Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  9. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“

Turnschuhe gegen Kutte – und am Ende siegt die Sympathie

21. März 2016 in Kultur, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im ARD-Film „Frau Pfarrer und Herr Priester“ wurden am Freitagabend nicht nur kirchliche Klischees bedient. Auch wichtige Glaubensfragen kamen zur Sprache. Eine Rezension von idea-Redakteurin Julia Bernhard


Wetzlar (kath.net/idea) Eine katholische und eine evangelische Gemeinde in einem Berliner Vorort streiten. Grund des Zwistes: Das gemeinsame Jugendzentrum soll auf Wunsch der Katholiken, die es finanzieren, in eine Seniorenresidenz umgewandelt werden. Es ist ihnen ohnehin zu chaotisch und liberal dort. Die Protestanten, die für die Veranstaltungen in dem Zentrum zuständig sind, wehren sich. Die Kinder brauchten doch einen geschützten Raum. Und schon ist der Zuschauer mittendrin im scheinbar traditionellen Zoff zwischen den Konfessionen. Ein Klischee nach dem anderen wird von den Produzenten des Films munter bedient. Hier kämpfen evangelisch gegen katholisch, Turnschuhe gegen Kutte, liberal gegen konservativ.


Eine gemeinsame Aufgabe schweißt zusammen

Pfarrerin Rieke Schmidt und Priester Anton Seidl sind die Protagonisten in diesem Fernsehspiel. Er will ein solides christliches Fundament für die Kinder, sie möchte lieber unkonventionell sein und offen für alle. Schließlich siegt aber die Sympathie der beiden füreinander. Außerdem schweißt sie eine gemeinsame Aufgabe zusammen. Die Patentochter von Rieke Schmidt hat Leukämie. Die lebensrettende Therapie wird von der Krankenkasse nicht übernommen. Also sammeln die Pfarrerin und der Priester Geld. Das Jugendzentrum gerät in den Hintergrund. Am Ende wird es gar für die Therapie geopfert.

Mehr als eine kirchliche Schmonzette

Die Story bietet eine prima Kulisse für eine weitere kirchliche Schmonzette mit wenig Tiefgang. Eigentlich. Denn der Zuschauer wird überrascht. Es geht tatsächlich – zwischen all den Klischees – auch um die Kraft des Gebets, um christliche Barmherzigkeit und Gottvertrauen. Dabei wirkt der katholische Priester etwas fester im Glauben als seine protestantische Kollegin, der er schon mal seelsorgerlich zur Seite stehen muss – gelebte Ökumene eben. Als sich allerdings schließlich auch der jüdische Rabbiner sowie der muslimische Imam in die Rettung des Mädchens einschalten, wird es ein bisschen viel gewollte Einigkeit. Ob dieser Zusammenschluss der Religionen dem krebskranken Teenager tatsächlich hilft, bleibt offen. Aber am Ende ist allen Beteiligten klar: Man kann einiges tun, der Rest aber liegt in Gottes Hand.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

TV

  1. KIKA-Sendung korrigiert Alter eines Flüchtlings, jetzt 19 - UPDATES!
  2. Krimis greifen Themen auf, die einst der Theologie vorbehalten waren
  3. USA: Neue TV-Serie ‚Der Exorzist’
  4. 'Ihr beide habt eine Person gezeugt'
  5. Wenn der 'Tatort' zur gegenderten Persiflage wird
  6. Wenn Christen im 'Tatort' beten und auf Gott vertrauen
  7. NRW-Ministerium informiert sich über Sat.1-Kuppelshow
  8. 'Wort zum Sonntag': Hohe Einschaltquote und viel Kritik
  9. Fernsehnachrichten: Religion und Kirche bleiben Randthemen
  10. Christen protestieren gegen ZDF-Sendung







Top-15

meist-gelesen

  1. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  4. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  7. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  8. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  9. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  10. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  11. Apostolisch und nix anderes
  12. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  13. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  14. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  15. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz