Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  8. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  9. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  10. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  11. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  12. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  13. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  14. Papst betont in Algier Gemeinsamkeit von Christen und Muslimen
  15. Viel Lärm um nichts?

Abtreibungsabstimmung ist 'eine Schande für das Europaparlament'

12. März 2015 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Arne Gericke, Europaabgeordneter der Familien-Partei: „Abtreibung kann niemals ein Menschenrecht sein. Im Gegenteil – wer das fordert, verletzt Menschenrechte auf unerträgliche Art und Weise“. Nächster Angriff droht bereits im „Noichl-Bericht“.


Straßburg (kath.net/pm) „Abtreibung kann niemals ein Menschenrecht sein. Im Gegenteil – wer das fordert, verletzt Menschenrechte auf unerträgliche Art und Weise“, so der Europaabgeordnete Arne Gericke (Familien-Partei) zur Abstimmung über den Tarabella-Bericht im Straßburger Plenum: „Diese namentliche Abstimmung ist eine Schande für das Europaparlament“, so der Abgeordnete. Er selbst habe gegen den Bericht gestimmt – und begrüßt, dass es – mit auf seine fraktionsübergreifende Initiative hin – zumindest gelungen sei, klar die „subsidiäre Nichtzuständigkeit“ der EU-Ebene für das Thema Abtreibung zu betonen. Dennoch sei „der nächste linksliberale Sturm“ bereits im Aufzug: Der nicht-gesetzgebende Initiativbericht der bayerischen SPD-Abgeordneten Maria Noichl zur Strategie der Gleichstellung der Geschlechter nach 2015.


„Sie hat eins zu eins das unerträgliche wording der linken Lebensfeinde übernommen“. Als zuständiger Berichterstatter seiner Fraktion im Sozialausschuss arbeitet Gericke deshalb schon heute an „einer starken, fraktionsübergreifenden Koalition der Familien- und Lebensfreunde, um die entsprechenden Passagen zu streichen oder abzuändern. Gemeinsam sind wir bereit, den immer gleichen Verbalattacken der Linken im Plenum Paroli zu bieten.“ Aus den Fehlern des Tarabella-Berichts müsse man dabei lernen: „In dieser wichtigen Angelegenheit können wir uns keine Fraktionsscheuklappen und politische Eitelkeiten leisten.“ Als Vertreter einer kleinen Partei sieht Gericke sich auch hier in der Vermittlerrolle: „Mir geht es darum, schon im Ausschuss Mehrheiten im bürgerlichen Lager zu finden – und nicht darum, wie groß im Ende gegebenenfalls mein Name auf den Änderungsanträgen steht.“

Gericke ist sich sicher: „Eine knappe Mehrheit für diese Anträge können wir erreichen, wenn die Fraktionen kooperieren.“ Er habe bereits bei der Abstimmung im Frauenausschuss Ende Januar gegen die entsprechenden Passagen in Tarabellas Bericht gestimmt und eigene Änderungsanträge formuliert. Leider, so der Rostocker Europaabgeordnete, ist es den zuständigen Berichterstatterinnen damals nicht gelungen, fraktionsübergreifende Mehrheiten dagegen zu organisieren. Selbst seitens der EVP hätten zahlreiche Abgeordnete, auch aus CDU und CSU, für Tarabellas Abtreibungs-Artikel gestimmt.

Konsequent, so Gericke, müsse man der bereits im Dezember 2013 beim sogenannten „Estrela-Bericht“ erfolgreich durchgesetzten Linie folgen: „Subsidiarität achten – Europa hat überhaupt kein Recht über Abtreibung zu entscheiden. Eine solche Position ist mehrheitsfähig.“ Damit, so Gericke, „nehmen wir all den ideologischen Angriffsstürmen der Linken den Wind aus den Segeln.“

Und auch in Hinblick auf den Noichl-Bericht hofft der Europaabgeordnete nun auf starke öffentliche Unterstützung für die fraktionsübergreifende Initiative: „Wir brauchen jetzt Bürger, Verbände und Kirchen, die den Abgeordneten klar sagen: Unterstützt die Änderungsanträge der EKR und der EVP – zeigt den lebensfeindlichen Ideologen im Europaparlament die rote Karte!“

Foto Europaparlament (c) kath.net/Petra Lorleberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Europa

  1. EU-Bischöfe zu „My Voice, My Choice“: „Eine Entscheidung, die ernsthafte Bedenken aufwirft“
  2. Bischofskonferenzen Europas beten in der Fastenzeit für Frieden
  3. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  4. Menschenrecht auf Abtreibung?
  5. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  6. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  7. Papst fordert Schutz des religiösen Erbes Europas
  8. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  9. Kardinal Filoni: "Europa braucht Re-Evangelisierung"
  10. P. Wallner: Weltmission Schlüssel für Aufbruch der Kirche in Europa







Top-15

meist-gelesen

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  8. "Derselbe Polarstern"
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  11. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  12. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  13. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  14. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  15. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz