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Kardinal Vingt-Trois: Künstliche Verhütung ist Sünde

9. Oktober 2014 in Familie, 56 Lesermeinungen
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Pariser Kardinal bei Bischofssynode: Viele katholische Paare sind sich heute nicht mehr darüber im Klaren, dass die Anwendung künstlicher Verhütungsmittel anstelle der von der Kirche empfohlenen natürlichen Methoden eine Sünde ist.


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Kardinal Andre Vingt-Trois von Paris hat eine «Mentalität der Verhütung» kritisiert und die kirchliche Ablehnung künstlicher Verhütungsmittel bekräftigt. Viele katholische Paare seien sich heute nicht mehr darüber im Klaren, dass die Anwendung künstlicher Verhütungsmittel anstelle der von der Kirche empfohlenen natürlichen Methoden eine Sünde sei, sagte der Kardinal, einer der drei Präsidenten der vatikanischen Synode zu Ehe und Familie, zu Beginn des vierten Sitzungstages am Donnerstag.


Ohne sich dieser Sünde bewusst zu sein, gingen diese Katholiken trotzdem zur Kommunion, so Vingt-Trois. Hier bestehe eine Kluft zwischen der Lehre der Kirche und der säkularisierten Lebenswelt vieler Katholiken. Die Kirche sei aufgefordert, die Lehre von der Offenheit für das Leben in einer neuen Sprache zu vermitteln.

Die herrschende «Mentalität der Verhütung» in Teilen der Welt habe mittlerweile zu einem starken Geburtenrückgang geführt, dessen «gesellschaftliche und menschliche Konsequenzen» nicht genug beachtet würden, sagte Vingt-Trois weiter. An diesem Donnerstag befasste sich die Synode mit der «Offenheit für das Leben und die erzieherische Verantwortung».

Reportage des Schweizer Fernsehens: Hunderte Tote durch Antibabypille



(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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