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Die 'Pille' steigert spürbar das Risiko zur gefährlichen Thrombose

2. Juni 2015 in Kommentar, 4 Lesermeinungen
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Die „Welt“: Bei Empfängnisverhütung durch die „Pille“ gibt es „von Entwarnung keine Spur“. Gut, wenn dies so deutlich gesagt wird. kath.net-Kommentar von Petra Lorleberg


Stuttgart(kath.net/pl) „Die Pille erhöht das Risiko, an Thrombosen in den Venen zu erkranken. Das Blut gerinnt schlechter und verklumpt. Vor allem in den Beinen bilden sich Blutgerinnsel, die sich lösen, im Körper herumwandern und ziemlich gefährlich werden können.“ Darauf weist ein Kommentar von Wibke Hollersen in der „Welt“ hin. Die Ergebnisse einer britischen Studie auf großer Datenbasis, die im „British Medical Journal“ veröffentlicht wurde, zeigen, dass Frauen, die mit der Pille verhüten, ein nachweislich höheres Risiko zu Venenthrombosen aufweisen als jene Frauen, die keine Pille nahmen. Bei Pillen, deren Zusammensetzung bereits länger auf dem Markt ist, ist das Thromboserisiko zweieinhalbmal höher, fasst Hollersen zusammen. Pillen der „dritten Generation“ bergen sogar ein viermal höheres Thromboserisiko in sich, dabei wurden sie daraufhin entwickelt, für die Frauen verträglicher zu sein.

„Es kommt darauf an, zu wissen, wann die Nachteile einer Sache beginnen, die Vorteile aufzuwiegen“, stellte Hollersen weiter fest und weist darauf hin, dass Frauen, die auch anderen Risikogruppen angehören (bsp. älter als 35 Jahre oder Raucherinnen sind), eventuell über andere Verhütungsmethoden nachdenken sollten.

Es ist lobenswert, dass in der Welt“ derart laut und deutlich auf die Risiken der Verhütung durch die Pille hingewiesen wird. Die gesundheitlichen Risiken durch medikamentöse Verhütung sind viel zu wenig bekannt. Pointiert gefragt: Welche Frau möchte eigentlich nur dafür sterben, dass sie kein Kind bekommt?

Ein Hinweis auf die gesundheitsverträgliche und umweltschonende „Natürliche Empfängnisregelung“ war in einem solchen Kommentar leider kaum zu erwarten. Wie ja auch Kreise, die sich sonst enorm umweltorientiert zeigen, auffallend wenig Interesse daran haben, das Risikopotential der Wirkstoffe der Pille zu thematisieren, die sich nachweislich über das Wasser in unseren Ökosystemen verbreiten. Auch wird nicht thematisiert, dass die demographische Entwicklung in den reichen Ländern der Erde eigentlich tragfähige Gründe dafür liefern würde, nicht zu einseitig über die Vermeidung von Schwangerschaften nachzudenken. Wer sich im Punkt „Empfängnisregelung“ nicht der katholischen Ethik anschließen möchte, der kann sich neuerdings beispielsweise alternativ über die Sorgen von Wirtschaftsexperten um den Standortnachteil durch Geburtenmangel informieren. Immerhin hat ja Deutschland jetzt einen traurigen Rekord erreicht: Wir sind das Land mit der weltweit niedrigsten Geburtenrate.

Fast schon amüsant - oder sollte man da besser von „makaber“ sprechen? - wirkt allerdings die von Hollersen aufgebaute Parallelisierung der Pille zu Sportmachen und Vitamineinnahme: „Fast alles, was man tut, kann Vorteile und Nachteile für die eigene Gesundheit haben. Man kann sogar zu viel Sport machen oder es mit den Vitaminen übertreiben. Wenn Frauen die Pille nehmen, um zu verhüten, kann das viele Vorteile haben. Man wird ziemlich sicher nicht schwanger und kann sich beim Sex entspannen. Das ist ja nicht nichts.“ Angesichts der lebensbedrohlichen Risiken medikamentöser Empfängnisverhütung kann man dazu kann man nur noch trocken sagen: Nun denn!

Der Autorin auf twitter folgen!

Link zum Beitrag in der „Welt“: „Pille erhöht Thrombose-Risiko mehr als gedacht“.

Reportage des Schweizer Fernsehens: Hunderte Tote durch Antibabypille


NDR-Kurzdoku: Die Pille zur Verhütung: Weniger Pickel, höheres Risiko



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Lesermeinungen

 Paddel 3. Juni 2015 

@Rosaire

NER ist für absolut jedes Alter ab der Pupertät ein MUSS für jede Frau, nicht nur wegen der Bestimmung von fruchtbaren und unfruchtbaren Tagen sondern auch aufgrund jedweger frauenspezifischer Belange. Die genaue Kenntniss des eigenen Zyklusses ist immer von Vorteil, zu jeder Zeit. Viele mediz. Eingriffe werden effektiver oder sogar unnötig, auch allein schon nur das BescheidWissen macht die Frau selbstsicherer und freier im Umgang mit sich und ihrer Umwelt. NER ist in jedem! Fall ein Gewinn, ob in Partnerschaft lebend oder als Singel ob Alt ob Jung, ob im Kloster oder in der Pupertät. NER ist ein MUSS für jede Frau, die unabhängig und frei sein möchte, die gesund und vital durchs Leben gehen möchte, die beim Gynäkologe mitreden können will usw. usw.


1
 
 SandraBorn 2. Juni 2015 
 

@Rosaire: Falsch! und Falsch!

Es stimmt nicht, dass nur die Minipille wie eine Abtrteibung wirkt. Jede Anti-Baby-Pille wirkt wie eine Abtreibung.

"Persona" und NFP haben nichts miteinander zu tun. Ein regelmäßiger Zyklus ist keine Voraussetzung für NFP.

http://www.aktion-leben.de/abtreibung/sexualitaet/verhuetung/anti-baby-pille/


2
 
 nurmut 2. Juni 2015 
 

Alternative NER

Oh ja, Rosaire, NER ist eine Alternative, das kann jedes Ehepaar bestätigen, welches NER anwendet.
Der Nachteil von NER ist, dass auch Enthaltsamkeit und Rücksicht gefragt sind. Und diese Attribute sind derzeit nicht in Mode.


6
 
 Rosaire 2. Juni 2015 

Alternative?

Was hier nicht zur Sprache kommt:

Frauenärzte empfehlen ab 35 wegen des Thrombose-Risikos der "normalen" Pille in der Regel die Minipille, die aber nur wirkt, indem die befruchtete Eizelle sich nicht einnisten kann, also quasi als sehr frühe Abtreibung.

NFP wird in diesem Alter auch schwieriger, da im Übergang zu den Wechseljahren der weibliche Zyklus nicht mehr so eindeutig ist. "Persona" z.B. wird in diesem Alter nicht mehr angeraten.


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