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Sollen Priester täglich Messe feiern? Vatikandokument nimmt Stellung

28. August 2013 in Weltkirche, 38 Lesermeinungen
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Kleruskongregation beantwortet praktische Fragen: Sollen Priester auch in Abwesenheit von Gläubigen die Messe feiern? Wie sieht die Praxis im Urlaub aus?


Vatikan (kath.net) Unter den Priestern gebe es beispielsweise solche, „die der Ansicht sind, dass auch sie, in der Zeit ihrer wohlverdienten Ferien, das Recht haben, ‚nicht zu arbeiten‘; deshalb unterbrechen sie das tägliche Zelebrieren der Eucharistie.“ Andere fänden, dass „das tägliche Feiern der Messe nicht notwendig sei“, wenn man „nicht für eine Gemeinschaft zelebrieren“ könne. So leitet die vatikanische Kongregation für den Klerus im Schreiben „Die tägliche Feier der Heiligen Messe auch in Abwesenheit von Gläubigen“ zum Thema hin. Doch „diese tägliche Feier zu unterlassen - außer im Falle tatsächlicher Unmöglichkeit - bedeutet, sich der wichtigsten Nahrung zu entziehen, die zur eigenen Heiligung und für den apostolischen Dienst in der Kirche erforderlich ist“. Die Kleruskongregation spricht in diesem Zusammenhang sogar vom Risiko, in eine „Art spirituellen Pelagianismus zu laufen, der eher auf die Kraft des Menschen setzt als auf die Gnade des Herrn“.


kath.net dokumentiert das Schreiben der Kongregation für den Klerus, „Die tägliche Feier der Heiligen Messe auch in Abwesenheit von Gläubigen“, vom 12.8.2013:

Die tägliche Feier der Heiligen Messe auch in Abwesenheit von Gläubigen

Wir wissen sehr wohl, dass es in letzter Zeit immer wieder Priester gibt, die das so genannte „Messe-Fasten“ einhalten, das darin besteht, werktags, ab und zu, manchmal sogar jede Woche, die heilige Messe nicht zu zelebrieren, sie somit auch den Gläubigen vorenthaltend. In manchen Fällen ist der Priester der Ansicht, vor allem wenn er nicht auch direkt mit Seelsorge beauftragt ist, dass das tägliche Feiern der Messe nicht notwendig sei, wenn er sie nicht für eine Gemeinschaft zelebrieren kann. Und dann gibt es auch diejenigen, die der Ansicht sind, dass auch sie, in der Zeit ihrer wohlverdienten Ferien, das Recht haben, „nicht zu arbeiten“; deshalb unterbrechen sie das tägliche Zelebrieren der Eucharistie. Was soll man nun davon halten? Fassen wir die Antwort in zwei Punkten zusammen: die Lehren des Magisteriums einerseits und einige theologisch-spirituelle Betrachtungen andererseits.

1. Das Lehramt

Zweifelsohne finden wir in den Lehramts-Dokumenten keine Weisungen hinsichtlich einer zwingenden Pflicht des Priesters, täglich die heilige Messe zu zelebrieren; es ist jedoch ebenso offensichtlich, dass ihm dies nicht nur empfohlen, sondern auch nahegelegt wird. Lassen Sie mich einige Beispiele nennen. Der Kodex des Kanonischen Rechts von 1983 verweist, im Rahmen eines Kanons über die Pflicht der Priester des Strebens nach Heiligkeit, auf Folgendes: «Die Priester sind nachhaltig eingeladen, täglich das eucharistische Opfer darzubringen » (Kan. 276, § 2 n. 2). Auf die tägliche Feier der Eucharistie müssen sie bereits in der Zeit ihrer Ausbildung vorbereitet werden: «Die Feier der Eucharistie hat der Mittelpunkt des ganzen Seminarlebens zu sein, so dass die Alumnen täglich an der Liebe Christi Anteil haben und die geistliche Kraft für ihre apostolische Arbeit und für ihr geistliches Leben vor allem aus dieser reichen Quelle schöpfen.» (Kan. 246 § 1).

Auf diesen letzten Kanon Bezug nehmend, unterstreicht Johannes Paul II. Folgendes: «Es ist daher angemessen, dass die Seminaristen jeden Tag an der Eucharistiefeier teilnehmen, auf dass sie, im weiteren Verlauf des Lebens, die tägliche Feier der Eucharistie als Grundregel ihres Priesterlebens verinnerlichen. Ihre Ausbildung wird sie auch dazu führen, die Feier der Eucharistie als den grundlegendsten Moment ihres Tages zu erachten.» (vgl. Angelus, 01.07.1990, n. 3; kursiv von uns).

Im nachsynodalen Apostolischen Schreiben Sacramentum Caritatis von 2007, hat Benedikt XVI. vor allem daran erinnert, dass «Bischöfe, Priester und Diakone – jeder seinem Grad entsprechend – die Zelebration als ihre Hauptpflicht betrachten müssen.» (Nr. 39). Daraus hat der Heilige Vater die logische Folgerung gezogen:

« Die priesterliche Spiritualität ist von ihrem inneren Wesen her eucharistisch. [...]Den Priestern empfehle ich deshalb „die tägliche Feier der heiligen Messe, auch wenn keine Gläubigen teilnehmen” (Propositio 38 Bischofssynode). Diese Empfehlung steht zunächst in Einklang mit dem objektiv unendlichen Wert jeder Eucharistiefeier und hat überdies seinen Beweggrund in ihrer einzigartigen geistlichen Wirkkraft, denn wenn die heilige Messe mit Aufmerksamkeit und Glauben erlebt wird, ist sie formend im tiefsten Sinn des Wortes, da sie die Gleichgestaltung mit Christus fördert und den Priester in seiner Berufung stärkt.» (Nr. 80)

Als Nachfolger dieser und weiterer Lehren besagt das Direktorium für Dienst und Leben der Priester, - 2013 von der Kongregation für den Klerus neu herausgegeben - unter Nr. 50, bezüglich der „Mittel für das spirituelle Leben“ der Priester: « Daher ist es für den Priester notwendig, sein Gebetsleben dermaßen zu gestalten, dass es folgendes umfasst: die tägliche Eucharistiefeier mit geeigneter Vorbereitung und anschließender Danksagung».

Diese und weitere Lehren des neueren Magisteriums wurzeln selbstverständlich in den Weisungen des Zweiten Vatikanischen Konzils, das unter Nr.13 des Dekrets Presbyterorum Ordinis besagt:

« Im Mysterium des eucharistischen Opfers, dessen Darbringung die vornehmliche Aufgabe des Priesters ist, wird beständig das Werk unserer Erlösung vollzogen; darum wird seine tägliche Feier dringend empfohlen; sie ist auch dann, wenn keine Gläubigen dabei sein können, ein Akt Christi und der Kirche ».

2. Die wichtigsten Gründe

Allein der Verweis auf diese Weisungen des Lehramtes sollte ausreichen um alle Priester zur täglichen Feier der heiligen Messe zu veranlassen, unabhängig davon ob Gläubige anwesend sind oder nicht. So kurz gefasst wie möglich möchten wir jedoch auch die wichtigsten theologisch-spirituellen Gründe darlegen, die diesbezüglich den Weisungen der Kirche zugrunde liegen. In knappen Verweisen sei Folgendes gesagt.

a) Privilegiertes Instrument zur Heiligkeit des Priesters. Die heilige Messe ist „Quelle und Krönung“ des ganzen priesterlichen Lebens: aus ihr schöpft der Priester die übernatürliche Kraft und nährt den Geist des Glaubens desjenigen, der ihn braucht um sich Christus gleichgestalten zu können und um ihm würdig zu dienen. Wie die Manna, die während der Flucht aus Ägypten jeden Tag gesammelt werden musste, so muss auch der Priester jeden Tag an der Quelle der Gnade trinken, dem Opfer auf dem Golgatha, das sich in jeder heiligen Messe sakramental erneuert. Diese tägliche Feier zu unterlassen - außer im Falle tatsächlicher Unmöglichkeit - bedeutet, sich der wichtigsten Nahrung zu entziehen, die zur eigenen Heiligung und für den apostolischen Dienst in der Kirche erforderlich ist. Es bedeutet auch, das Risiko einer Art spirituellen Pelagianismus zu laufen, der eher auf die Kraft des Menschen setzt als auf die Gnade des Herrn.

b) Wichtigste Pflicht des Priesters, seine Identität kennzeichnend. Es ist ja vor allem die Feier der Eucharistie, die den Priester als solchen kennzeichnet; dies bestätigt sich durch die Tatsache, dass dieser Kirchendienst, dass die Eucharistie als solche, in Christi Handeln während des Letzten Abendmahls gründet. Die heilige Messe zu feiern ist nicht die einzige Aufgabe des Priesters, aber es ist die wichtigste. Daran erinnert ja gerade auch Presbyterorum Ordinis: im Darbringen der Eucharistie „üben die Priester ihre bedeutendste Funktion aus.“ Diese Lehre wird 1992 von Johannes Paul II. in Pastores Dabo Vobis aufgegriffen: «In ihrer Berufung zum Dienst am Heiligen sind die Priester also vor allem Diener beim Messopfer» (Nr. 48).

c) Vollkommenste Handlung pastoraler Liebe. Es gibt kein bedeutenderes Handeln in Nächstenliebe, das der Priester zu Gunsten der Gläubigen ausführen könnte, das größer wäre oder mehr Bedeutung hätte als die heilige Messe. Das Zweite Vatikanische Konzil erinnert mit folgenden Worten daran: «Mit der Eucharistie stehen die übrigen Sakramente im Zusammenhang; auf die Eucharistie sind sie hingeordnet; das gilt auch für die anderen kirchlichen Dienste und für die Apostolatswerke. Die Heiligste Eucharistie enthält ja das Heilsgut der Kirche in seiner ganzen Fülle, Christus selbst, [...].Darum zeigt sich die Eucharistie als Quelle und Höhepunkt aller Evangelisation » (Presbyterorum Ordinis, Nr. 5).

d) Seelenamt für Verstorbene. Die pastorale Liebe, die im allgemeinen nur die gläubigen viatores zu erreichen vermag, geht in der heiligen Messe über die Grenzen von Zeit und Raum hinaus. In persona Christi zelebrierend, erfüllt der Priester eine Aufgabe, die über die Wirkungsdimension der menschlichen Geste hinausgeht, die ja auf ihre Zeit, ihren Raum und auf die Geschichte ihrer Auswirkung beschränkt ist. Er geht über die Grenzen des menschlich Erreichbaren hinaus. Dies gilt insbesondere für den Wert des Verdienstes Christi, der sich in der heiligen Messe erneut dem Vater hingibt, sich für uns und für Viele opfernd. Zu den „Vielen“ für die sich Christus einmalig auf dem Kreuz geopfert hat und für die er sich auf dem Golgatha der Altäre unserer Kirchen opfert, gehören auch die verstorbenen Gläubigen, die danach streben in die göttliche Ewigkeit einzugehen. Seit jeher betet die Kirche während der Liturgie auch für sie, wie das Erwähnen der Verstorbenen in den eucharistischen Gebeten beweist. «Schon seit frühester Zeit hat die Kirche das Andenken an die Verstorbenen in Ehre gehalten und für sie Fürbitten und insbesondere das eucharistische Opfer dargebracht, damit sie geläutert werden und zur beseligenden Gottesschau gelangen können.» (Katechismus der Katholischen Kirche, n. 1032).

Link zum Originaltext: Congregatio pro Clericis: Die tägliche Feier der Heiligen Messe auch in Abwesenheit von Gläubigen


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Lesermeinungen

 Klaffer 3. September 2013 
 

@Rosaire

Sie schreiben: Wenn sie werktags einfach die Messe so feiern würden, wie sie im Messbuch steht, wäre es kaum anders als das Stundengebet, das sie ja am freien Tag wohl auch beten.
Da stimme ich Ihnen zu.
Mich interessiert aber, wie Sie das mit den Gottesdiensten an Sonn- und Feiertagen sehen. Wäre es da nicht schön, wenn der Priester hin und wieder die Gemeinde mit persönlichen Worten begrüßen würde, Fürbitten einbauen würde, in denen auf Ereignisse in der Gemeinde Bezug genommen wird oder sonst auf die versammelte Gemeinde eingehen würde?
Ich würde mir hin und wieder einen kleinen „Wildwuchs“ – wie es immer wieder heißt – wünschen (muss aber im Konjunktiv schreiben).


0
 
 Tannhäuser 2. September 2013 
 

Seit wann darf ein Laie in der Messe predigen? Das ist mir neu.


3
 
 Teekanne 2. September 2013 
 

In meiner Gemeinde ist das geregelt, dass der Krankenhaus-

Pfarrer ab und zu die Messe hält, der freut sich immer, wenn er in unseren schönen Kirche eine Messe halten kann. Außerdem haben wir noch einen afrikanischen Priester, der Messen hält und eine unglaubliche gute Gemeindeschwester. Die Gemeindeschwester hält dann oft die Predigt und diese Predigten sind wirklich unglaublich gut, vor allem auch intellektuell.

In meiner Gemeinde ist das eine unglaublich gute Aufgabenverteilung, vor allem auch hinsichtlich der Repräsentanten. Ich finde es vor allem gut, dass wir so eine gute Gemeindeschwester haben, die sich so gut in die Messe einbringen kann.

Es müsste viel mehr Gemeindeschwestern in den Gemeinden geben, dann wären Priester entlastet und Frauen besser eingebunden, bzw. repräsentiert.


4
 
 macie 1. September 2013 
 

Freier Tag

Dass ein Priester auch mal einen freien Tag haben kann ist mir einleuchtend. Das ist ja unabhängig von der Zelebration der Heiligen Messe. Er kann z.B. alleine die Heilige Messe zelebrieren. Oder er macht es so, wie schon beschrieben: Ohne Vorwort, ohne Lieder, ganz andächtig mit den Teilhabe der Gläubigen die Heilige Messe zelebrieren.


1
 
 Hl.Hilarius 30. August 2013 

Sowohl MT als auch NOM

"Art. 2. In Messen, die ohne Volk gefeiert werden, kann jeder katholische Priester des lateinischen Ritus – sei er Weltpriester oder Ordenspriester – entweder das vom seligen Papst Johannes XXIII. im Jahr 1962 herausgegebene Römische Messbuch gebrauchen oder das von Papst Paul VI. im Jahr 1970 promulgierte, und zwar an jedem Tag mit Ausnahme des Triduum Sacrum.
Für eine solche Feier nach dem einen oder dem anderen Messbuch benötigt der Priester keine Erlaubnis, weder vom Apostolischen Stuhl noch von seinem Ordinarius" (Summorum Pontificum).


4
 
 speedy 30. August 2013 
 

warum wurde dieser unselige freie tag für die Priester eingeführt?
wenn zb am Montag jemand im sterben liegt hat er wohl pech gehabt - denn da ist der "freie"tag-
was wuerde uns an schlimmen passieren würde unser Herrgott einen einzigen tag frei nehmen?gott sei dank bleibt er immer bei uns!


4
 
 rosenkranzbeter 30. August 2013 
 

Tägliche Hl. Messe Segen für alle

Wenn jeder Priester täglich die Heilige Messe feierte, wäre das ein Segen für jeden Priester und für die gesamte Heilige Kirche. Ich möchte jetzt nicht die vielen schlechten Beispiele anführen, die die gegentelige Praxis belegen. Sondern ich gebe die Bitte der Mutter Gottes von Medjugorje weiter, die immer mahnt, für die Hirten zu beten. Das Gebet besitzt große Kraft. Maria meint in Medjugorje: Mit Gebet und Fasten kann man sogar Kriege verhindern!. Also beten und fasten wir daür, dass diese wunderbare Empfehlung aus Rom Wirklichkeit in unseren Gemeinden wird!


3
 
 louisms 29. August 2013 

Mess"opfer"

@nabru
Beim Wiederaufbau ist der Tempel seines auferstandenen Leibes gemeint, aber beim Niederreißen eindeutig der Tempel von Jerusalem, das ist ja gerade die Pointe. Und dadurch ist der Opferkult passe.
Natürlich kann man vom Messopfer sprechen, aber das meint eben kein Opfer im üblichen religiösem Sinn: Ich gebe Gott etwas, damit er mir etwas gibt/gewährt.
Es bedeutet eine sakramentale Vergegenwärtigung der ein für alle mal geschehenen Versöhnung. Wir er-innern das Opfer Jesu und verbinden uns damit. Die Rutsche ist gelegt und wir können es wagen, sie zu nutzen. Aber ob wir es wirklich tun, zeigt sich nicht in der Liturgie sondern im Leben, und das wird gemäß der Gerichtsrede MT 25 beurteilt.
Die dankbare Gedächtnisfeier als Kultopfer zu missbrauchen, zeigt ein tiefes Missverständnis der oder Misstrauen zur vom Herrn gewirkten Erlösung.
Selber machen wie ein kleines Kind und sich den Himmel verdienen wollen, ist eigentlich unchristlich.


5
 
 nabru 29. August 2013 

@ louisms

Wie schön, wenn man nur das verwendet bzw. liest, was einem passt und das was dazu gehört, nämlich den Kontext, der in der Exegese immer dazugehört, bewusst auslässt. Zitat „Jesus war kein Levit und hat den Tempel zum Abbruch freigegeben: ‚Reißt diesen Tempel nieder . . . !‘" Joh2/19 Zitat-Ende. –. Und wie lautet Joh 2,21: „Er meinte den Tempel seines Leibes.“ Wo ist also mit dieser Stelle der Abbruch des Jerusalemer Tempels gemeint?
Und zum Messopfer lesen Sie KKK, der immerhin die offizielle Lehre der Kirche darstellt. Die Überschrift V im Artikel 3 „Sakrament der Eucharistie“ lautet: „Das sakramentale Opfer“ und in der Nr. 1357 heißt es: „Diese Auftrag des Herrn erfüllen wir, wenn wir das Gedächtnis seines Opfers feiern.“ Und in Nr. 1358 „Wir müssen somit die Eucharistie betrachten - als Opfergedächtnis Christi und seines Leibes….“ Außerdem wurde/wird die Hl. Messe, außer bei den Modernisten, beim lehramtstreuen Studium immer auch als „Messopfer“ bezeichnet.


7
 
 louisms 29. August 2013 

Messe ist kein Opferkult!

@speedy ua.
Mess ist mit den Oofern des AT und denen der anderen Religionen nicht vergleichbar - ich empfinde es geradzu blasphemisch!
Jesus war kein Levit und hat den Tempel zum Abbruch freigegeben: "Reißt diesen Tempel nieder . . . ! " Joh2/19
Was an Opfern nötig ist, (wenn überhaupt, denn schon Psalm 51 weiß, dass Gott an Brandopfern kein Gefallen hat - und Jesus hat den sicher auswendig gekonnt) all das wurde am Kreuz überboten und durch die Auferstehung aufgehoben.
Dieser Messopferkult wirkt für mich wie ein Versuch der Selbsterlösung durch Leistung. Je mehr Messen, desto besser - welch ein Missverständnis der Erlösung durch Jesus Christus.
Wenn Augustinus sagte, "mit euch bin ich Christ", warum soll sich dann ein Priester nicht einfach in die Bank setzen können, und am Gottesdienst teilnehmen?
Die Messe sine populo war schon vor VatII untersagt. Charles de Foucauld, ein Verehrer der Eucharistie, hat schon vor 100 Jn. auf die Feier verzichtet, weil er keine Dispens bekommen hatte.


9
 
 Dismas 29. August 2013 

noch ein Nachtrag

ich meinte in meinem Vergleich, dass daher der Priester die Hl.Messe auch in der physischen Abwesenheit der Gläubigen. Das Hl.Priestertum ist kein Büro-Job! Eltern beten für ihre Kinder auch in deren Abwesenheit, oder?


7
 
 Dismas 29. August 2013 

Danke für dieses Vatikandokument

Leider ist das richtige Verständnis über das Wesen der Hl.Messe weitgehend geschwunden. Nicht zuletzt tragen daran die Bischöfe schwere Schuld. Der "LifT" ist geradezu eine Sabotage am Gnadenleben der Kirche. Übrigens auch im Urlaub hat m.A. ein Priester diese Pflichten. Denn wie Eltern ihren Kindern auch im Urlaub Essen und ihre Fürsorge geben, so der Preister dem Volk GOTTES, dem er dient!!


6
 
 Hingerl 29. August 2013 

"Messfasten" scheint mir der euphemistische Ausdruck für Faulheit, Pflichtvergessenheit und für verdunsteten Glauben zu sein.


8
 
 Nikolaus 29. August 2013 
 

Die jüngere Priestergeneration

Ich wurde vor etwas mehr als 10 Jahren zum Priester geweiht. In dieser Zeit habe ich an einem einzigen Tag keine hl. Messe gefeiert (außer natürlich am Karfreitag), weil ich nach einem Unfall kurz im Krankenhaus war und ich wegen Prellungen nicht aus dem Bett konnte. Bei einem anderen Krankenhausaufenthalt habe ich täglich in der Kapelle zelebriert, was mir die dortige Pastoralassistentin verbieten wollte, weil ja ohnedies um 6.00 Uhr täglich eine Messfeier sei (um diese Zeit bekam ich täglich die erste Infusion).
Ich könnte mir nicht vorstellen, einmal nicht zu zelebrieren, wobei ich am Montag praktisch immer in der Pfarrhofkapelle (meist alleine) zelebriere. Ausnahme wäre nur im Falle von Krankheit. Dafür habe ich von einem Kaplan erfahren, dass ihm der dortige Pfarrer verbietet, täglich zu zelebrieren, weshalb er dann zu Schwestern ausweicht und einen langen Weg auf sich nimmt.


5
 
 Medugorje :-) 29. August 2013 

DIE GOTTGEWEIHTEN VORAN!Pater Pio spricht zur Welt:-)

Was wird in der Welt geschehen? Unsere himmlische Seligkeit wird schmerzlich erschüttert, denn wir alle haben liebe Angehörige auf Erden. Beeile dich! Die Zeit zum Überlegen ist vorbei! Schreibe, rede, rüttle die Herzen auf, die im Schmutz versinken!Es sind vor allem die geweihten Mitbrüder, die das "Brot des Lebens" verbittern, denn ihr Verhalten geht in Verwesung über! Welch traurige Zuversicht! Welch babylonische Verwirrung!Die Stunde ist äußerst ernst! Und sie werden die ersten sein, die vom Unheil ereilt werden, denn durch sie geschieht so viel Böses in der Welt!


5
 
 Martyria 29. August 2013 

@supernussbi

Danke für Ihre Zeilen! Dieser Tage durfte ich einen afrikan. Priester (Promovent in Rom, z.Zt.. Urlaubsvertretg.) durch meine ostbay. Heimat führen und musste feststellen:
1) Von der ao Form hatte er noch nie etwas gehört.
2) Die Seitenaltäre waren ihm völlig fremd - die röm. hatte er immerhin zur Kenntnis genommen.
3) Liturgiegeschichte? Fehlanzeige. Kirchengesch.? Ebenso. (Gut, anderer Kulturkreis, trotzdem.)
4) Er hat ob der vielen und prächtigen Kirchen aus fast allen Epochen gestaunt - so schöne habe er selbst in Rom nicht gesehen :-) - er hat also die Gegend für besonders fromm gehalten. Ein Irrtum.
5) Dann hat er sich über die leeren, verwaisten oder säkularisierten Klöster gewundert. Ein paar davon sind jetzt von Indern oder Polen geleitet.
6) Er hat nach Berufungen gefragt; ich habe ihm die Problematik mit den wenigen Kindern genannt.
7) Trotz der reichen Geschichte und Kirche habe ich ihm gesagt, dass wir in 10 Jahren Missionsland sein werden. Da war er traurig. Ich auch.


4
 
 supernussbi 28. August 2013 

Dieses Dokument wäre schon lange not-wendend

Wäre nicht mancher Mitbruder seiner Berufung und Pfarrei treu geblieben, wenn er regelmässig zelebriert hätte? Ich finde den Abfall im Klerus und bei den Gläubigen viel zu erschreckend, als dass man noch lange darüber diskutiert, ob eine Hl. Messe nur mit einem Gläubigen gefeiert werden darf oder nicht.
Zudem habe ich festgestellt, dass zuviel Konzelebration lauh macht. Und ich kenne nach 28 Priesterjahren nur einen Ort (leider nicht einmal der Petersdom in Rom)mit Massen Berufungen, wo man sich bei der Konzelebration nicht wegen Extravaganzen ärgern muss und auch der neue Ritus würdig gefeiert viele junge Menschen anzieht.
Würden die jungen angehenden Priester die liturgischen Wurzeln studieren und kennen und im alten Ritus gelegentlich mitfeiern, würden sie später den neuen Ritus ganz anders feiern und bestimmt auch täglich zelebrieren...und das Leben in unseren Pfarreien würde von innen her geheilt und erneuert!


8
 
 supernussbi 28. August 2013 

Die Ideologie sog. Liturgieerneurer...

Ich finde es eine Schande, wieviele Seitenaltäre mancherorts wie in Museen abgeräumt und ungeschmückt sind. Dabei wurden sie einst voll Liebe geschaffen und geweiht. Vielerorts sind nicht nur die Seitenaltäre entweiht. Was hab ich in Missionsgebieten wiedergefunden: Abbruch der schönsten Marmoraltäre und Kommunionbänke. In einer Slumskirche: ein Überbleibsel des Hauptaltars, der Holztabernakel rechts in der Ecke auf einem Stuhl. Kürzlich in einer Betonkirche in der CH: Kein einziges gescheites Kreuz, vor dem man in Ehrfurcht und Betrachtung hätte beten können. - Und unzähliges mehr. Ein Missionar berichtet von einem Mitbruder, der schon vor Jahrzehnten mit einem grossen Hammer auf die Altäre gestiegen ist und alles zerhämmert habe.
Also: Die Kirchen aussen renoviert, innen ausgeräumt, seelen- und heimatlos. Genauso zeigen sich heute viele Christen.


11
 
 supernussbi 28. August 2013 

Vernünftig und geistlich prägend sine populo

Wir Priester sind heute in den Pfarreien und in der Welt überhaupt so rundherum abgelenkt und gefordert, dass es meiner Meinung nach nicht nur "vernünftig" sondern sogar um des eigenen Seelenheiles willen freiwillige "Pflicht" oder eben selbstverständlich sein sollte, auch öfters ohne Volk zu zelebrieren. Bei uns gibts noch die Möglichkeit, in einer Altersheimkapelle anstelle der 1/2 Std.-Anbetung die Alten mit einer hl. Messe zu erfreuen.
Vor dem Tabernakel am Hochaltar (und nicht in die leere Kirche hinaus) oder gelegentlich an einem Seitenaltar zu zelebrieren verhilft uns zu mehr Sammlung - im Herzen mit jenen, die Jahrzehnte und Jahrhunderte vor uns hier geliebt, gerungen und gelitten haben und in Gemeinschaft mit jenen, die gerne irgendwo teilnehmen würden, aber aus Krankheit etc. verhindert sind.


9
 
 Antiklon 28. August 2013 
 

Rhetorische Frage

Man sollte schon auch bedenken, was für ein Pensum der jeweilige Priester haben kann. Fall 1: Kann sein, dass er allein Samstag und Sonntag zusammen 5 hl. Messen feiert und während der Woche kommen noch 5hl. Messen ohne Montag dazu. Fall2: Andere hingegen feiern gerade mal 5 hl. Messen pro Woche inkl. Sonntag. Diesen Unterschied sollte man auch sehen. Ich schätze die Leute bei der Kleruskongregation haben vor allem an Fall 2 gedacht. Wer will es bei Fall 1 dem Priester verübeln, wenn er montags einmal unabhängig von einem fixen Termin die hl. Messe feiern will oder gelegentlich auch einmal findet, dass er im Durchschnitt mehr als genug zelebriert hat?


3
 
 willibald reichert 28. August 2013 
 

myrho

Sie haben es treffend gesagt. Wenn der
Priester wirklich in einer echten Bezie-
hung zu Jesus Christus lebt, ist bes ihm
ein echtes Bedürfnis, täglich die Messe zu
feiern. Alles andere ist Relativismus und
zeigt, daß der betreffende Geistliche schon vom Weltgeist infiziert ist.


7
 
 myrho 28. August 2013 
 

Ehe

Das Priestersein ist nach meinem Verständnis mindestens so hingebungsvoll und das ganze Wesen umfassend wie das Verheiratetsein. Ich kann mir als Ehemann/frau auch nicht mal einen Tag freinehmen und so meiner ehelichen Pflicht der Hingabe an den Partner entgehen.


6
 
 Hl.Hilarius 28. August 2013 

@Martyria

Ich bezog mich hierin auf die außerordentliche Form des römischen Ritus. In diesem Ritus ist die Missa sine populo durch das Motu Proprio jedem Priester gestattet, ohne Anfrage an den Bischof.
Der einzige Weg, auch im Novus Ordo Missae gültig und legal täglich eine Messe als Priester feiern zu können, ist, jene als dem Volke offen zu kennzeichnen. Ob es nun erscheint (läge man die Messe auf 08:00) ist eine andere Sache, welche die Messfeier dennoch stattfinden lässt (dann auch ohne Volk).


4
 
 Martyria 28. August 2013 

Nachtrag zu gerade eben

Vergessen habe ich, dass auch vor dem Konzil die Missa privata oder Missa sine populo immer mit mindestens einem Ministranten, der das Volk ersetzte, zu feiern war. (Immerhin hat der Priester ja jemanden zum Umblättern der Rubriken benötigt ;-))

Davon zu unterscheiden ist die Missa solitaria, die nur aus einem gerechten und vernünftigen Grund vom Priester allein gefeiert werden darf (= m.E. Notfall, Lebensgefahr, Abwesenheit / Unverfügbarkeit "irgendeines Gläubigen"). In diesem Fall unterbleiben alle sonst üblichen Anreden an die Mitfeiernden, z. B. der Gruß „Der Herr sei mit euch“, sowie der Schlusssegen „Es segne euch...“

Beide Messformen sind im Missale Romanum niedergelegt.


5
 
 Bern2 28. August 2013 
 

Danke, Martyria

für Ihre Auskunft.

Allerdings ist diese Formulierung ja sehr vage gehalten. Was ist ein "gerechter oder vernünftiger Grund"?


2
 
 Martyria 28. August 2013 

Die Frage von @Bern2

ist berechtigt und kein Grund, sie durch Anklicken des (Verzeihung: dämlichen) Farbbalkens abzuwerten.

Es gilt gem. ca. 906 CIC/1983:

"Ohne gerechten und vernünftigen Grund darf der Priester das eucharistische Opfer nicht ohne die Teilnahme wenigstens irgendeines Gläubigen feiern."


5
 
 rotopolis 28. August 2013 
 

Wie sieht das in Polen aus?

Für mich ist diese Diskussion einfach lächerlich. Bei uns in Polen lesen die Priester täglich die Messe , auch im Urlaub. Und nicht nur deswegen, weil sie Messstipendium bekommen, manchmal haben sie keine. Es ist gewöhnlich, daß ein Priester , der Urlaub macht konzelebriert in der Kirche, wo er sich gerade befindet. Das ist auch kein Problem, und der Ortspfarrer freut sich immer darüber. Viele polnische priester haben mir erzählt, daß ihnen das Konzelebra in den deutschen Kirchen verweigert wurde und sie sind eingaleden worden um sich einen Platz in den Kirchenbänken zu nehmen. In Polen ist das die größte Beleidgung, die ein Priester einem andern machen kann.


6
 
 Medugorje :-) 28. August 2013 

Ja sollten Sie:-)

Gottes und Marien Segen


7
 
 Bern2 28. August 2013 
 

@"Hl."Hilarius

Ist es seit der Liturgiereform nicht verboten, dass ein Priester die Messe allein zelebriert? Man möge mich korrigieren, wenn ich falsch liege, aber meines Wissens muss mindestens eine Person dabei sein...


6
 
 Hl.Hilarius 28. August 2013 

Das Problem

liegt nicht immer bei den Priestern, sondern teils auch bei den Bischöfen. In einigen Bistümern ist es untersagt, an den Seitenaltären ohne Volk zu zelebrieren. Dass dies offensichtlich gegen die Bestimmungen des Motu Proprio Summorum Pontificum spricht, interessiert jedoch niemanden.
Zudem wissen einige Priester nicht mehr, was eine Messe überhaupt ist. Der Glaube hat eingesetzt, sie sei eine Mahlfeier oder ein Gedächtnis zur Auferstehung Jesu...


9
 
 jadwiga 28. August 2013 

Ich verstehe das Problem nicht ganz...

Wo sind die Priester deren Verlangen nach Christus größer ist als Durst und Hunger?
Das Priestertum ist meiner Meinung nach nicht nur ein Beruf, der mir ein gewisses Einkommen sichert, von dem ich mich ab und zu auch ausruhen muss, sondern es ist ein Ausruhen im Gott. Ein Priester kann man mit einem Taucher vergleichen, der nach einer kurzen Zeit wieder Luft schnappen muss um nicht zu ersticken. Er taucht in der täglichen Dunkelheit und wartet ungeduldig auf diesen einen Moment um wieder im Licht auftauchen und Luft holen zu können.
Sein Verlangen nach Licht,Luft=Leben sollte die anderen Menschen erregen, die dann auch nach oben kommen sollen. Diese Kettenreaktion darf kein Priester abbrechen, weil er nicht nur für sich selbst Verantwortung trägt sondern auch für viele andere Menschen.


7
 
 Lämmchen 28. August 2013 
 

@Rosaire

noch nicht einmal das wäre nötig. In unserer Pfarrei gibt es für die Abendmessen und Gottesdienste am Wochenende einen Kirchenmusiker und für die Gottesdienste unter der Woche morgens macht das der Mesner, d. h. der Pfarrer braucht keine Lieder raussuchen oder gar anstimmen... und trotzdem geht er am Sonntag nach dem Gottesdienst in seinen freien Montag..... Montagmorgen gibt es nur Gottesdienst, wenn ein Pensionär zur Verfügung steht (was Gott sei Dank noch oft der Fall ist, aber wie lange noch?).


5
 
 JohnCM 28. August 2013 
 

Bitte

die Hl. Messe täglich feiern und nach Möglichkeit das Volk teilnehmen lassen. Die Messe hat immer (auch allein) einen unermesslichen Wert aber für die Gläubigen auch einen großen pastoralen Nutzen. Natürlich braucht es für die öffentliche Feier eine große Verbindlichkeit (was Zeit und Ort betrifft)- aber sollte ein Priester nicht diese Opfer bringen?


5
 
 serafina 28. August 2013 
 

Sollen Priester täglich Messe feiern?

Was für eine Frage!
Eine heilige Messe zu feiern ist das Größte, was ein Priester tun darf und das sollte für ihn keine lästige Pflicht sondern ein Herzensanliegen sein!


6
 
 Rosaire 28. August 2013 

Messe = Arbeit?

Das eigentlich Problem besteht doch darin, dass viele Priester eine Messe als Arbeit betrachten, insofern sie dafür ein Vorwort überlegen und Lieder raussuchen, Fürbitten suchen.

Wenn sie werktags einfach die Messe so feiern würden, wie sie im Messbuch steht, wäre es kaum anders als das Stundengebet, das sie ja am freien Tag wohl auch beten.

Also: Weniger (Selbst-)Anspruch an die Kreativität, und die Messe ist wieder mehr das, was sie vielleicht sowieso sein sollte.


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 Dottrina 28. August 2013 
 

Ein guter Priester

wird die Eucharistie täglich feiern, und wenn nicht öffentlich, so vielleicht in einer kleinen Kapelle in der Kirche oder - falls vorhanden - einer Hauskapelle. Aber für die deutsche, leider zu einem großen Teil den Vorgaben aus Rom nicht gehorsame "Nationalkirche", sehe ich auch bei dieser Bitte um Umsetzung massive Probleme (nach dem Motto: Was aus Rom kommt, kann man getrost ignorieren).


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 Philipp Neri 28. August 2013 

Montags frei?

Nach diesem Schreiben dürfte es keiner Pfarrei, oder in keinem Pastoralverbund, in dem Priester vorhanden sind, einen eucharistiefreien Tag geben.
Denn wenn der Priester jeden Tag die Heilige Messe feiern soll, kann er es auch ebensogut öffentlich machen, sodass jeder Gläubige die Möglichkeit hätte, daran teilzunehmen.
Ich bin mal gespannt, ob dieses Schreiben demnächst in den Pfarrnachrichten bzgl. des Montags Auswirkungen haben wird.
Man kann es sich jedenfalls nur wünschen.


7
 
 Lämmchen 28. August 2013 
 

Gut,

doch ob sich die Priester hierzulande deswegen nun wieder neu darauf besinnen...?
Leider ist der liturgiefreie Tag in der DRS bei der Mehrheit der Priester gang und gäbe. Dummerweise nehmen sie ihn meist auch alle am Montag, so dass wir Gläubigen, die die tägliche Hl. Messe schätzen, montags so gut wie keine Chance auf eine hl. Messe haben.
Bei unserem früheren Priester wusste ich noch nicht mal, wann er seinen freien Tag hat, er hat trotzdem zelebriert und auch beerdigt; der jetzige legt da doch deutlichen Wert drauf, dass er frei hat.....


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