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Eine Schamanin soll EU-Kommissarin werden

19. Oktober 2014 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
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Die Slowenin Bulc hat eine esoterische Ausbildung absolviert


Brüssel (kath.net/idea) Ein ausgebildete Schamanin soll EU-Kommissarin werden. Die Slowenin Violeta Bulc ist vom gewählten Präsidenten der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker (Luxemburg), als „Verkehrsministerin“ vorgesehen. Die 50-Jährige ist stellvertretende Regierungschefin Sloweniens. Sie wurde für die bisherige Kommissionskandidatin Alenka Bratusek nachnominiert, die ihre Bewerbung zurückgezogen hat. Das für sie vorgesehene Ressort für Energiefragen soll der bisher für Verkehr vorgeschlagene Slowake Maros Sefcovic übernehmen. Bulc, die erst seit Mitte September der slowenischen Regierung angehört, hat einen bewegten Lebenslauf. Die Unternehmerin hat Elektrotechnik und Management studiert. Sie war auch 1982 Mitglied der jugoslawischen Basketballnationalmannschaft. Ferner hat sie in den Kampfsportarten Taekwondo und Hapkido schwarze Gürtel. In Schottland absolvierte sie eine Schamanismus-Akademie. Sie rühmt sich, über glühende Kohlen laufen zu können, propagiert das „positive Denken“ und bietet Kurse in persönlichem Wachstum an.


CDU-Politiker übte scharfe Kritik

Nach Informationen von „Spiegel Online“ hat Bulcs Nominierung heftige Auseinandersetzungen bis hin zu „tumultartigen Szenen“ in der konservativen EVP-Mehrheitsfraktion im Europaparlament ausgelöst. Zum einen entzündete sich die Kritik an der mangelnden politischen Erfahrung der Kandidatin, zum anderen an ihren esoterischen Neigungen. Daran stieß sich besonders der Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im EU-Parlament, Herbert Reul (Bergisch Gladbach). Er wird mit der Äußerung zitiert, dass er Bulc wegen ihrer New-Age-Tendenzen keine Stunde in seinem eigenen Haus alleinlassen würde, da man nicht wissen könne, was sie dort anstelle.


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Lesermeinungen

 Dominik Pallenberg 21. Oktober 2014 

Paßt doch!

Nach Auffassung der politischen Eliten Europas sind alle Religionen gleich; inhaltliche Unterschiede werden im Interesse dieser Gleichmacherei geflissentlich ignoriert. Also darf jeder mal ran – vorausgesetzt, er ist nicht katholisch wie Rocco Buttiglione.


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 marienkind 20. Oktober 2014 
 

Inakzeptabel, selbst für Atheisten

Das ist nicht nur ein absurdes Hobby. Esoteriker neigen dazu Verantwortung abzugeben und Wohlgefühl zu suchen. Bei kleinsten Entscheidungen werden Geister, Karten, die Hellseherin befragt. Ein Schamane begibt sich durch merkwürdige Rituale in eine Art Trance und fragt in dieser die Geister wie er entscheiden soll. Rational und mündig geht anders! Ich möchte grundsätzlich Politiker haben, die die Wähler vertreten, die ihren Verstand und ihren guten Willen einsetzen um weit reichende Entscheidungen zu treffen. Keine Menschen die absurde Kriterien als Grundlage ihrer Entscheidungen haben.

Vor allem diese Geister, die befragt werden sind immer negativen Ursprungs. Sie suggerieren den Menschen Hilfe, Macht, Kraft, aber nur damit man ihre Seele und die von anderen Menschen mit in den Abgrund gezogen werden. Dass bei solchen Menschen eine geistige Beschränktheit wächst, dass merken sie selber gar nicht. Außenstehende schon. Habt ihr euch mit Extremen mal unterhalten?


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 theostudent 20. Oktober 2014 

Wir stehen im Abseits

Wenn die Katholiken nicht aus dem "Abseits der Realität" finden, wird das noch schlimmer werden.


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 Nummer 10 19. Oktober 2014 

Wenn eine Schamanin mitregiert - nadann gute Nacht :-(


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 speedy 19. Oktober 2014 
 

in la salette hies unter anderem, das die Politiker ..Kapitalismus, Atheismus und Spiritismus Förden… usw nachzu lesen in der grossen Botschaft von la salette


9

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 jadwiga 19. Oktober 2014 

Karten legen und Entscheidungen treffen?

Solche Personen wie die Frau Bulc sollte man lieber fern von wichtigen Entscheidungen halten, weil sie leicht von den bösen Mächten beeinflusst werden können.


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 sttn 19. Oktober 2014 
 

Da wir Christen uns am liebsten mit uns selber beschäftigen

sind die Esoteriker dabei die größte Religion in Europa zu werden.
Denn nicht die Muslime sind die größte Gefahr, sondern unser Unwillen unseren Glauben zu leben und weiterzugeben.
Und das gilt nicht nur für die Taufchristen, sondern wie ich sehr oft feststellen musste gerade für praktizierende Christen, die ihren Glauben zwar innig leben, aber jeder Veränderung ablehnende gegenber stehen. Damit meine ich jetzt keine liberale Reformen, im Gegenteil.
Was wir brauchen ist die Wiederbelebung vom "erlebten" Glauben, einhergehend mit neuen Formen den Glauben zu praktizieren.
Wenn man in der Kirchengeschichte nachliest stellt man fest das wir das früher sehr wohl konnten. Man hat sehr flexibel auf die Entwicklung reagiert und sich angepasst - ohne den glauben zu verraten. Pater Rupert Mayer hat das zum Beispiel sehr innig gelebt.
Warum tun wir uns damit Heute so schwer?


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 Milara 19. Oktober 2014 
 

das hätte ich mir von Politikern nun nicht erwartet...

Ich kenne mich im politischen Kontext nicht so aus. Aber was kann man als normaler EU-Bürger machen, um solche Politiker wie Herbert Reul zu unterstützen?


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