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Wichtige Lebensschutz-Kundgebung in München am 1. Juli

28. Juni 2016 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Die Menschenrechtsinitiativen Christdemokraten für das Leben (CDL) Bayern und die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) laden zur Mahnwache vor den neuen Geschäftsräumen des umstrittenen Abtreibungsprofis Friedrich Stapf ein. Von Petra Lorleberg


München (kath.net/pl) Am kommenden Freitag (1. Juli) wird in München eine Mahnwache gegen Abtreibung stattfinden. Dazu laden die Menschenrechtsinitiativen „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) Bayern und „Aktion Lebensrecht für Alle“ e.V. (ALfA) ein. Die Kundgebung wird vor dem „medicare Gesundheitszentrum“ abgehalten, in diesem Gebäude befindet sich auch die neue Praxis des Abtreibungsprofis Friedrich Stapf, der seine Niederlassung in Stuttgart verloren hat, informieren die entsprechenden Presseaussendungen. Der umstrittene Abtreibungsprofi Stapf hat sich seit kurzem erneut in München eingemietet. Er verdient sein Geld nach eigenen Angaben damit, täglich bis zu 20 Kinder vor der Geburt abzutreiben. Damit sind nur durch seine Tätigkeit (laut Angabe des Hamburger Nachrichtenmagazins „Spiegel“) bereits über 100.000 Kinder getötet worden, so erläutert die Pressemeldung weiter und stellt wörtlich fest: „Diese Tatsache symbolisiert auch das Versagen des Staates und der Gesellschaft beim Schutz des Lebens. Mindestens jedes sechste Kind wird vor der Geburt abgetrieben – über 380 Kinder pro Arbeitstag, das entspricht etwa 16 Schulklassen!“, erläutert die CDL weiter. Einzelheiten zum Ort und Termin der Kundgebung sowie weitere Informationen: Siehe Einladung unten.


Stapf konnte die Praxisräume vom Schatzmeister des CSU-Bezirksverbandes München, Hans Hammer, mieten. Der Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU/München) hatte Ende Mai dieses Mietverhältnis durch einen leitenden CSU-Verantwortlichen mit deutlichen Worten kritisiert: „Das ist ein unglückliches Geschäftsverhältnis, welches ich bedauere. Wer mit der Not von Frauen lukrative Geschäfte macht, sollte nicht die Unterstützung der CSU erfahren.“ kath.net hat berichtet. In den sozialen Netzwerken finden sich Stellungnahmen von Lebensschützern, die das Geschäftsgebahren des CSU-Politikers als skandalös einstufen.

Stapfs mühsame Praxissuche war medial wahrgenommen worden. Dass der Mediziner Friedrich Stapf mit seiner Einrichtung aus den bisherige Räume im Stuttgarter Klinikum ausziehen musste, „hat er sich selbst zuzuschreiben“, hatte die „Stuttgarter Zeitung“ 2014 berichtet. Denn „das städtische Klinikum hatte dem Mediziner die Räume an der Türlenstraße vor rund zehn Jahren vermietet und die zweimalige Verlängerung des Mietvertrages zugesagt. Der Klinikeigentümer hatte aber die Frist für die letzte Verlängerung verpasst.“ Die Frist wurde daraufhin zwar kulanzhalber um ein Jahr verlängert, wie sich anderen Berichten entnehmen ließ. Unklar ist danach beblieben, warum es dann seitens des städtischen Klinikums Schluss war mit der Kulanz gegenüber Stapf. Gründe wurden auch zwischenzeitlich keine bekannt. Ein potentieller weiterer Vermieter in Stuttgart sprang nach anfänglichem Interesse wieder ab, kath.net hat berichtet.

Die großen Print- und TV-Medien berichteten über die schwierige Praxissuche des Abtreibungsprofis nahezu unisono mit einseitiger Sympathie für die Abtreibungsbefürworter. Während die Schwangerschaftskonfliktberatungsorganisation „Pro Familia“ um Stellungnahme angefragt wurde und für ihre Darstellung i.d.R. ausreichend Platz erhielt, wurden qualifizierte Lebensschützer nur selten angefragt. Ende November 2014 hatte die Juristin Friederike Hoffmann-Klein in kath.net die „tendenziöse Berichterstattung“ der „Stuttgarter Zeitung“ im Zusammenhang mit einer Kundgebung gegen die Abtreibungsklinik Stapf mit einem Brief an den Chefredakteur kritisiert, kath.net hat berichtet.

EINLADUNG! ´Echte Hilfe für Mütter und Kinder – Zukunft statt Abtreibung bei Stapf´ Freitag, 1. Juli | von 15.45 bis 17.45 Uhr


Foto oben (c) CDL Bayern



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