussion mit Descartes zum Artikel „99%“ (Thema: Kindsmissbrauch durch Priester)

Er:
„Wenn es nicht einmal bei den Priestern seiner Kirche einen göttlichen Eingriff gibt, wo es so nötig und ihm doch möglich wäre, dann kann und sollte auch die Angst vor Sinn- und Haltlosigkeit nicht dazu verleiten, die Hypothese von Gottes Existenz auf Biegen und Brechen anzunehmen.“

Ich:
„Wie wollen Sie entscheiden, wo göttliche Eingriffe stattfinden?“

Er:
„Verstoß gegen Naturgesetze, wie wir sie kennen. Zum Beispiel Laufen auf Wasser, das nicht gefroren ist, und wo der Läufer nicht so klein ist wie ein Insekt und nicht so schnell wie die sogenannte Jesus-Echse.“

Was soll das? Wieso hätte ein auf dem Wasser laufender Mensch irgendjemanden davon abgehalten, ein Kind zu missbrauchen?
Mit dieser Antwort hatte sich der stets alles in Frage stellende Descartes für mich enttarnt.


3
 
 medpilger89 7. Februar 2013 

@decartes

Noch ne Frage: Was passiert wohl, wenn man alle existierenden Raupen zertritt? Wo kommen dann die Schmetterlinge her ?
Na, dämmert es jetzt ?


2
 
 Kathole 7. Februar 2013 
 

@Descartes: Apropos \"schleichen\": Schleich Dich, Du Troll! ...

... sage ich da einmal auf gut bayrisch. Ihre sinnfreien und an Abstrusität kaum überbietbaren Ergüsse im Kommentarbereich dienen immer nur einem destruktiven Zweck: Vom eigentlichen Thema abzulenken, die Diskussion auf Nebengleise zu verlagern und die Lesbarkeit sowie den Zusammenhang der Kommentare mit den Artikeln und untereinander zu zerstören.

Meine Diagnose: Sie sind ein Troll! Und Tschüss!

www.bayrisches-woerterbuch.de/scha-schl.html


5
 
 Descartes 7. Februar 2013 
 

@wedlerg und Dismas - Wir schleichen uns ins Leben und genauso wieder hinaus.

Dieser Satz wurde von einem Experten in der Sache als Summarum der heutigen Erkenntnisse zum Anfang und Ende des Menschenlebens gesagt (Quelle kann ich noch nachliefern).
Prof. Blechschmidt ist nicht mit der modernen Humanbiologie gleichzusetzen. Es gibt keine klare Definition von Leben. Man kann zwar einige Eigenschaften festlegen, aber es gibt immer Fälle, worüber man sich streiten kann, z. B. Viren. Noch schwieriger ist es mit der Festlegung, was einen oder den Menschen ausmacht, denken wir z. B. an die Definition des Hirntods. Viele einzelne Zellen einer Leiche leben noch. Wir beinhalten außer den körpereigenen Zellen noch Unmengen von Untermietern. Dennoch bestehen wir aus gewissermaßen toten Molekülen. Die unterschiedliche Definition verschiedener Kulturen zeigt ebenfalls, wie schwierig eine Festlegung ist, wenn es sogar bei den Juden, die doch einen guten Draht zum Allwissenden haben sollten, so ganz anders ist als es doch auch eurer Auffassung nach die Erkenntnisse der Wissen


2
 
 Descartes 7. Februar 2013 
 

@Dismas - \"Aber diese Leute glauben wohl auch wie Goethe,

dass Frösche einfach aus Schlamm entstehen\"

Nach dem, was wir heute wissen, lag er doch gar nicht so falsch, oder?
Was die \"tierischen Zwischenphasen\" (offenbar bei der Ontogenese) betrifft: Wussten Sie, dass der menschliche Embryo Kiemenspalten ausbildet und wir mit dem Kiefergelenk der Krokodile hören?


1
 
 Descartes 7. Februar 2013 
 

@willibald reichert

Sie fragten: \"Ich frage mich immer wieder, warum er hier und mit welcher Absicht postet\"

Ich möchte erfahren, mit welchen konkreten Argumenten und Techniken Überzeugungssysteme arbeiten, die Menschen fischen wollen. Wo ich selbst nicht wüsste, was ich an deren Stelle gegen von mir vertretene Argumente vorbringen könnte, da erfahre ich es hier und lerne so auch mehr über die Sache und über meinen eigenen Standpunkt. Das finde ich unheimlich spannend, und irgendwie auch persönlich hilfreich, sonst würde es mich nicht so interessieren.


4
 
 medpilger89 7. Februar 2013 

@Descartes

Wir neigen oft dazu, kompliziert zu denken, um Lösungen zu finden. Es geht aber auch anschaulich und treffend in dieser Frage und somit für jeden verständlich::

Wer einen Raupe zertritt, hat einen Schmetterling getötet.


1
 
 willibald reichert 6. Februar 2013 
 

wedlerg

Descartes kommt man auch mit Fakten nicht
bei, weil nicht sein darf, was seinem Weltbild
zuwider läuft. Ich frage mich immer wieder,
warum er hier und mit welcher Absicht postet.
Wer so gegen F a k t e n resistent ist, inspiriert
nicht unbedingt zum Lesen seiner Beiträge.


2
 
 Dismas 6. Februar 2013 

@wedlerg

Sehr richtig, danke für die klare Aussage. Die moderne Humanbiologie (Prof.Belchschmidt) Hat nachgewiesen, dass gilt: \"Mensch von Anfang an\", Aber diese relativistischen Ideologen wollen das nicht gelten lassen, weil sie öffentlich als Kindestöter dastehen würden(die die Abtreiber längst sind) und nicht mehr solche große Geschäfte machen würden. Aber hier gelten eben keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, weil sie eben nicht genehm sind. Jede andere Definition ist willkürlich und geardezu unsinnig. Es gibt keine \"tierische Zwischenphasen\" wie im 19.Jahrhundert der Darwimnist Heckel lehrte. Aber diese Leute glauben wohl auch wie Goethe, dass Frösche einfach aus Schlamm entstehen-


3
 
 wedlerg 6. Februar 2013 
 

@Descartes: Die Biologie ist da anderer Meinung

Das Leben beginnt nun mal mit der Befruchtung. Danach entwickeln wir uns nur noch. Diese Erkenntnis der Biologie ist schon ein paar hundert Jahre alt und hat sich in Zeiten der Genetik eigentlich nur verfestigt. Insofern sind ihre Betrachtungen zu Eizelle und Spermien total daneben.

Gut, es gibt Kuluren, die das Leben mit der Geburt beginnen lassen wollen (Judentum) oder nach einigen Wochen mit der Beseelung (Teile des Islam). Dass die aufgeklärte Gesellschaft sich aber eigentlich einig ist, dass solche Vorstellungen nicht haltbar sind, versteht sich von selbst.

Der moderne Utilitarismus relativiert zwar manches, aber dann eben unrational. Es erinnert an die DDR, als man noch vom Fischstadium (bis 3.Monat) ausging, um die Fristenlösung zu kaschieren. Heute nimmt man die Nidation, um Klonierungsexperimente und in vitro Fertilation zu legitimieren.


2
 
 Descartes 6. Februar 2013 
 

Die Eizelle, gegen die sich die Mutter in spe entschieden hat, dürfte nicht viel Leid erfahren,

ebenso wie die unzähligen Menschen, die nie gezeugt wurden. NICHT einzugreifen und entstehen zu lassen ist immer AUCH eine Entscheidung. Natur ist kein Synonym von Gut.

Zitat: \"Wo beginnt also das Leben [...] denn jede andere Festlegung wäre reine Willkür.\"

Schon die Eizelle gehört zum Reich des Lebendigen, und auch die Samenzelle. Andererseits reproduzieren sie sich nicht direkt und haben kaum einen Stoffwechsel, ähnlich wie Viren. Sind sie also doch nicht lebendig? Macht dann also die Verschmelzung von DNA das Leben aus? Oder doch die Nidation, bis dahin ja noch die Plazenta dabei ist? Ich meine, es lässt sich einfach kein Zeitpunkt finden, an dem man den Beginn eines menschlichen Individuums argumentativ überzeugend festlegen könnte. Die Ontogenese ist ein allmählicher Prozess.


0
 
 Descartes 6. Februar 2013 
 

Ich denke, was die Leute so empört, ist die scheinbare oder tatsächliche Verharmlosung des Leids

betroffener Frauen, die dadurch zustandekommt, dass ihnen nahegelegt wird, dass die einzige mit dem Gewissen und Gottes Gesetz vereinbare Entscheidung die \"für das Leben\", nämlich die möglicherweise befruchtete Eizelle und das Austragen des heranwachsenden Individuums sei. In dem Artikel wird zwar betont, dass die Lehre der Kirche oder Gott ja überhaupt nichts vorschreiben und Gott den Menschen die Freiheit nicht umsonst gegeben habe, aber gleichzeitig wird ein göttliches Gesetz daraus gemacht, biologisches Leben zu pflegen. Und wehe, man entscheidet sich falsch, also gegen Gott. Was passiert denn dann? Im Grunde wird doch davor gewarnt, in die Hölle zu kommen, wenn man die Pille danach nimmt. Also um die Menschen vor noch viel Schlimmerem zu bewahren, müssten sie ihr Kreuz auf sich nehmen.


2
 
 borromeo 6. Februar 2013 

Danke für den ausgewogenen und sehr katholischen Beitrag, Frau Noé!

Vor einiger Zeit hatte ich Gelegenheit, mit Martin Lohmann bei einem Glas Bier zusammenzusitzen. Es entwickelte sich ein Gespräch, bei dem klar wurde, daß Lohmann mit beiden Füßen auf der Erde steht und sich durch Freundlichkeit, Bestimmtheit und einen klaren katholischen Glauben auszeichnet.

Wenn heutzutage gerade für unsere Gesellschaft so wichtige Menschen, die nicht nur an der Oberfläche bleiben, sondern sich tiefgehend mit Sinn und Ziel des Lebens beschäftigen, öffentlich verlacht und verhöhnt werden, so sagt das sehr viel (leider aber nichts Gutes) über den Zustand unserer ach so freien und liberalen Gesellschaft aus. Wie andere hier schon schrieben, ist das nicht das erste Mal, daß der häßliche Mob in Deutschland sein Gesicht zeigt.

Gebe Gott, daß sich einerseits mehr Menschen von der Sorte Lohmann positiv einmischen und andererseits, daß die Menschen wieder zur Vernunft kommen, jenseits der Spaß- und Kommerzgesellschaft.


3
 
 moi 6. Februar 2013 

So war Jesus nicht

@der Neue

Sie fragen: \"Glauben Sie, Jesus hätte das Studiopublikum als \"dummdreisten Pöbel\" bezeichnet?\"

Ob er genau diese Worte benutzt hätte, kann ich Ihnen nicht sagen, aber ich kann Ihnen versichern, dass Jesus in seiner Wortwahl sehr direkt und absolut nicht zimperlich war. Ein paar Beispiele gefällig?
\"ihr Schlangenbrut und Otterngezücht\"
\"lass die Toten ihre Toten begraben\"
\"weiche von mir Satan\"
\"was habe ich mit dir zu schaffen, Weib?\"
\" es ist nicht schön, das Brot der Kinder zu nehmen und den Hunden hinzuwerfen\"
\"ihr seid Kinder des Teufels\"

Es ist ganz klar, dass Jesus voll Liebe war, aber echte, tiefe Liebe ist ernst, wirklich ernst. Es gibt auch absolut nicht die Geringste Überlieferung eines Lachens von ihm.
Mir scheint es so, als ob viele Leute die Evangelien nicht aufmerksam lesen und sich stattdessen ein Bild von Jesus machen, dass der heutigen Zeit entspricht. Ein Wohlfühljesus a


1
 
 Kraftquelle 6. Februar 2013 
 

Jeremia 1 5

Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt, zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt. Diesen Satz würde ich am liebsten in allen Frauenarztpraxen und Krankenhäuser groß aushängen. Er ist aus dem alten Testament, also schon sehr alt und so aktuell. Was wir einfach so kaputt machen mit z. B. einer kleinen Pille danach.


3
 
 pgruhn 6. Februar 2013 
 

Email-Adresse Martin Lohmann

Über die Adresse

[email protected]

können Sie ihn erreichen, er freut sich sehr über positive Rüccckmeldungen.


1
 
 kreuz 6. Februar 2013 

gibt es eine aktuelle mail-Adresse

wo man sich bei Herrn Lohmann bedanken kann?

www.kathtube.com/player.php?id=29889


1
 
 Marienzweig 6. Februar 2013 

Alle Achtung, Herr Lohmann!

Auch in der heutigen Abendsendung des ZDF bei Markus Lanz hat sich Herr Lohmann sehr gut geschlagen.
Sachlich und fair machte er seine Äußerungen und stand couragiert zu seiner Meinung und zur kirchlichen Lehre.
Der HERR möge auch uns/mir das nötige Stehvermögen verleihen, für das einzustehen, was doch so wichtig ist: Das von Ihm geschaffene Leben.
Vorhin habe ich eine Dankesmail an Herrn Lohmann via K-TV geschrieben.
Ich hoffe, der Sender gibt sie an ihn weiter.


3
 
 Mami26 6. Februar 2013 
 

Hinweis

Ich moechte auch hier in diesem Zusammenhang auf Rebecca Kiessling hinweisen, eine Amerikanerin, die durch Vergewaltigung gezeugt wurde. Sie tritt zur Zeit in USA in der Lebensrechtsbewegung ganz gross auf, und gibt Zeugnis darüber ab, wie ein Leben nach einer Vergewaltigung aussehen kann. Sie zeigt Hoffnung und vertritt eindeutig den 100% Schutz eines jeden Menschen, auch desjenigen, der durch Vergewaltigung, Inzest und unter Lebensgefahr der Mutter entsteht.

www.rebeccakiessling.com/about_rebecca.html


3
 
 Mami26 6. Februar 2013 
 

@Der Neue

Jesus hat die Pharisaeer seiner Zeit noch ganz anders betitelt, Matthäus 23, wenn ich mich nicht irre.


2
 
 Hadrianus Antonius 6. Februar 2013 
 

Ein herrlicher Artikel

Frau Noé und kath.net seien für die Veröffentlichung dieses herrlichen textes herzlich gedankt.
Das ist Neuevangelisierung pur!
Proficiat


3
 
 Antonio 5. Februar 2013 
 

Danke Linda!


3
 
 JohnPaul 5. Februar 2013 

Klasse

Danke für diesen Beitrag! So isses!

Und ansonsten volle Zustimmung zu veruschka.


4
 
 Doose Rosa 5. Februar 2013 
 

Was gilt nun?

Nach der Information unter dem folgenden Link ist die Befruchtung bei Einnahme dieser Pille nicht ausgeschlossen, folglich doch auch der Eisprung nicht!! Da aber die Gebärmutterschleimhaut verändert wird, bleibt das Problem der Frühabtreibung bestehen. Welche medizinische Aussage ist nun verlässlich? .
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=31512


2
 
 Konrad Georg 5. Februar 2013 
 

Wobei sie weiß, daß die katholischen Krankenhäuser

dafür garnicht vorbereitet sind.

Dafür stehen 5 andere eigens zur Verfügung!

War das ganze getürkt?


2
 
 prodomodom 5. Februar 2013 
 

Pro domo domini

Aus meiner 19- jährigen Erfahrung im medizinischen
Bereich kann dieser Fall sich jedenfalls nicht so zugetragen haben, wie es die Presse erfolgreich dargestellt hat.

Eine Gynäkologin im Notdienst will ihrer
Patientin helfen und ruft zunächst in zwei katholischen Krankenhäuser an.
Soweit so gut.
Danach hat Sie nichts Besseres zu tun diesen
\"Fall \"medienwirksam an die Presse zu spielen.
Nicht zuletzt wegen der ärztlichen Schweigepflicht problematisch- wurde die
Patientin gefragt , ob sie damit einverstanden ist?
Ohne großen Aufwand lässt sich zumindest besagte Gynäkologin ausfindig machen.
Kein Arzt würde so eine Öffentlichkeit
ohne großen geldwerten Vorteil suchen.

Es gibt im medizinischen Bereich weit größere
Skandale , die wirklich an die Öffentlichkeit sollten.

Wo richtet sich der große medial ausgelöste Sturm der Öffentlichkeit eigentlich gegen den oder die Vergewaltiger?


5
 
 jean-louis 5. Februar 2013 
 

Die Aussagen von Kardinal Meisner sind in der Tat klar und stellen keinen Bruch mit der traditionnellen Lehre dar. Sie werden jedoch von verschiedenen Medien und Personen des öffentlichen Lebens bewusst umgedeutet, und es wird ein Dammbruch suggeriert, den es in Wirklichkeit nicht gibt. So was nennt man Manipulation. Vorausgesetzt natürlich, dass bei den erwähnten Präparaten die Nidation des bereits befruchteten Eis nicht verhindert wird.


1
 
 placeat tibi 5. Februar 2013 
 

@Kairos - hier Kard. Meisners Aussage

\"Wenn ein Präparat, dessen Wirkprinzip die Nidationshemmung ist, mit der Absicht eingesetzt wird, die Einnistung der bereits befruchteten Eizelle zu verhindern, ist das nach wie vor nicht vertretbar, weil damit der befruchteten Eizelle, der der Schutz der Menschenwürde zukommt, die Lebensgrundlage aktiv entzogen wird. \"
--------
Umgekehrt: erlaubt wäre im Fall der Vergewaltigung ein Präparat, das ausschließlich eine befruchtungsverhindernde Wirkung hat. (ob es das gibt bis jetzt, weiß ich nicht, es scheint zumindest umstritten).

Deshalb verstehe ich weder Nehers Interpretation Meisners, noch das Bohei um Lohmanns Aussagen.


3
 
 Kairos 5. Februar 2013 
 

@veruschka

Wunderbar, dann erübrigt sich die Diskussion um Meisner Aussagen ja, er hat der Kirche damit einen großen Dienst geleistet.

@Bene16
Wir reden hier von einer möglichen Schwangerschaft infolge Vergewaltigung!
Selbstverständlich wäre das eine Schaden, deshalb sprach Kardinal Meisner explizit von \"Verbrecherischer Befruchtung\". Diese gilt es zu verhindern, und das ist ganz im Einklag mit kath. Lehre möglich.


4
 
 Josepha-Maria 5. Februar 2013 
 

Wenn nix mehr geht - Katholiken-Bashing geht immer

Günther Jauch habe ich gestern aus Protest NICHT gesehen. Ich ertrage das nicht dieses Geschimpfe auf meine Kirche.

Wenn den Redakteuren bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten nix mehr einfällt Katholiken-Bashing geht immer.
Jeder darf dann mal draufhauen auf die katholische Kirche.
Und dafür bezahle ich auch noch mit meinen Gebühren....
Aber sie können 10x katholikenfeindliche Sendungen machen Herr Jauch ich stehe zu meiner katholischen Kirche und Ihren Moralvorstellungen.


2
 
 veruschka 5. Februar 2013 
 

Danke für diesen wunderbaren Artikel.
Inzwischen ist auch ganz klar das passiert, was Herr Lohmann sich vom Kardinal gewünscht hat, nämlich ganz klare Worte: Es GIBT nach einer Vergewaltigung eine Pille danach, die die Einnistung des befruchteten Eis nicht verhindert. Die Verabreichung dieser Pille danach an vergewaltigte Frauen ist auch ethisch zulässig. Näheres hier: http://www.domradio.de/themen/ethik-und-moral/2013-02-05/diskussion-um-die-pille-danach

und hier: http://www.derwesten.de/politik/nrw-bistuemer-folgen-kardinal-meisner-bei-pille-danach-id7567833.html

Die Kirche rückt damit keinen Meter ab vom Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Der Kardinal zeigt damit, dass er bereit ist, Abtreibungen nach einer unerwünschten Schwangerschaft zu verhindern.
Denn ( @ willibald reichert): Es gibt bereits Stellen, die Frauen bei unerwünschter Schwangerschaft liebevoll unterstützen, nur ZWINGEN kann man die Frauen zur Geburt eines Kindes nicht.


5
 
 Bene16 5. Februar 2013 
 

@Kairos

Sie schreiben, es gehe „um eine möglicherweise (!) nidationshemmende MedikamentenNEBENwirkung“.
Die Behandlung welcher KRANKHEIT ist denn in diesem Fall die MedikamentenHAUPTwirkung.

Ist in Ihren Augen Schwangerschaft diese „Krankheit“? Oder die Tatsache, dass das möglicherweise heranwachsende Kind unerwünscht ist?


3
 
 Kairos 5. Februar 2013 
 

@placeat tibi

Sie missverstehen mich, ich stelle nicht die Verurteilung von Abtreibung infrage, sondern den Versuch, den Abtreibungstatbestand immer weiter auszudehnen. Die Kirche geht hier mit der Ablehnung von Nidationshemmern sowieso schon über die medizinischen und juristischen Kriterien hinaus, wenn jetzt auch die bloß möglicherweise vorhandene Nebenwirkung der Nidationshemmung als dezidierte Abtreibung angesehen würde, dann wird die Sache extrem. In keinem anderen Bereich wird einem Christen auferlegt, etwas prinzipiell zu unterlassen, wenn sein Tun nur möglicherweise in der Nebenwirkung z.B. einen tödlichen Unfall verursachen könnte. Wenn es um Frauen und Schwangerschaft geht, werden oft gleich die extremstmöglichen Handlungs-Interpretationen bemüht. So etwas beschädigt die moralische Glaubwürdigkeit der Kirche, deshalb bin ich sehr froh, dass Kardinal Meisner (wie zuvor schon Papst Benedikt in der Kondomfrage) von diese extremistischen Spitzfindigkeiten abgerückt ist.


4
 
 Tin 5. Februar 2013 
 

Pille und Pinke...

...Geld regiert die Welt. Die Pille \"vorher\" oder \"danach\" steht an Position uno, der Mensch namens Frau ist da weniger wichtig. Wer macht wohl den größten Batzen Geld, die Waffen oder die Pillen ? Möchte mal wissen, welche Nebenwirkungen Frauen erdulden können, wenn sie diese Medizin einnehmen und das jahrelang ?. Es müsste doch tausende Frauen in der BRD, Millionen in Europa, Nord- & Südamerika geben die an den Nebenwirkungen die auftreten Schaden erduldet haben. Wo ist ihre Lobby ? Ist es eigentlich nicht auffallend, dass überwiegend die Pille \"vorher\" dort angeboten wird, wo das Christentum prägend Spuren hinterlassen hat und hinterlässt ?.


2
 
 Nada 5. Februar 2013 
 

Wie damals

wird heutzutage ein ideologischer Hass ge-pflegt, bei allem, was mit Kirche und Gottes Wort zu tun hat.
Meine minderjährige Verwandte wurde anno 1945 von einem Besatzungssoldat vergewaltigt. Und das im katholisch-westfälischen Milieu. Allen Widerständen zum trotz durfte die \"Frucht\" das Licht der Welt erblicken und wurde auch nicht abgeschoben. Dieser Mensch, der die heutigen Debatten über lebens- un- wertes Leben verfolgt, ist zutiefst empört darüber, wer sich alles die Gewalt über Leben und Tod anmaßt. Die katholische Kirche und ihre mutigen Nachfolger, bekannt oder unbekannt, werden sich niemals einen Maulkorb umhängen lassen und dem jeweiligen Zeitgeist huldigen.


2
 
 placeat tibi 5. Februar 2013 
 

@kairos

1) Einen ungeborenen Menschen das Lebensrecht zuzugestehen ist kein \"extremer moralischer Maßstab\". Da mittlerweile auch zunehmend Naturwissenschaftler erkennen, daß sich das Ungeborene nicht zum Menschen, sondern von der Empfängnis an als Mensch entwickelt, sollte diese Position selbstverständlich sein.
2) Was soll das für eine Ethik sein, die sich an dem orientiert, was gerade en vogue ist?
3) Ist es legitim, in Bezug auf die von der Kirche betriebenen Einrichtungen die eigenen ethischen Prinzipien auch umzusetzen und sie tut es. Genau das wird ja angegriffen!
4) Und nein, Holocaustvergleiche sind hier unnötig und fehl am Platz. 100000 Abtreibungen p.a. allein hier sprechen für sich!


4
 
 Kairos 5. Februar 2013 
 

Mit Mord- und Holocaustvergleichen

kommt man in diesem Thema nicht weiter.
Hier geht es um eine möglicherweise (!) nidationshemmende MedikamentenNEBENwirkung; wer das mit der beabsichtigten Tötung von Menschen gleichsetzt, muss wissen, dass er in absolut jeder Hinsicht provoziert. Extreme moralische Maßstäbe anzusetzen und gleichzeitig zu wissen, dass diese nicht die geringste Aussicht auf Umsetzung haben, führt die Kirche auf den Weg selbstgerechten Sektierertums und zur völligen Einflußlosigkeit auf die ethische Debatte.
Meisners Einlassung war notwendig und richtig!


4
 
 Aegidius 5. Februar 2013 
 

Jesus, DerNeue und der erste neue Mann?

Danke für Ihre freundliche Frage mit Belehrungsabsicht.

Ich weiß nicht, ob Jesus das Studiopublikum als \"dummdreisten Pöbel\" bezeichnet hätte. Was Jesus heute sagen würde, weiß ohnehin nur Heiner Geißler. Ich weiß allerdings, daß ich die Personen, die den Berliner Marsch für das Leben regelmäßig bedrängen und niederschreien, als \"dummdreisten Pöbel\" bezeichnen würde, und daß ich deren Opfer genauso wie auch Martin Lohmanns gedenken will.
Im übrigen kannte Jesus kernige Ausdrücke wie \"Ich kenne Euch nicht!\", \"Schlangenbrut\", \"Heuchler\", gar \"Weiche von mir, Satan!\"
Wenn es also falsch war, was ich geschrieben habe, weise es nach. Wenn nicht, warum empörst Du Dich?


2
 
 Marienzweig 5. Februar 2013 

Ich stelle mir gerade vor, ...

... dass der eine oder andere aus dem Publikum durchaus bereit gewesen wäre, sich die Argumente und Ausführungen Herrn Lohmanns zumindest anzuhören.
Das heißt nicht, ihnen gleich zuzustimmen.
Doch sich von einer grölenden Meute umgeben zu sehen, lässt diese Bereitschaft, sich dem Pro und Contra der Argumente zu stellen, schmählich in sich zusammensinken.
Und Offenheit wird so zur Feigheit.
Diese wenigen fiktiven Zuhörer aus dem Publikum, an die ich jetzt denke, hätten aber beispielsweise aufstehen und den Zuschauerraum verlassen können, um so ein Zeichen ihrer Missbilligung zu setzen.
Stattdessen haben sie mitgelacht und mitgegrölt.

Hatte denn wirklich keiner von ihnen wenigstens im Ansatz Sympathie für das Anliegen des Lebensschutzes?
Oft fehlt es (uns/mir) am nötigen Mut, sich ausserhalb zu stellen.
Der Gruppen- in diesem Fall Meutedruck kann gewaltig sein!


3
 
 Kathole 5. Februar 2013 
 

@DerNeue

Über Stil und Stilmittel kann man sicher immer unterschiedlicher Ansicht sein. Ein Erzbischof Dyba ist sicher anders aufgetreten als etwa ein Bischof Hanke, obwohl es kaum Unterschiede in den Überzeugungen und Einschätzungen zwischen ihnen geben dürfte (außer daß Ersterer inzwichen, mehr noch als schon zu Lebzeiten, den totalen Durchblick haben dürfte ;-)).

Wer es überwiegend mit sensiblen und aufgeschlossenen Menschen zu tun hat, braucht nicht zu brüllen wie ein Löwe. Wer sich aber mit den reißenden Wölfen im Schafspelz anlegt, von denen einige gelegentlich auch Mitra tragen sollen, der kann gar nicht laut und deutlich genug brüllen.


4
 
 placeat tibi 5. Februar 2013 
 

Ich danke,

liebe Linda Noé, für diesen Beitrag, für Inhalt wie Tonfall.
Bitte mehr davon!


2
 
 DerNeue 5. Februar 2013 
 

@ Kathole (Fortsetzung)

... und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. (Mt 5,11)


0
 
 DerNeue 5. Februar 2013 
 

@ Kathole

Ich stimme Ihnen in Bez. auf die beschriebenen geschichtlichen Parallelen sehr zu. Ebenso hat Herr Lohmann meinen absoluten Respekt u. meine Hochachtung, in so einer Situation für die Kirche und den Glauben einzutreten.
Dennoch sind wir zu einem anderen Verhalten berufen als andere Menschen als \"dummdreisten Pöbel\" zu bezeichnen.

Jesus fordert uns auf \"Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; ... Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.“ (Mt 5,44ff)
So sehr mich solche Sendung auch ärgern, so sehr hilft mir die Seligpreisung Jesu, die hier besonders gut passt: \"Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise ver


2
 
 aragorn1 5. Februar 2013 
 

@Kairos

Zitat @Kairos: \"Bis zu 50% der befruchteten Eizellen sterben sowieso spontan ab\"
So wie wir keinen Einfluss auf natürlich abgehende befruchtete Eizellen haben, haben wir auch keinen Einfluss auf den natürlichen Tod eines Menschen. Es sei denn, wir tun ihm Gewalt an. Sei es nun im Mutterleib oder ausserhalb....


2
 
 Selene 5. Februar 2013 
 

K.O Tropfen

Bleibt noch zu erwähnen, dass der konkrete Fall in Köln ohne k.o.- Tropfen gar nicht eingetreten wäre.

Warum tritt kein Politiker dafür ein, diese menschenfeindlichen Tropfen aus dem Handel zu ziehen?


2
 
 willibald reichert 5. Februar 2013 
 

medpilger89

Ich möchte Ihre Aussagen um einen Umstand ergänzen, den ich kürzlich schon einmal hier
zur Sprache gebracht habe. Warum bietet die
Katholische Kirche mit ihren immensen Steuereinnahmen nicht die Möglichkeit, die doch wohl überschau-
bare Anzahl von Kindern, die nach einer
Vergewaltigung geboren würden, in einer
ihrer zahlreichen sozialen Einrichtungen aufzunehmen und später zur Adoption
freizugeben? Dannn könnte man auch sagen, daß zumindest in diesen Fällen
wirklich genuin katholisch gehandelt würde
und die Leute würden sehen, daß den
Reden ein wirklicher, auch finanzieller,
Einsatz ,folgen würde. Wenn ich die unnützen Millionen Euro für Dialagpro-
zeße, Diözesansynoden und sonstige
Alibiveranstalt
ungen in Betracht ziehe, dann wären das
nur Peanuts vom großen Kuchen Kirchen-steuer. Mein Bistum Trier leistet sich
beispielsweise trotz einer Unterdeckung im Haushalt von ca. Euro 19 Mio. eine sog.
Bistumssynode, die mit Euro 350.000 ver-


1
 
 Kathole 5. Februar 2013 
 

@Kairos: Zu einem liebevollen Miteinander... gehört auch, die Wahrheit klar auszusprechen

ZITAT: \"Den meisten Menschen erschließt sich \"Du sollst nicht töten\" in diesem Zusammenhang schlicht nicht, weil es in der alltäglichen Lebenserfahrung so nicht wahrgenommen wird.\" ZITAT-Ende
Genau dasselbe hätte man vor 70 Jahren von der fabrikmäßigen Ermordung der Juden in KZ\'s durch die Nazis sagen können. Der \"normale Deutsche\" sah zwar, wie Juden gesucht, abgeholt und weggeführt wurden. Doch einerseits hatte ihm die Nazi-Propaganda bereits klargemacht, daß es sich um Untermenschen und Volksschädlinge handeln würde, sodaß in deren Entfernung aus der Gesellschaft der Herrenmenschen ja nichts Anstößiges mehr gesehen wurde, und andererseits wurde er ja von derselben Propaganda beruhigt, daß diese Untermenschen nun auch noch in eine Art erzieherisches Freizeitlager abgeführt würden.
Das Interesse am Erfahren der furchtbaren und grausamen Wahrheit, die hinter den Mauern und Zäunen der KZ\'s verborgen wurde, war ebenso gering wie heute in Bezug auf Abtreibung.


5
 
 sttn 5. Februar 2013 
 

@Kairos

Es kommt immer darauf an wie rum man es darstellt.
Anders gesagt, nur mit schon geborenen Personen: 100 % aller Menschen sterben früher oder später, warum ist es dann verboten das vorab schon mal jemanden töte?

Und es ist unsere Aufgabe immer mehr Menschen klar zu machen was Abtreibung bedeutet. sonst erleben wir das was jetzt viele denken: \"Nur eine Pille und ich bin mein Problem los\"


5
 
 Waldi 5. Februar 2013 
 

Zu diesem hervorragenden Bericht...

möchte ich nur den gewaltigen Unterschied hervorheben, der zwischen dieser respektvollen Besonnenheit und dem pöbelartigen Gegröle der geistlosen und aufgewühlten Massen besteht, die jede moralische und wohlüberlegte Sachlichkeit niederbrüllen!


3
 
 Kairos 5. Februar 2013 
 

Ich denke mal, zu einem liebevollen Miteinander

gehört dann aber auch, dass wir versuchen zu verstehen, warum der katholische Standpunkt gesellschaftlich so unverständlich erscheint. Den meisten Menschen erschließt sich \"Du sollst nicht töten\" in diesem Zusammenhang schlicht nicht, weil es in der alltäglichen Lebenserfahrung so nicht wahrgenommen wird. Bis zu 50% der befruchteten Eizellen sterben sowieso spontan ab, vielfach völlig unbemerkt - reden wir in diesem Zusammenhang von Todesfällen? Deswegen dürfte es auch wenig Überzeugungskraft haben, wenn wir in Bezug auf die \"Pille danach\" sofort von \"Tötung\" sprechen, wenn in diesem Fall bisher allenfalls möglicherweise Mechanismen am Werke sind, die eine Nidation der Zygote behindern (absolut verhindern kann auch die \"Pille danach\" keine Schwangerschaft.
Will man einem Verbrechensopfer in dieser seelischen Ausnahmesituation ernsthaft suggerieren, eine Medikament mit möglicherweise nidationshemmender Nebenwirkung sei \"Tötungswerkzeug\"?
Diese Art \"


6
 
 Waeltwait 5. Februar 2013 
 

SUPER

BEITRAG.

So ist es !!!


3
 
 DerNeue 5. Februar 2013 
 

@Aegidius

Glauben Sie, Jesus hätte das Studiopublikum als \"dummdreisten Pöbel\" bezeichnet?


4
 
 medpilger89 5. Februar 2013 

Danke Frau Noe

Das war besonnen und gründlich aufgezeigt, wie die Thematik gesehen werden muss. Ich möchte Herrn Jauch vor allem, der sich als Moderator recht daneben benommen hat, einmal fragen, ob er bereit wäre, den vielen Menschen, die durch eine Vergewaltigung entstanden sind, in die Augen schauend zu sagen, dass er sie lieber tot sähe. Kathnet hat erst kürzlich über eine junge Frau berichtet, die ihr Dasein einer Vergewaltigung zu verdanken hat. In Bosnien lebt eine Nonne, die von Soldaten vergewaltigt worden ist und das Kind ebenfalls ausgetragen hat. Der Junge ist jetzt erwachsen. Wie müssen diese Menschen denken, wenn sie nur hören, sie seien unerwünscht und sie wären besser ermordet worden.


4
 
 Aegidius 5. Februar 2013 
 

Ich habe die herzlichen und treffenden Kommentare von Linda in den letzten Jahren sehr vermißt!

Martin Lohmann und so vieler anderer, die sich vom dummdreisten Pöbel verlachen oder niederschreien lassen müssen, können wir heute beim mittleren Gesätz des schmerzhaften Rosenkranzes gedenken: \"der für uns mit Dornen gekrönt worden ist\". Jesus ist mit uns, warum fürchten wir uns?


3
 
 Wolff 5. Februar 2013 
 

Liebe Linda!

Herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Artikel!

Ja, es gibt sie noch, die vernüftig denkenden und sich äußernden Frauen, die nicht nur aus Emotionen heraus reden.
Vergelts Gott und Segen für Dich und Deine Familie!

Werner


4
 
 kreuz 5. Februar 2013 

von der Befruchtung

bis zum natürlichen Tod: das muß ich immer wieder erklären, weil viele gar nicht wissen, daß das nicht ultra-konservativ ist, sondern Lehre der HRKK!
UNGEBUNDEN an die pers. Überzeugung, auch wenn sie manchmal übereinstimmen mag.
natürlich ist die Lehre seit dem §218 stark angegriffen worden, und wird ergäzt in der Jetztzeit mit PID und Euthanasie bzw Verständnis für Suizid im Krankheitsfall.

von der mystischen Seite her ist das für mich pers. eine Erklärung, warum der Hl. Geist in D. nicht mehr (so oft) weht...

danke für den Artikel +++

www.kathtube.com/player.php?id=8448


2
 
 Null8fünfzehn 5. Februar 2013 
 

Bravo!!!

Feiner Beitrag, messerscharf beobachtet! Danke!


4
 

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