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Wer von uns kann behaupten, er sei kein Sünder?

28. März 2014 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
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Papst Franziskus ermutigt bei Bußgottesdienst zum Schuldbekenntnis und ging anschließend zur Hl. Beichte VIDEOS!


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Papst Franziskus hat dazu ermutigt, sich zu den eigenen Sünden und Verfehlungen zu bekennen. «Wer von uns kann behaupten, er sei kein Sünder? Niemand», sagte er in seiner Predigt während des Bußgottesdienstes am Freitagabend im Petersdom. Der Apostel Johannes spreche von einem Selbstbetrug, wenn man die eigene Sündenlosigkeit behaupte. Solche Menschen trügen die Wahrheit nicht in sich, zitierte ihn der Papst. Jeder ist nach seinen Worten aufgefordert, immer wieder Buße zu tun, um sich der Barmherzigkeit Gottes zu öffnen.


Der «neue Mensch», durch Gott in der Taufe erneuert, lasse sich nicht von der Sünde ablenken, sondern konzentriere sich auf die Dinge, die wirklich zählten im Leben. Das Herz des erneuerten Menschen halte an der Wahrheit fest und stehle nicht, sondern tue Gutes und teile mit den Bedürftigen, sagte der Papst. Darüber hinaus solle ein jeder an der Liebe festhalten. Die Liebe Gottes halte ewig und gebe die Kraft, sich immer wieder zu erheben und neu anzufangen, so Franziskus.

Mit dem Bußgottesdienst hat die Aktion «24 Stunden dem Herrn zu schenken» des Päpstlichen Rates zur Neuevangelisierung begonnen. Weltweit, auch in Deutschland, beteiligen sich Bistümer an der 24-stündigen Gebetsaktion. Im Anschluss an die Liturgie folgte im Petersdom eine Eucharistische Anbetung, bei der auch Papst Franziskus Gläubigen die Beichte abnahm. Zuvor legte er selbst bei einem der anwesenden Priester die Beichte ab.

Papst Franziskus bei der Beichte



Gesamte Bußsfeier





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Lesermeinungen

  29. März 2014 
 

Keiner ist frei von Sünde

Die Aufgaben ist es, diese Fehler zu erkennen, sie zu reflektieren und diese Fehler nicht wieder zu begehen.


1
 
 Anna Lea 29. März 2014 
 

Das Bild werde ich als Grußkarte zu Ostern an unsere

nicht-katholische Christliche Bekanntschaften schicken - weil ich die sarkastische/ungläubige Blicke mit dem"Was -Katholisch! Du glaubst aber nicht dass der Papst unfehlbar ist oder? So dumm bist du nicht oder " leid bin.

Die Heilige Beichte ist uns geschenkt, auch weil die meisten Menschen zwar in der Lage sind andere zu vergeben, sich selber können sie aber nur schwer oder gar nicht verzeihen. Damit zerstören sie öfters das eigene Leben und das Leben der Mitmenschen wie Familie,Kollegen usw. Fast täglich hört man "Warum habe ich das bloß gemacht (liegt 20 Jahren zurück!)oder warum habe ich das nicht (vor 40 Jahren)gemacht usw". Stattdessen lieber beichten gehen, und in Ruhe und Frieden mit Gott und sich selber weiterleben!!


3
 
  29. März 2014 
 

Wahrheit

Mit Recht spricht der Heilige Vater immer wieder die Wahrheit an. Jetzt muss sie nur noch reale Folgen haben, denn abstrakte Erkenntnis führt die Kirche nicht weiter.


3
 
 jadwiga 28. März 2014 

Habt keine Angst vor dem barmherzigen Vater, er erwartet euch mit Liebe!

Auch wenn die Seele wie eine verwesende Leiche wäre und eine Belebung, menschlich gesehen, ausgeschlossen und alles schon verloren würde - nicht so ist es bei Gott. Das Wunder der Barmherzigkeit Gottes belebt die Seele vollauf"
(Tagebuch, 1448).


4
 
 Pichone 28. März 2014 
 

zu schön!
Unser Papst ist der beste Werbeträger überhaupt. Nicht bloss reden, sondern auch tun, vormachen, als Vorbild beispeilhaft vorangehen.
Geht, bevor er selber Beichte hört, selbst beichten zum Bruder Priester. Grossartiger Gottesmann!


13
 

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