SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
- Vertrauenskrise in der Kirche
- Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
- Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
- „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
- 'Gut' gebrüllt, Löwe?
- Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
- Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
- „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
- „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
- „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
- Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
- „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
- Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
- Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
| 
Türkischer Chefprediger: Hagia Sophia wieder als Moschee öffnen16. Oktober 2013 in Chronik, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Islamisch-nationalistische Gruppen in der Türkei machen sich seit Jahren dafür stark, dass die Hagia Sophia wieder als muslimisches Gotteshaus dienen soll.
Istanbul (kath.net/KNA) In der Türkei hat erstmals ein Beamter des staatlichen Religionsamtes für die Öffnung der Hagia Sophia in Istanbul als Moschee plädiert. Der Chefprediger der Istanbuler Moscheen Mustafa Akgül sagte nach Medienberichten vom Mittwoch bei einem Gottesdienst aus Anlass des islamischen Opferfestes, dereinst werde das Festgebet wieder in der Hagia Sophia stattfinden. «Eines Tages muss die Hagia Sophia als Moschee geöffnet werden.» 
Islamisch-nationalistische Gruppen in der Türkei machen sich seit Jahren dafür stark, dass die Hagia Sophia wieder als muslimisches Gotteshaus dienen soll. Der aus dem sechsten Jahrhundert stammende Bau fungierte rund eintausend Jahre als Reichskirche der Byzantiner und nach der Eroberung Konstantinopels durch die muslimischen Osmanen im 15. Jahrhundert als wichtigste Istanbuler Moschee des Osmanenreiches. Nach Gründung der türkischen Republik 1923 wurde die Hagia Sophia zum Museum erklärt, in dem religiöse Riten verboten sind. Heute gehört die Hagia Sophia zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Istanbuls. Die türkischen Behörden hatten in jüngster Zeit mehrere ursprünglich als Kirchen gebaute Gotteshäuser zu Moscheen erklärt. Dazu gehörten die Namensvetterinnen der Hagia Sophia im nordosttürkischen Trabzon und im westtürkischen Iznik, der früheren Konzilstadt Nicaea. Gregorianisch-orthodoxer Gesang mit wunderschönen Bildern aus der Hagia Sophia

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | myschkin 16. Oktober 2013 | | | | Welch kurioses Anliegen: Hätte es geheißen, dass die von muslimischen Eroberern geschändete Hagia Sophia endlich dem rechtmäßigen Eigentümer, nämlich der griechisch-orthodoxen Kirche, zurückgegeben werden müsse, auf dass dort wieder die Heilige Liturgie gefeiert werde, dann hätte ich die Intervention des Staatlichen Religionsamtes nachvollziehen können.
Ohne die Rückgabe der Hagia Sophia an die orthodoxe Kirche darf es ohnehin keine Zugehörigkeit der Türkei zur EU geben. |  3
| | | | | Christa Dr.ILLERA 16. Oktober 2013 | | | | Eine Katastrophe Was wird aus den freigelegten Mosaiken, die golden glänzen, wenn das Licht darauf fällt? Große christliche Darstellungen, die den wirklichen und typischen Lichtzauber dieses Sakralbaus ausmachen? Als diese Kirche zur Moschee umfunktioniert wurde, hat man die Mosaikwände mit den christlichen Motiven mit Mörtel zugeplastert: alle Wände wurden mit Sprüchen aus dem Koran beschrieben. Es hat viel Mühe gekostet, die Mosaikbilder wieder herzustellen, die durch den Verputz teilweise zerstört wurden, und meines Wissens, konnten alle noch nicht freigelegt werden. Wenn dieser wunderbare Raum mit dem byzantinischen Grundriß wieder zur Moschee wird, werden die Wände wieder zugeplastert, oder können wir uns vorstellen, daß die Islamisten im Angesicht des übergroßen Abbildes Jesu Christi ihre Gebete verrichten werden? Sie werden alles christliche in dieser Kirche erneut zerstören. Die Hagia Sophia ist von anderen Moscheen umgeben, das heißt, ein Moscheenmangel herrscht an diesem Ort nicht! |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuTürkei- Katholisch sein in Istanbul - Philip und Diana erzählen
- Erste fliegende Papst-Pressekonferenz: Lob für Vermittler Erdogan
- Papst-Attentäter Mehmet Ali Agca wollte in Iznik mit Papst Leo reden
- Papst Leo XIV. in Ankara gelandet
- Erster Kirchen-Neubau in Türkei seit 100 Jahren eröffnet
- "Lasst uns weiterhin auf Gott und Seine heilige Vorsehung vertrauen"
- Erster Kirchen-Neubau in Türkei seit 100 Jahren vor Eröffnung
- Christlicher Missionar aus Türkei ausgewiesen
- Chalki-Wiedereröffnung: Orthodoxer US-Bischof appelliert an Erdogan
- Laschet verbietet der Presse Fragen zu „Ditib“
| 





Top-15meist-gelesen- EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
- „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
- Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
- Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
- „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
- „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
- Vertrauenskrise in der Kirche
- Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
- Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
- Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
- 'Gut' gebrüllt, Löwe?
- Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Warum die deutsche „Demokratie-Kirche“ keine Zukunft hat
|