Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  2. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  8. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  9. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  10. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  11. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  12. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  13. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  14. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  15. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“

Papst gegen Gleichsetzung von Islam und Gewalt

1. August 2016 in Aktuelles, 170 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Franziskus hat sich gegen eine Gleichsetzung von Islam und Gewalt gewandt und meint beim Rückflug von Krakau: "Es ist nicht richtig und nicht wahr, dass der Islam gewalttätig ist" VIDEO: O-Ton im Flugzeug


Krakau/Rom (kath.net/KNA) Papst Franziskus hat sich gegen eine Gleichsetzung von Islam und Gewalt gewandt. «Es ist nicht richtig und nicht wahr, dass der Islam gewalttätig ist», sagte er am Sonntagabend während des Rückflugs vom Weltjugendtag in Krakau. «Muslime sind nicht alle gewalttätig». In jeder Religion gebe es eine kleine Gruppe von Fundamentalisten, so der Papst vor mitreisenden Journalisten.

Die Zeitungen, die er lese, seien voll von Gewalttaten, die getaufte Christen begangen hätten, so Franziskus weiter. Man könne ebenso wenig von einer «islamischen Gewalt» wie von einer katholischen sprechen.

Franziskus antwortete damit auf die Frage, warum er während des Weltjugendtages stets nur allgemein von «Terrorismus» gesprochen habe und nie von einem «islamischen Terrorismus». Er war am Mittwoch zu einem fünftägigen Besuch nach Polen gereist. Anlass war der 31. Weltjugendtag in Krakau.


WORTLAUT:

Ich mag es nicht, von islamischer Gewalt zu sprechen, denn jeden Tag, wenn ich die Zeitungen durchblättere, sehe ich Gewalttaten, hier in Italien: da ist der, der seine Freundin oder seine Schwiegermutter tötet, und das sind gewalttätige katholische Getaufte. Würde ich von
islamischer Gewalt sprechen, müsste ich dann auch von katholischer Gewalt sprechen?

Nicht alle Muslime sind gewalttätig. Das ist wie ein Obstsalat, in den Religionen gibt es die Gewalttätigen. Etwas ist wahr: in fast allen Religionen ist da immer ein kleines fundamentalistisches
Grüppchen. Auch wir haben das. Und wenn der Fundamentalismus dazu kommt, zu töten – man kann mit der Zunge töten, das sagt der Apostel Jakobus, nicht ich, und man kann mit dem Messer töten – es ist nicht richtig, den Islam mit Gewalt zu identifizieren. ...

Ja wir können sagen, das der sogenannte ISIS ein islamischer Staat ist, der sich gewalttätig prä
sentiert, weil er uns als seinen Personalausweis zeigt, wie sie die Ägypter abschlachteten. Aber das ist ein kleines Grüppchen, man kann nicht sagen, es ist nicht richtig zu sagen, dass der Islam terroristisch ist.

O-Ton im Flugzeug:






(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Wien: Viele junge Muslime stellen religiöse Vorschriften über österreichische Gesetze
  2. Öffentliche Wiener Mittelschulen: Jeder zweite Schüler ist Moslem
  3. Pakistans Scharia-Gericht billigt Entführung, Vergewaltigung, Kinderehe einer 13-jährigen Christin
  4. Islamistengruppe ‚Nūr al-ʿIlm‘ breitet sich in Norddeutschland aus
  5. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  6. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  7. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  8. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  9. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  10. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  3. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  4. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  5. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  6. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  7. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  8. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  9. Vertrauenskrise in der Kirche
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  12. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  13. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  14. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  15. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz