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| ![]() Der Literaturnobelpreis und das nobelste Buch der Weltliteratur17. Oktober 2014 in Kommentar, keine Lesermeinung Welches Buch ist absolut meisterhaft geschrieben, menschlich, kraftvoll und berührend wie letztlich kein anderes Buch der Weltliteratur? Welche Weltliteratur braucht keinen Nobelpreis? kath.net-Klartext von Bischof Andreas Laun Salzburg (kath.net) Patrick Modiano hat 2014 den Nobelpreis für Literatur erhalten. Ich kenne diesen Autor noch nicht, freue mich für ihn und es scheint, nach Berichten zu urteilen, im Unterschied zum Beispiel zu einer E. Jellinek ein Autor zu sein, der den Preis verdient hat. Ich kenne die Satzungen dieser Stiftung nicht, aber wenn auch nicht mehr lebende Personen den Preis bekommen könnten, würde ich dafür plädieren, die Propheten des Alten Testamentes auszuzeichnen, aber nicht nur sie, auch den jeweiligen Erzähler der Geschichte des ägyptischen Josef, den von Daniel bei den Löwen, der Judith, der Esther, des Kampfes zwischen David und Goliath und vor allem auch den Evangelisten Johannes! Wer kann Texte schreiben von dieser Kraft und Schönheit, Geschichten, die mehr fesseln und berühren? Wer kann eine Geschichte so schreiben wie der Evangelist Johannes, wenn er uns erzählt von dem Blindgeborenen, von der Frau am Jakobsbrunnen, von der Ehebrecherin oder von dem ungläubigen Thomas. Der große, leider schon verstorbene Kirgise Tschingis Aitmatov versuchte, in einem seiner Bücher einen Dialog zwischen Jesus und Pilatus zu erfinden. Es ist fast eine Art Gottesbeweis, wie sehr ihm dies misslang, wie geradezu peinlich und nicht gelungen der Text wirkt. An einem solchen Vorhaben zu scheitern, ist allerdings keine Schande, es konnte nicht anders sein. Es wird Argumente geben, warum eine solche Preisverleihung in die Vergangenheit hinein nicht sinnvoll ist. Aber wenn man die Bibel liest, darf man auch dies vor Augen haben: Es ist ein Buch, das meisterhaft geschrieben ist, menschlich, kraftvoll, berührend, wie letztlich kein anderes Buch der Weltliteratur. Es erzählt Gottesgeschichten mit den Menschen und Menschengeschichten mit Gott. Es braucht keinen Nobelpreis und eigentlich wäre dieser für die Bibel sogar unpassend, weil der Preis einen Vergleich voraussetzt, die Bibel aber unvergleichlich ist! kath.net-Buchtipp Chinesische evangelische Christen erhalten eigene Bibeln - bewegend! Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuLaun
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