SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
- Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
- Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
- Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
- 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
- Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
- 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
- Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
- ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
- Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
- Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
- US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
- Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
- Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
- „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
| 
Nuntius: Reformen müssen aus dem Glauben kommen14. März 2014 in Deutschland, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Vielmehr müssten «alle Aktivitäten und jede Reform» in der Kirche zunächst «vom Licht des Glaubens» beseelt sein, sagte der päpstliche Botschafter Erzbischof Nikola Eterovic
Berlin (kath.net/KNA) Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic (Foto), hat davor gewarnt, die katholische Kirche zu einer reinen «wohltätigen Nichtregierungsorganisation» zu machen. Vielmehr müssten «alle Aktivitäten und jede Reform» in der Kirche zunächst «vom Licht des Glaubens» beseelt sein, sagte der päpstliche Botschafter aus Anlass des ersten Jahrestages der Wahl von Papst Franziskus am Donnerstagabend in Berlin. «Es ist die Rolle des Petrus und seiner Nachfolger, der Päpste, die Gottheit Jesu Christi vor der Welt zu bekennen», so Eterovic. Franziskus habe der Kirche «eine neue Lebendigkeit des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe» gegeben, so der Nuntius. 
Traditionell lädt der Nuntius zum Wahltag des Papstes das Diplomatische Corps sowie Vertreter aus Politik und öffentlichem Leben zu einem Empfang ein. Erstmals fand diese Veranstaltung nun am 13. März statt. Unter den Gästen waren der Union-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder (CDU) sowie der Oppositionsführer im Bundestag, Gregor Gysi (Linke). Auch der Berliner Kardinal Rainer Maria Woelki war in die Nuntiatur gekommen. (C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Foto © Wikipedia/Roberta F. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license. Attribution: Roberta F.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Kostadinov 14. März 2014 | |  | Ist schon bitter, daß man in Deutschland ständig solche Selbstverständlichkeiten betonen muss. Alle bedeutenden Reformbewegungen (Cluny, Zisterzienser, Bettelorden, Gegenreformation, Dom Gueranger im 19. Jh usw) sind ja wohl kaum dadurch so erfolgreich gewesen, weil sich ihre Protagonisten als Macher verstanden haben und sich selbst verwirklichen wollten... |  6
| | | | | gebekrev 14. März 2014 | | | | Bravo, dem kann man nur zustimmen! |  6
| | | | | 14. März 2014 | | | | Katholizität ohneTreue zur Lehre schließt sich aus Wo die pastorale Praxis sich gegen die katholische Lehre stellt, wird über kurz oder lang der ganze Glaube fragwürdig, weil dann nur einzelne Aspekte des katholischen Glaubens als wahr herausgegriffen werden. Die Wahrheit des Glaubens liegt aber nicht in Teilaspekten sondern in der Gesamtheit des durch die Lehre erkannten Glauben.
Ein erklärter Atheist sagte mir einmal schmunzelnd, dass ihm ja Gott ohnehin seinen Unglauben verzeihen werde, da er für seinen Unglauben ja nichts könne und Gott doch immer barmherzig sei. Wenn man es allein aus dieser Perspektive betrachtet, hätte der Atheist nicht einmal unrecht. Wo in der Kirche ein Erlösungsautomatismus aus Barmherzigkeit das Wort geredet wird, da verliert der Glaube seinen tieferen Ernst, dann läuft er Gefahr zum reinen Sozialengagement zu werden, wobei dann nicht erklärt werden könnte, warum der Mensch der Erlösung bedarf.
Ich bin den Worten Erzbischofs Nikola Eterovic daher unendlich dankbar. |  7
| | | | | Waldi 14. März 2014 | | | | Dieser Aufruf: "Vielmehr müssen alle Aktivitäten und jede Reform in der Kirche zunächst vom Licht des Glaubens beseelt sein".
Und da die Glaubenswahrheiten und ihre Bewahrung allein dem Papst und der Glaubenskongregation zusteht, haben sich alle Diözesen und und Pfarreien, auch in Deutschen Landen, im Gehorsam dem Papst zu unterstellen. Dass dieser Gehorsam am Wenigsten in den Pfarreien hierzulande Beachtung findet, kann man jeden Sonntag schmerzlich erleben. Jeder tut was er will - und keiner was er soll. Dem Gehorsam der Kirche in Rom gegenüber fühlen sich viele Ortsgemeinden nur dann verpflichtet, wenn die Kirche sich nach ihren Vorstellungen "reformiert"! |  12
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuNuntius- Buchneuheit: Nuntius Eterović, Stärke deine Brüder. Impulse für eine lebendige Kirche in Deutschland
- Nuntius Eterović: „So werden wir bekennen können: ‚Ich glaube, Herr‘“
- Jesus Christus hat das Sakrament der Versöhnung eingesetzt, über das uns alle Sünden vergeben werden
- Nuntius Eterović: „Christen sind die weltweit am meisten wegen ihrer Religion verfolgten Menschen“
- Nuntius: „So treten wir ein für das Recht auf Leben vom ersten Augenblick bis zum letzten Atemzug“
- Nuntius Eterović: „Wir wollen den Rosenkranz mit erneuter Freude in diesem Monat Oktober beten“
- Neuer päpstlicher Nuntius in Bern eingetroffen
- Erzbischof Lopez wird neuer Papstbotschafter in Österreich
- Nuntius dankt Laun für seinen treuen Einsatz
- Nuntius in der Schweiz verweigert Medieninterviews
| 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Wo der Mensch nicht berechenbar ist
- Wenn das Nein nicht mehr zählt
- USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
- Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
- Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
- Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
- Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
- „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
- 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
- Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
- Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
- Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
- 'Jesus macht alles und ich nichts'
- 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
|