Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  8. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  9. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  10. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  11. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  12. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  13. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  14. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

‚Stellen Sie eine Heiratserlaubnis aus oder kündigen Sie.’

20. Juli 2015 in Chronik, 37 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Beamte des Bundesstaates Kentucky müssen eine ‚Heiratserlaubnis’ für gleichgeschlechtliche Paare ausstellen, auch wenn sie wegen ihres Glaubens oder ihres Gewissens gegen die Homo-‚Ehe’ sind.


Frankfort (kath.net/LSN/jg)
„Stellen Sie eine Heiratserlaubnis aus oder kündigen Sie.“ Vor diese Alternative stellte Steve Beshear, der Gouverneur des US-Bundesstaates Kentucky den Verwaltungsbeamten Casey Davis. Davis hatte sich aus religiösen Gründen geweigert, homosexuellen Paaren eine „Heiratserlaubnis“ auszustellen.

Angestellte im öffentlichen Dienst müssten gleichgeschlechtliche „Ehen“ anerkennen und dürften der Schließung nicht verhindern, stellte Beshear in einer Stellungnahme fest.


Davis hatte gehofft, Beshear von der Notwendigkeit einer Sondersitzung des Parlaments von Kentucky überzeugen zu können, in der die Religions- und Gewissensfreiheit der Christen und aller, die von der klassischen Ehe überzeugt sind, behandelt werden sollte. Er stand mit seinem Ansuchen nicht alleine. 57 der 120 Verwaltungsbeamten des Bundesstaates, die eine amtliche Heiratserlaubnis ausstellen, hatten Briefe an den Gouverneur geschrieben, in denen sie eine Sondersitzung verlangten.

„Das Naturrecht wird jedes Gesetz verdrängen, das Menschen auf ein Blatt Papier schreiben“, sagte Davis gegenüber einem lokalen Sender. Sein Kompromissvorschlag lautet, die Heiratserlaubnis online auszustellen. Beamte die aus Gründen der Religions- oder Gewissensfreiheit gegen die Homo-„Ehe“ seien, hätten mit den Dokumenten nichts zu tun.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  2. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  3. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘
  4. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  5. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  6. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  7. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville
  8. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  9. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  10. US-Regierung beendet öffentliche Finanzierung für ‚Geschlechtsumwandlung‘ bei Kindern






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Sieg vor Gericht für Kardinal Marc Ouellet
  4. Wenn die Herrlichkeit auszieht
  5. „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
  6. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
  7. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  8. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
  9. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
  10. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  11. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  12. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  13. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  14. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  15. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz