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Castro-Geliebte: Fidel erhielt vor Tod Sterbesakramente

1. April 2017 in Chronik, 1 Lesermeinung
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69-Jährige in Interview mit italienischem Kirchensender: Diktator ließ an seinem Lebensabend täglich einen Priester kommen und entwickelte eine positive Einstellung zum Christentum


Rom (kath.net/KAP) Der kubanische Langzeit-Diktator Fidel Castro (Archivfoto) hat nach Angaben einer Italienerin vor seinem Tod im Dezember 2016 die kirchlichen Sterbesakramente erhalten. "Einige Jesuitenpatres haben mir gesagt, dass Fidel Castro von der Religion getröstet gestorben ist. Sie sagten mir: Sei ruhig, denn Fidel starb auf christliche Weise", erklärte Anna Maria Traglia, eine frühere Geliebte von Fidel Castro, dem italienischen Kirchensender "TV 2000". Ihren Informationen zufolge sei der "Maximo Lider" zuletzt täglich von einem Priester besucht worden.

Traglia, heute 69 Jahre alt, ist die Nichte von Kardinal Luigi Traglia, der wiederum in den 1970er-Jahren Vikar von Papst Paul VI. in Rom war. Als sie 27 war, habe sie Castro durch die Vermittlung seiner Verwandten, die Sekretärin in der kubanischen Botschaft in Rom und mit Traglia befreundet war, kennengelernt. Über Jahre hinweg sei sie dann Fidels Geliebte gewesen, erklärte Traglia, die von einer bis zuletzt andauernden "großartigen Liebe" sprach und längere Zeit in Kuba lebte.


Auf ihr Drängen sei in Havanna eine Pfarre wiedereröffnet worden, in der sie jeden Sonntagnachmittag die Messe besucht habe, gab Traglia an. Nach dem Gottesdienst habe sie Fidel vor der Kirchentüre in einem Auto mit dem Nummernschild "Comandante 1" erwartet. Ungewollt habe sie auch ein Treffen Castros mit Kardinal Agostino Casaroli eingefädelt: Als sie selbst beim damaligen Nuntius eingeladen war, sei Castro einfach mitgekommen, wodurch der Vatikan-Diplomat in Verlegenheit gekommen sei, da es für diesen Fall keine Anweisungen gegeben habe. Zwischen den beiden Männern habe sich jedoch sofort eine "gegenseitige Sympathie" entwickelt.

Nach Kuba reiste Traglia zuletzt vor eineinhalb Jahren, als Castro bereits schlecht bei Gesundheit war. Bis Mai 2016 habe zudem auch ein regelmäßiger Telefonkontakt mit dem Ex-Diktator bestanden. Bei ihrer letzten Begegnung habe sie Castro "sehr verändert" vorgefunden, sagte Traglia. "Eines Tages sagte er mir: Ich denke oft an deine Worte - wobei er auf meinen christlichen Glauben Bezug nahm - und ich stelle fest, dass du in vielen Dingen recht hattest, und ich nicht", berichtete die Italienerin.

A look back: John Paul II and Fidel Castro at the Vatican (Rome Reports)


Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Stanley 3. April 2017 
 

Mätressen hatten nicht immer den schlechtesten Einfluss

auf absolutistische Herrscher.
In diesem Fall scheint der Einfluss von Castros jahrelanger Geliebter regelrecht fruchtbar für die Bekehrung des Diktators gewesen zu sein.
Hoffentlich macht sein Sohn ebenfalls Fortschritte im Glauben.


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