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'Spiegel' berichtet positiv über natürliche Familienplanung

26. November 2013 in Familie, 13 Lesermeinungen
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Praktizierende Katholikinnen wissen es schon längst, und nun hat es sogar die Redaktion des „Spiegel“ mitbekommen: Die „natürliche Familienplanung“ verhütet eine Empfängnis „ähnlich sicher“ wie die Antibaby-Pille, ohne Medikamentennebenwirkungen


Hamburg (kath.net) „Verhüten ohne Hormoncocktail oder nervendes Kondom - nur mit Fieberthermometer und Schleimuntersuchung? Studien zeigen: Die Methode Sensiplan ist ähnlich sicher wie die Pille.“ Das ist der Originalton eines Artikels über die natürliche Empfängnisregelung, mit dem aktuell das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ aufwartet. Die natürliche Familienplanung (NFP), so erläuterte der Artikel weiter, habe „ihre Vorteile: Es gibt keine Medikamentennebenwirkungen, NFP kostet nichts und vor allem: Das Verfahren ist - vorausgesetzt man wendet die richtige Methode konsequent an - ähnlich sicher wie die Pille.“


Der Artikel packt das Ganze sogar in Zahlen: Empfängnisregelung durch die Pille hab einen „Pearl Index von 0.1 bis 0.9“, also immerhin „0.1 bis 0.9 von hundert Frauen werden innerhalb eines Jahres“ auch dann schwanger, wenn sie den Hormoncocktail korrekt eingenommen haben. Die Methode „Sensiplan“ – nach Angabe des „Spiegel“ von der Arbeitsgruppe NFP der Malteser gelehrt und wurde vom Bundesministerium für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit initiiert – kann da voll mithalten: sie kommt in einer Studie mit 40.000 Zyklusauswertungen auf einen Pearl-Index von 0,4, „falls die Frauen in ihrer fruchtbaren Phase keinen ungeschützten Sex haben“.

Hätte der „Spiegel“ das wichtige Thema allerdings noch weiter vertiefen wollen, dann wären natürlich noch weitere wichtige Stichworte auf den Themenliste gestanden:

- Dass die Nebenwirkungen der Antibabypille bereits ganz konkret Frauen das Leben gekostet haben.

- Dass die Antibabypille schon allein durch die Veränderung des Geruchserlebens der Frauen den den Aufbau dauerhafter Beziehungen stark gefährdet.

- Dass die Wirkstoffe der Pille das Wasser unseres Planeten vergiften und aus Umweltschutzgründen dringend damit aufgehört werden sollte.

- Dass man nicht nur NEIN zum Kind sagen sollte, sondern (auch im Blick auf die demographische Entwicklung) sich selbst als Nichtchrist mal der Frage stellen darf, ob ein JA zum Kind nicht weitaus sinnvoller, wertvoller und langfristig sogar erfüllender ist.

Aber man soll ja nicht unbescheiden sein. Und nach der Lektüre des „Spiegel“-Artikels mag einem der Satz in den Sinn kommen: „Und er bewegt sich doch“.

Reportage des Schweizer Fernsehens: Hunderte Tote durch Antibabypille



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