Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  6. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  7. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  8. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  9. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  10. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  11. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  12. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  13. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  14. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  15. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden

Nuntius: Reformen müssen aus dem Glauben kommen

14. März 2014 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vielmehr müssten «alle Aktivitäten und jede Reform» in der Kirche zunächst «vom Licht des Glaubens» beseelt sein, sagte der päpstliche Botschafter Erzbischof Nikola Eterovic


Berlin (kath.net/KNA) Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic (Foto), hat davor gewarnt, die katholische Kirche zu einer reinen «wohltätigen Nichtregierungsorganisation» zu machen. Vielmehr müssten «alle Aktivitäten und jede Reform» in der Kirche zunächst «vom Licht des Glaubens» beseelt sein, sagte der päpstliche Botschafter aus Anlass des ersten Jahrestages der Wahl von Papst Franziskus am Donnerstagabend in Berlin. «Es ist die Rolle des Petrus und seiner Nachfolger, der Päpste, die Gottheit Jesu Christi vor der Welt zu bekennen», so Eterovic. Franziskus habe der Kirche «eine neue Lebendigkeit des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe» gegeben, so der Nuntius.


Traditionell lädt der Nuntius zum Wahltag des Papstes das Diplomatische Corps sowie Vertreter aus Politik und öffentlichem Leben zu einem Empfang ein. Erstmals fand diese Veranstaltung nun am 13. März statt. Unter den Gästen waren der Union-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder (CDU) sowie der Oppositionsführer im Bundestag, Gregor Gysi (Linke). Auch der Berliner Kardinal Rainer Maria Woelki war in die Nuntiatur gekommen.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto © Wikipedia/Roberta F. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license. Attribution: Roberta F.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Kostadinov 14. März 2014 

Ist schon bitter,

daß man in Deutschland ständig solche Selbstverständlichkeiten betonen muss. Alle bedeutenden Reformbewegungen (Cluny, Zisterzienser, Bettelorden, Gegenreformation, Dom Gueranger im 19. Jh usw) sind ja wohl kaum dadurch so erfolgreich gewesen, weil sich ihre Protagonisten als Macher verstanden haben und sich selbst verwirklichen wollten...


6
 
 gebekrev 14. März 2014 
 

Bravo, dem kann man nur zustimmen!


6
 
  14. März 2014 
 

Katholizität ohneTreue zur Lehre schließt sich aus

Wo die pastorale Praxis sich gegen die katholische Lehre stellt, wird über kurz oder lang der ganze Glaube fragwürdig, weil dann nur einzelne Aspekte des katholischen Glaubens als wahr herausgegriffen werden. Die Wahrheit des Glaubens liegt aber nicht in Teilaspekten sondern in der Gesamtheit des durch die Lehre erkannten Glauben.

Ein erklärter Atheist sagte mir einmal schmunzelnd, dass ihm ja Gott ohnehin seinen Unglauben verzeihen werde, da er für seinen Unglauben ja nichts könne und Gott doch immer barmherzig sei. Wenn man es allein aus dieser Perspektive betrachtet, hätte der Atheist nicht einmal unrecht. Wo in der Kirche ein Erlösungsautomatismus aus Barmherzigkeit das Wort geredet wird, da verliert der Glaube seinen tieferen Ernst, dann läuft er Gefahr zum reinen Sozialengagement zu werden, wobei dann nicht erklärt werden könnte, warum der Mensch der Erlösung bedarf.

Ich bin den Worten Erzbischofs Nikola Eterovic daher unendlich dankbar.


7
 
 Waldi 14. März 2014 
 

Dieser Aufruf:

"Vielmehr müssen alle Aktivitäten und jede Reform in der Kirche zunächst vom Licht des Glaubens beseelt sein".
Und da die Glaubenswahrheiten und ihre Bewahrung allein dem Papst und der Glaubenskongregation zusteht, haben sich alle Diözesen und und Pfarreien, auch in Deutschen Landen, im Gehorsam dem Papst zu unterstellen. Dass dieser Gehorsam am Wenigsten in den Pfarreien hierzulande Beachtung findet, kann man jeden Sonntag schmerzlich erleben. Jeder tut was er will - und keiner was er soll. Dem Gehorsam der Kirche in Rom gegenüber fühlen sich viele Ortsgemeinden nur dann verpflichtet, wenn die Kirche sich nach ihren Vorstellungen "reformiert"!


12
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Nuntius

  1. Buchneuheit: Nuntius Eterović, Stärke deine Brüder. Impulse für eine lebendige Kirche in Deutschland
  2. Nuntius Eterović: „So werden wir bekennen können: ‚Ich glaube, Herr‘“
  3. Jesus Christus hat das Sakrament der Versöhnung eingesetzt, über das uns alle Sünden vergeben werden
  4. Nuntius Eterović: „Christen sind die weltweit am meisten wegen ihrer Religion verfolgten Menschen“
  5. Nuntius: „So treten wir ein für das Recht auf Leben vom ersten Augenblick bis zum letzten Atemzug“
  6. Nuntius Eterović: „Wir wollen den Rosenkranz mit erneuter Freude in diesem Monat Oktober beten“
  7. Neuer päpstlicher Nuntius in Bern eingetroffen
  8. Erzbischof Lopez wird neuer Papstbotschafter in Österreich
  9. Nuntius dankt Laun für seinen treuen Einsatz
  10. Nuntius in der Schweiz verweigert Medieninterviews






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Kiewer Großerzbischof Schewtschuk: "Wir bitten um Solidarität"
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  5. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  6. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  7. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  8. Irland: 30 Prozent Rückgang bei katholischen Taufen in zehn Jahren
  9. Ein Wunder der Vorsehung
  10. Die Krise des Bischofsamtes
  11. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  12. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  13. Slowakei und Polen planen gemeinsamen Johannes-Paul-II.-Pilgerweg
  14. „Wenn ich mich nicht täusche, gibt es in der Geschichte keine vergleichbare Institution“
  15. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz