Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  10. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  14. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  15. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela

Benedikt XVI.: Die 'Orientierung der Liturgie Richtung Osten'

14. Oktober 2016 in Spirituelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Emeritierter Papst schreibt in jüngst veröffentlichtem Festschriftbeitrag: „In der Orientierung der Liturgie Richtung Osten sehen wir, dass die Christen gemeinsam mit dem Herrn vorwärtsschreiten wollen zur Erlösung der gesamten Schöpfung.“


Vatikan (kath.net) Spricht sich der emeritierte Papst Benedikt XVI. für die Feier der Eucharistie „ad orientem“ aus? Benedikt schreibt im vom „Osservatore Romano“ verbreiteten Festschriftbeitrag für den Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I., er wolle einen Punkt herausgreifen: „Seine Liebe für die Schöpfung und sein Bemühen darum, dass sie dieser Liebe entsprechend im Großen wie im Kleinen behandelt werde. Ein Hirte der Herde Jesu Christi orientiert sich nie nur an seinen eigenen Gläubigen. Vielmehr ist die Gemeinschaft der Kirche auch in jenem Sinn universal, dass sie die gesamte Wirklichkeit miteinschließt. Dies wird beispielsweise in der Liturgie deutlich, die nicht nur Gedächtnis und Erfüllung der Heilstaten Jesu Christi bedeutet. Vielmehr ist sie ausgerichtet auf die Erlösung der ganzen Schöpfung. In der Orientierung der Liturgie Richtung Osten sehen wir, dass die Christen gemeinsam mit dem Herrn vorwärtsschreiten wollen zur Erlösung der gesamten Schöpfung. [Nell’orientamento della liturgia verso Oriente, vediamo che i cristiani, insieme al Signore, desiderano procedere verso la salvezza del creato nella sua interezza.] Christus, der gekreuzigte und auferstandene Herr, ist gleichzeitig auch die 'Sonne', die die Welt erhellt. Der Glaube umfasst immer auch die ganze Schöpfung. Deshalb erfüllt Patriarch Bartholomäus einen wichtigen Aspekt seines priesterlichen Auftrages auch in seinem Engagement für den Umweltschutz.“


Der Text wurde vom „Osservatore Romano“ bisher u.a. in italienischer, englischer und polnischer Sprache in voller Länge veröffentlicht, international berichteten viele Medien zusammenfassend. Über die Bemerkungen des emeritierten Papstes zur Zelebrationsrichtung wurde bisher im deutschen Sprachraum allerdings noch kaum berichtet, auch nicht von kirchlichen Medien.

Benedikt XVI. greift damit offenbar das Anliegen des Präfekten der vatikanischen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, Robert Kardinal Sarah, auf. Der „Chefliturgiker“ des Vatikans schlägt eine Rückkehr zur Zelebrationsrichtung „Ad orientem“ vor. Er hatte sich seit Ende Mai 2016 mehrfach dazu geäußert. Sarah schlug vor, dass die Priester ab Advent 2016, also mit Beginn des neuen Kirchenjahres, wieder verstärkt „ad orientem“ feiern sollten, kath.net hat berichtet. Dafür brauche es keine eigene Erlaubnis, so Sarah, da diese Zelebrationsrichtung nie verboten worden war.

Papst Franziskus begrüßt bei der Heiligsprechung Papst Johannes Paul II. seinen Vorgänger



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Liturgie

  1. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. US-Bischof weitet Angebot an tridentinischen Messen in seiner Diözese aus
  4. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  5. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  6. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  7. Brasilianischer Bischof: Junge Katholiken haben ein ‚Recht‘ auf traditionelle Liturgie
  8. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  9. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  10. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  5. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  6. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  7. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  8. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  11. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  12. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  13. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  14. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  15. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz