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Kardinalstaatssekretär Parolin würdigt Reformpapst Pius X.24. August 2014 in Chronik, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Pius X. stellte in einer für die Kirche schwierigen Zeit Botschaft Jesu wieder in den Mittelpunkt
Vatikanstadt (kath.net/KNA) Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat den vor 100 Jahren verstorbenen Papst Pius X. (1903-1914, Foto) als großen Kirchenreformer gewürdigt. In einer für die Kirche schwierigen Zeit habe er die Botschaft Jesu wieder in den Mittelpunkt des kirchlichen Lebens gerückt, sagte Parolin am Samstag bei einer Gedenkmesse im Marienheiligtum nahe Riese, dem Geburtsort des Papstes in der norditalienischen Region Venetien. Auch die heutige Kirche müsse sich wieder stärker auf die Botschaft Jesu Christi besinnen, betonte der Kardinalstaatssekretär. 
Mit seiner Energie habe Pius X. die Kirche neu entflammt und sie mit spirituellem und pastoralem Weitblick aus der Isolation geführt. Durch seine Bescheidenheit und Volksnähe beseitigte er nach Parolins Worten auch Barrieren zwischen der Amtskirche und dem Kirchenvolk. Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Säkularisierung habe Pius X. einerseits den Verlust alter kirchlicher Besitzstände hingenommen, andererseits aber deutlich gemacht, dass die Abwendung der modernen Gesellschaften von Gott ins Verderben führe. Die Erfahrungen des zwanzigsten Jahrhunderts zeigten sehr klar, dass diese Abkehr den mangelnden Respekt vor dem Leben und der Menschenwürde zur Folge habe, betont Parolin. Der am 2. Juni 1835 geborene Pius X. wurde 1954 heiliggesprochen. Unter Kirchenhistorikern gilt er als vielschichtige Persönlichkeit, die für einen strikten Antimodernismus wie für innerkirchliche Reformen steht. Besonderes Interesse widmete die Forschung auch seiner Haltung beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Pius X. starb am 20. August 1914, rund drei Wochen nach Kriegsausbruch. (C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Foto: kathpedia
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Lesermeinungen| | Freude_am_Glauben 26. August 2014 | | | | Einen Bauernbub wird Papst, so heißt ein Buch über Josef Sarto, das mich in der Kindheit so gefesselt hat, daß ich seitdem bis heute einen großen Fürsprecher im Himmel anrufen kann in vielen großen und kleinen Anliegen.
Seit einer Romreise habe ich jeweils ein Heiligenbildchen bei Führerschein und Fahrzeugpapieren und im NT, Kleinausgabe Bundeswehr für die Westentasche.
Und ich habe ihn schon oft und gern um seine Fürsprache gebeten, und ich bin sicher, daß die Welt viel schlimmer aussähe ohne sein und das Eintreten aller Heiligen beim HERRN für uns.
Und ich freue mich sehr, daß manche hier den Antimodernisteneid erwähnen, den er aus Sorge um den rechten, wahren Glauben vorschrieb.
Und er hat die tägliche Kommunion empfohlen. Und er hat das Alter für die erste Hl. Kommunion deutlich herabgesetzt.
Unterscheidung der Speisen!
Sehnsucht, Jesus zu empfangen!
Das Buch beschreibt seinen Lebensweg und ist sehr, sehr lesenswert.
Einfach und klar!
@Suarez, @ Marcus mit dem C,
schön, wieder von Ihnen zu lesen! |  0
| | | | | 25. August 2014 | | | | Papst Pius X. war auch ein großer Kirchenrechtler Auf Papst Pius X. gehen viele Klärungen im neueren Kirchenrecht zurück. Wer einen Band zur Geschichte des Kirchenrechtes zur Hand nimmt, wird an vielen Stellen, wenn es um die neuere Zeit geht, Pius X. finden. Von hohem Intellekt wusste Pisu X., dass Kirche auch eine formale Struktur braucht, die sich im Rechtlichen ausdrückt. Leider ist Pius X. heute stark in den Hintergrund getreten, was auch damit zu tun hat, dass er uns noch einiges zu sagen hätte, was progressiven Geistern aber ganz und gar nicht ins Konzept passte. Also verschweigt man ihn lieber. |  1
| | | | | Dottrina 25. August 2014 | | | | Auch ich halte Pius X für einen der größten Päpste, die unsere Kirche je hatte. Die Enzyklika "Pascendi dominici gregis" liegt noch bei mir zum Lesen bereit. Man sollten diesen Papst einfach wieder mehr würdigen. Über den Zustand der Kirche würde er mit sicherheit bitterlich weinen. |  1
| | | | | Fink 24. August 2014 | | | | Seine Enzyklika "Pascendi dominici gregis" von 1907 habe ich mit Gewinn gelesen (die findet man in Internet). Seitdem verstehe ich besser, was mit "Modernismus" gemeint ist, was sich Ende des 19. JH. in Europa abgespielt hat, und was es im Deutschen Reich mit dem "Kulturkampf" unter Bismarck auf sich hatte. Und was der "Antimodernisteneid" war. |  1
| | | | | 24. August 2014 | | | | Was würde er uns heute sagen? Es ist sehr bedauerlich, dass von Papst Pius X. offiziell kaum noch die Rede ist.
Was würde dieser große Papst zur heutigen Situation der Kirche und der Welt generell sagen?
Was zum eklatanten Glaubensverlust selbst der Katholiken und was zu den Entwicklungen in der Gesellschaft? |  2
| | | | | kathuser 24. August 2014 | | | |
Schön, dass sich der Kardinalstaatssekretär an Papst Pius X, einen der größten Päpste der Geschichte, erinnert. Jetzt müsste er noch das umsetzen, was der Heilige wollte...
Heiliger Papst Pius X, bitte für uns! Hilf der Kirche aus dieser schweren Krise. |  6
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