Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  2. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  3. Schisma auf leisen Sohlen
  4. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  7. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  8. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  9. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  10. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  11. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  12. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  13. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet
  14. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  15. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück

'Kreuze können überall sichtbar sein, auch in Schulen'

4. April 2015 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Marx widersprach in Karfreitagspredigt heftig einem Atheismus, der angesichts der Erfahrung von Leid und Tod in der Welt die Existenz Gottes abstreitet und der christliche Symbole wie das Kreuz aus dem öffentlichen Leben drängt.


München (kath.net/pem) Einem Atheismus, der angesichts der Erfahrung von Leid und Tod in der Welt die Existenz Gottes abstreitet und der christliche Symbole wie das Kreuz aus dem öffentlichen Leben drängt, hat Reinhard Kardinal Marx in seiner Karfreitagspredigt heftig widersprochen. „Der Atheismus baut auf das Leiden, um Gott verschwinden zu lassen. Aber für uns Christen ist das Leiden der Fels des Glaubens, der Fels von Golgotha“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Freitag, 3. April, im voll besetzten Liebfrauendom. Auf dem Hügel von Golgotha, auf dem das Kreuz Jesu stand, versammle sich das ganze Leid der Welt, so Marx: „alle Bilder der letzten Wochen, vom Flugzeugabsturz, von den trauernden Angehörigen, von den 70 jungen getöteten Christen in der Universität in Kenia und auch viele andere Bilder, die sich in der globalisierten Welt in unsere Seele einprägen“.


Die Erkenntnis des Glaubens sei, dass keine Gewalttat schön geredet werde. „Das Kreuz bedeutet, dass Gott sich von jedwedem Leid, von jedem Tod persönlich betroffen weiߓ, erklärte der Kardinal: „Eine stärkere Antwort kann ich nicht finden als die, dass der lebendige Gott alles auf sich zieht, in der Gestalt des Jesus von Nazareth.“ Am Kreuz, an der Stätte Golgotha, würden alle Sünden und alles Leid gesühnt. Die Barmherzigkeit Gottes sei keine Beschwichtigung, sondern ein Ernstnehmen dessen, was geschehe.

Das Kreuz sei aber „weder ein Talisman, noch ein Kampfinstrument“, betonte Marx: „Das Kreuz ist das Zeugnis eines Gottes, dem kein Leid gleichgültig ist. Deswegen können Kreuze überall sichtbar sein, auch in den Schulen und Gerichtssälen.“ Für die Christen bedeute das Zeugnis des Kreuzes, „dass sie Empathie empfinden, den Schwachen und Sterbenden beistehen sollen“. Das Kreuz sei deshalb als Auftrag und Sendung zu verstehen.

St. Michaelsbund: Reinhard Kardinal Marx - Osteransprache 2015 - ´Zur christlichen Prägung eines Landes gehört die Feier des Sonntages´



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Atheismus

  1. Atheist Dawkins: Er hoffe nicht, dass das Christentum durch den Islam ersetzt werde
  2. Kirchensteuernachzahlung von Atheistin: Gericht gibt Kirche recht
  3. Atheisten: Menschen brauchen Gott, um moralisch zu handeln
  4. Ihr Atheismus zieht den Zorn Gottes auf uns herab!
  5. Ägypten möchte Atheismus verbieten
  6. Globaler Atheistenkongress wegen mangelnder Beteiligung abgesagt
  7. Zur nichtgesendeten ARTE-Doku über Antisemitismus
  8. Kanada: Atheistische Pfarrerin muss gehen
  9. USA: Einwohner reagieren auf Verbot der öffentlichen Weihnachtskrippe
  10. «'Aktion gegen religiösen Terror' wirkt auf mich befremdlich»






Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  4. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  7. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  10. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  11. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  12. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  13. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  14. Paris: Klassische lateinische Messe bringt eine neue Generation in die katholische Kirche
  15. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz