Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  3. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. Kirchenhistoriker Wolf: Erwarte von Leo XIV. in Sachen Kirchenreform nichts
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. „Das Leben mit Jesus muss zu hundert Prozent gelebt werden – sonst lohnt es sich nicht!“
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

'Ich liebe Dich so, wie ich bin'

27. Juli 2017 in Buchtipp, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Besprechung des Buches von Maria Elisabeth Schmidt über den Tod ihres Mannes - Stephan Schmidt wurde in seiner Leidenszeit von Kardinal Meisner innerlich begleitet. Gastbeitrag von Andreas Kuhlmann


Köln (kath.net) Am 5. Juli 2017 starb Kardinal Joachim Meisner. Er meinte in seinem Geistlichen Testament: „Es gehört zu den staunenswertesten Gaben meines Lebens, dass du mich bei deinem Kreuz verwendest und mich deiner Leiden gewürdigt hast.“ Die Biographie über sein Glaubenszeugnis ist noch nicht geschrieben. Einer, der als gelernter Journalist das Rüstzeug dazu hatte und mit ihr betraut worden war, ist gut vier Jahre zuvor von Gott heimgeholt worden: Stephan Georg Schmidt. Meisners Worte sind wie für ihn geschrieben, weil sie eine passende Überschrift über die letzte und intensivste Phase seines Lebens sein könnte. Über ihn liegt nun eine beachtenswerte und irgendwie auch erstaunliche Biographie vor. Es schrieb sie nämlich seine Ehefrau Maria. Soeben ist sie erschienen, mit einem Vorwort von Kardinal Meisner. Denn beide Verstorbenen kannten und schätzten sich sehr. Dafür steht die Tatsache, dass Stephan Schmidt einige Jahre als Chefredakteur der Kirchenzeitung der Diözese Köln und zugleich als Pressesprecher im Auftrag des Kardinals gearbeitet und Joachim Meisner ihn wiederum während seiner schweren Krankheit innerlich begleitet und auch am Krankenbett besucht hat.

Maria Schmidt gewährt mit ihrem Rückblick eine ungewöhnlich offene und intime Innenansicht in die gemeinsamen Ehejahre und lässt den Leser an ihren bereichernden Erfahrungen im Umgang mit der schweren Krankheit und dem unausweichlichen Tod ihres Ehemanns teilnehmen. Vor ein paar Tagen habe ich ihr Buch samt der vielen familiären Fotos und persönlichen Briefe ihres Mannes zuende gelesen. Obgleich ich Stephan Schmidt schon vor seiner Heirat mit Maria kannte und ihn dann das letzte Mal einmal drei Wochen vor seinem Tod am Weihnachtstag sah, als wir gemeinsam die Heilige Messe in seinem Krankenzimmer daheim feiern konnte, habe ich ihn jetzt erst so richtig als Mensch mit seiner reichhaltigen Persönlichkeit, mit seinen Fähigkeiten, Interessen und Plänen kennengelernt – eben durch dieses Buch, das sich als „eine Liebeserklärung an das Leben“ versteht. Sehr zu recht, denn es ist – das mag den ein oder anderen erstaunen – ein Buch voller Zuversicht und Dankbarkeit für das Geschenk vieler gemeinsamer Jahre.


In vierzig Kapiteln – die Anzahl ist wohl nicht zufällig – erzählt die Autorin die Episoden ihres Weges zu ihm und mit ihm, vom ersten Kennenlernen bis zur Beerdigung und ihren Nachwirkungen. Ihre authentischen Schilderungen sind in einer Zeit oberflächlicher und lockerer Beziehungen eine große Hilfe um zu verstehen, dass Prüfungen aller Art eine auf Dauer angelegte Partnerschaft nicht zerstören müssen, sondern bereichern und enger verknüpfen können. Ihre Biographie bezeugt allerdings auch die unverzichtbare und zunächst ungeahnte Kraft der göttlichen Tugenden, die christlichen Eheleute mit Gott und untereinander verbinden (können und sollten): ein beglückender Glaube, eine feste Hoffnung, eine zuverlässige Liebe. Ihr Zeugnis macht allen an der Seite eines schwerkranken Menschen Lebenden und Mitleidenden Mut, an die Kraft der ehrlichen und verbindlichen Liebe zu glauben. Maria Schmidt hat in ihren letzten Ehejahren viel über das Leben gelernt und bietet uns wertvolle Reflexionen darüber an, wenn sie von Menschen als „Bindungsgeschöpfe“ und von einer befreienden „Leidkultur“ spricht – Begriffe, die wie Lichter in einer durch Relativismus und Hedonismus verdunkelten Gesellschaft Helligkeit und Geborgenheit mitteilen.

Es lohnt sich für jeden, dem es um Tiefgang und Sinnfülle im Leben geht, dieses zudem auch noch sehr preiswerte Buch gelesen, durchlebt und durchdacht zu haben.

kath.net Buchtipp
Ich liebe dich so, wie ich bin - Eine Liebeserklärung an das Leben
Von Maria Elisabeth Schmidt
301 Seiten, 66 Fotos, Hardcover
Christiana Verlag
ISBN 978-3-7171-1275-4
Preis: Euro 12.80

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

Link zum kathShop

Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus, Linz:
Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected]

Buchhandlung Provini Berthier GmbH, Chur:
Für Bestellungen aus der Schweiz/Liechtenstein: [email protected]

Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und der Provini Buchhandlung (Auslieferung Schweiz und Lichtenstein) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  2. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  3. US-Studie zeigt: Verheiratete junge Erwachsene sind glücklicher als unverheiratete
  4. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie
  5. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  6. „Georgia Märtyrer“-Seligsprechung am 31. Oktober – Sie verteidigten die Ehe gegen die Polygamie
  7. „Warum erlaubt die katholische Kirche keine Hochzeiten im Garten?“
  8. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  9. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  10. Vatikan kündigt bevorstehende Veröffentlichung eines Dokuments zu Monogamie an







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Tragödie in Florida: Pilot betete kurz vor Flugzeugabsturz das Vaterunser
  3. Schwindler feierte im Bistum Turin monatelang Messe und hörte Beichten
  4. Regensburger Bischof Voderholzer: „Jungen Menschen zuhören und Perspektiven aufzeigen“
  5. Die ersten US-Märtyrer für die Heiligkeit der Ehe: Seligsprechung der Märtyrer von Georgia
  6. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  7. Neuer Visitator für Medjugorje: Cavina folgt auf Cavalli
  8. Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben
  9. Der katholische Osten in der Analyse
  10. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  11. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  14. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  15. Uruguay, man muss sich auf den Weg machen! Leo XIV. vertraut Uruguay der Gottesmutter an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz