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Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen

vor 3 Stunden in Deutschland, 8 Lesermeinungen
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"Schleimiges Alien-Monster" in der Krippe bei der SWR-ARD-Christmette in der Kirche St. Maria in Stuttgart - Die Diözese Rottenburg-Stuttgart will keine Verantwortung übernehmen, kündigt aber jetzt Maßnahmen an und gesteht liturgischen Unordnung ein


Stuttgart (kath.net)
1.400 Beschwerde-E-mails beim SWR nach der umstrittenen Christmette in der Kirche St. Maria in Stuttgart,. Nach knapp 3 Wochen Schweigen hat jetzt auch die Diözese Rottenburg-Stuttgart reagiert. In einem Statement drücken die Verantwortliche ihr Bedauern aus. Die Diözese will keine Verantwortung übernehmen und erklärt, dass für die Konzeption und die Übertragung die "Katholische Rundfunkarbeit" der Kirche am SWR zuständig gewesen sei. Bischof Dr. Klaus Krämer erklärt nach den vielen Rückmeldungen jetzt, dass religiöse Gefühle verletzt wurden und bedauert dies. Wörtlich heißt es: "Dies bedauern die Verantwortlichen für die Konzeption und Übertragung der Christmette sehr und betonen, dass zu keinem Zeitpunkt eine Provokation oder eine Herabwürdigung zentraler Glaubensinhalte beabsichtigt war. Gleichwohl ist deutlich geworden, dass die gewählte Form der Darstellung bei vielen Menschen Irritation, Unverständnis und Ärger ausgelöst hat – insbesondere an einem Hochfest wie Weihnachten."


Die Diözese stellte auch fest, dass es in dem Gottesdienst auch zu Abweichungen von der geltenden liturgischen Ordnung kam. Die Liturgie wurde laut dem Bistum "freier gestaltet", als dies zulässig ist. Diese Abweichungen waren so nicht korrekt und werden aufgearbeitet. Als eine Konsequenz daraus werden bei künftigen Gottesdienstübertragungen "Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse" verbindlich geschärft, um sowohl der kirchlichen Verantwortung als auch der besonderen Sensibilität solcher Formate gerecht zu werden.

 


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Lesermeinungen

 kleingläubiger vor 45 Minuten 
 

Die Provokation war nicht beabsichtigt? Daran habe ich große Zweifel! Beim kommunistischen SWR ist man sowieso komplett uneinsichtig und der „Fernsehpfarrer“ hatte die Verantwortung dafür. Von ihm vernahm ich auch noch nichts. Dass die Diözese nun so halbherzig eine Meldung mit Wortbausteinen herausgibt, ist enttäuschend, weist aber doch auf einen gewissen Empörungsdruck hin, den man nicht länger ignorieren konnte.


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 chorbisch vor 45 Minuten 
 

@ modernchrist

Dass es im Ordinariat Leute gibt, die die Sache herunterspielen wollen, halte ich auch für möglich.

Aber wir leben im 21. Jahrhundert. Da kann sich auch der Bischof unabhängig von seinem "Stab" ein Bild über die Reaktion auf ein bestimmtes Ereignis machen. Ich denke mal nicht, dass der PC des Bischofs so programmiert oder manipuliert ist, dass er kath.net oder die Tagespost nicht aufrufen kann. Auch die WELT hat ja inzwischen berichtet und auch dort ist die Mehrzahl der Kommentare eindeutig negativ.

Und ob sich jemand trauen würde, ihm nicht alle eingegangenen E-Mails oder Briefe vorzulegen, wenn er das verlangte, möchte ich doch bezweifeln.

Wir sollten besser warten, ob und falls ja, was über das Gespräch mit dem Priester bekannt werden wird, bevor wir uns im Spekulationen ergehen.


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 modernchrist vor 1 Stunden 
 

Man bedauert jetzt recht halbherzig

"Irritation, Unverständnis und Ärger"! Das ist nicht die ganze Wahrheit: Es gab massenweise lautstarken Protest, Artikulierung einer tiefen Verletzung, ja Verzweiflung vieler Leute, überaus engagierte Protest-Kommentare, entrüstete Wortmeldungen aus den verschiedensten Bevölkerungsschichten, eingehende Analysen der skandalösen Einzelheiten dieser Skandalmette! Ich bin überzeugt, dass wieder ganz gezielt viele Wortmeldungen dem Bischof von seinem Apparat vorenthalten werden! Nur wenn er aber umfassend informiert ist, kann er die Dimension des Schadens ermessen. Ansonsten bleibt der Kaiser nackt. Herr Bischof, lesen Sie selber bei kath.net und sonstwo nach!


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 ab55 vor 1 Stunden 
 

Wie soll das gehen?

"Als eine Konsequenz daraus werden bei künftigen Gottesdienstübertragungen "Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse" verbindlich geschärft, um sowohl der kirchlichen Verantwortung als auch der besonderen Sensibilität solcher Formate gerecht zu werden."
Wie soll das gehen, war doch der zelebrierende Priester gleichzeitig der in der Diözese / SWR für Gottesdienstübertragungen verantwortliche Priester? Wie meist im Leben wird sich nicht wirklich viel ändern und in 2-3 Jahren gibt es den nächsten Skandal.


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 antony vor 1 Stunden 

Wie aufrichtig die Entschuldigung ist...

... wird sich bei zukünftigen Fernsehmessen zeigen.


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 Smaragdos vor 2 Stunden 
 

"Dies bedauern die Verantwortlichen für die Konzeption und Übertragung der Christmette sehr und betonen, dass zu keinem Zeitpunkt eine Provokation oder eine Herabwürdigung zentraler Glaubensinhalte beabsichtigt war."

Wer's glaubt, wird selig.


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 Jothekieker vor 2 Stunden 
 

Notbremse

Das war jetzt die Notbremse. Eine Entschuldigung ist das nicht.


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 SagradaFamilia vor 2 Stunden 
 

Entschuldigung…

Mir ist das eine zu halbherzige und gezwungen aufgesetzte Entschuldigung. Man windet sich wie eine Schlange. Der Pfarrer wird jetzt freundlich ermahnt und darauf hingewiesen, dass man derartige Sachen nicht bei öffentlich ausgestrahlten Gottesdiensten machen darf / soll. Warum kommt eine Erklärung erst nach Massenprotesten? Mein Bauchgefühl traut dieser Entschuldigung nicht. Ich habe im Laufe meines Lebens viele Entschuldigungen erlebt und nicht alle waren ehrlich. Ich kann natürlich hier auch falsch liegen!


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